Gerd Bennewirtz-Investoren-Wissen-Fonds Begriffe: Was bedeutet „Maximum Drawdown“ für Fonds?

30. Mai 2012 von um 13:30 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!Gerd Bennewirtz-Investoren-Wissen-Fonds Begriffe: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was bedeutet „Maximum Drawdown“ für Fonds? Der Geschäftsbereich von FondsGesellschaften sind Investmentfonds. Diese haben in Deutschland das rechtliche Privileg eines Sondervermögens. „Mit dem Maximum Drawdown“, definiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss, Ihre Werbung. Hier?„messen Fonds Berater die Gefahr eines Geldverlusts. In der Forschung hält man die Risikokennzahl für eine Modeerscheinung. Die SJB sieht das anders: Der Maximum Drawdown, (wörtlich: größtmögliche Abschreibung) entspricht am ehesten dem, was FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer unter Risiko verstehen – nämlich ihr Geld zu verlieren. Sicher, den Verlustrisiken stehen immer auch Gewinnchancen gegenüber. Doch gerade in Krisen ist das Portfoliomanagement gut beraten, psychologische Motive wie Verlustängste sehr ernst zu nehmen. In einer Reihe von Risikokennziffern ist darum der Maximum Drawdown in der Fonds Analyse der SJB eine feste Größe.“

Liebe FondsBlogger, der Maximum Drawdown gibt den Maximalverlust an, den FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer im ungünstigsten Fall erlitten hätten, nämlich wenn sie in einem bestimmten Zeitraum zum Höchststand gekauft und zum Tiefststand verkauft hätte. Anders definiert: Der Maximum Drawdown ist der maximale kumulierte Verlust innerhalb eines Betrachtungszeitraums. Er wird in Prozent angegeben. Beispiel: Ein Maximum Drawdown von -50 Prozent bedeutet, dass FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer schlimmstenfalls die Hälfte Ihres Geldes hätten verlieren können.

Die Wissenschaft kritisiert, dass der Maximum Drawdown eine simple Kennzahl sei. In der Krise seien FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer unsicher, risikoscheu und auf Kapitalerhalt bedacht. Der Maximum Drawdown komme dieser Stimmung entgegen. Klassische Risikomaße wie Volatilität (Schwankung um den Durchschnitt), Tracking-Error (Spurabweichung eines Fonds von seinem Index) oder Information-Ratio (Mehrwert durch aktive Spurabweichung) seien neutraler: Sie messen Abweichungen nach oben wie nach unten und beruhen allesamt auf der der Annahme, dass sich die Risikowerte langfristig einer Gaußschen Normalverteilung annähern. Danach sind kleine Gewinne und Verluste wahrscheinlicher als große. Darum unterscheidet die Wissenschaft zwischen symmetrischen und asymmetrischen Risikomaßen. Symmetrische Maße wie die Volatilität und der Tracking-Error messen Kursschwankungen nach oben ebenso wie nach unten. Asymmetrisch Kennzahlen wie der Maximum Drawdown betrachten dagegen keine Gewinnchancen, sondern nur den Verlust. Sie werden deshalb auch Downside-Maße genannt.

„Die entscheidende Frage ist, wozu die Risikomaße eingesetzt werden“, erklärt Fonds Experte Bennewirtz. „Wie alle Kennzahlen betrachtet der Maximum Drawdown nur die Vergangenheit. Wenn ein Fonds über drei Jahren 50 Prozent eingebüßt hat, bedeutet das nicht, dass dies immer so sein wird. Und es bedeutet auch nicht, dass es nicht noch viel schlimmer kommen könnte. Doch in der Praxis spricht vieles für die Analyse des Maximum Drawdowns.“ Langfriststudien zeigen, dass der historische Maximum Drawdown unterschiedlicher Märkten in Krisen ähnlich hoch ausfällt. Kein Wunder: In solchen Marktphasen steigt – aus den genannten psychologischen Gründen – die Korrelation zwischen risikobehafteten Anlageklassen. Dieser Effekt führt dazu, dass selbst breit diversifizierte Portfolios in extremen Marktbewegungen hohe Verluste hinnehmen können.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz:

Empirisch scheint der Maximum Drawdown für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer ein realeres Bild von den in einem Markt vorhandenen Risiken zu geben als die symmetrischen Kennzahlen. Aufgrund seiner Eigenschaften sollte die Verwendung des Maximum Drawdown im Rahmen der Asset Allocation und des Portfoliomanagement zu einer besseren Einschätzung der möglichen Risiken führen und helfen, die vorhandenen Risikobudgets effizienter zu nutzen. Ein Fonds, der sich auf diese Risikobudgets besonders konzentriert, ist der DNB Fund – TMT Absolute Return (WKN A1CWC1, ISIN LU0547714526), domiziliert in Luxemburg, ein Fonds, der die Verlustrisiken ausbalanciert, der Invesco Balanced-Risk Allocation Fund (WKN A1CV2R, ISIN LU0482498176), ebenfalls mit Domizil in Luxemburg.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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