Gerd Bennewirtz-Investor-Markt-Frage: Wie reagieren Geldmarktfonds auf die Niedrigzinspolitik?

25. September 2012 von um 11:00 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Rendite-Geldmarktfonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Geldmarktfonds steht: Wie reagieren Geldmarktfonds auf die Niedrigzinspolitik? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen: Geldmarktfonds boten bislang eine sichere InvestitionsmöglichkeitIhre Werbung. Hier? in Zeiten von Instabilen Aktienmärkten, doch sie geraten zusehends durch die Niedrigzinspolitik der Notenbanken in Bedrängnis. „Wie kann man mit Geldmarktinstrumenten noch eine positive Rendite erwirtschaften?“, fragen FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, „wenn die Gebühren die Zinsen auffressen?“ SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich (Rhein Kreis Neuss) ist dieser Frage nachgegangen und erläutert für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger die Situation der Geldmarktfonds und hier speziell die Lage der Fonds mit festen Anteilspreisen.

Für viele FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger ist klar, dass die Niedrig-Zins-Politik der EZB für die Anlagenrenditen keine aussichtsreiche Situation darstellt. Die Rendite kurz laufender Anlagen liegt nur noch hauchdünn über Null oder könnte bald negativ werden. Darunter leider vor allem die Geldmarktfonds. Deshalb wird jetzt von Aufsichtsbehörden und Fondsgesellschaften nach einer Lösung gesucht. Die am stärksten betroffenen Geldmarktfonds mit festem Anteilswert machen ein Volumen von rund 106 Mrd. Euro des insgesamt 1,1 Billionen Euro großen Universums Geldmarktfonds in Europa aus. Die Euro-Produkte werden fast ausschließlich von Großinvestoren und Unternehmen gekauft, die ihre liquiden Mittel kurzfristig parken wollen.

Die Fonds investieren in festverzinsliche Wertpapiere mit einer sehr kurzen Restlaufzeit. Und trotz der extrem kleinen Renditen bleiben diese Fonds für viele FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger als Liquiditätsspeicher interessant. Das Problem bei diesen Produkten ist, dass der Anteilspreis bei vielen auf einen Euro festgeschrieben ist. Bei negativer Performance stellt dies für den festgeschriebenen Anteilspreis ein Problem dar. In diesem Zusammenhang erlebt die Branche eine Flucht aus Geldmarktfonds seit der Zinssenkung der EZB im Juli. Hierbei wurden rund 23 Mrd. aus den Euro-Geldmarkfonds abgezogen. Eine kleine Besserung konnte im vergangenen Monat festgestellt werden, nachdem Mario Draghi, Chef der EZB, die Maßnahmen der Eurorettung bekannt gemacht hatte.

Fondsanbieter regieren auf die derzeitige Situation rasch. Häuser wie HSBC oder Metzler haben ihre Depotbank- und Managementgebühren in Geldmarktfonds gesenkt, damit die Endrendite noch positiv bleibt.

Analysten haben errechnet, dass die durchschnittliche Rendite auf Euro-Produkte Ende August bei lediglich +0,08 Prozent p.a. lag. Diese neue Marktsituation der drohenden Minus-Marktzinsen verlangt neue Prospektregeln, welche derzeit von Anbietern und Aufsichtsbehörden diskutiert werden. So wird beispielsweise über eine Möglichkeit nachgedacht, bei der die Zahl der zurückgegebenen Anteile gesenkt würde, um bei konstanten FondsPreisen eine negative Rendite widerzuspiegeln. Die Diskussionen über die Geldmarktfonds werden zudem auf mehreren Ebenen geführt und reichen bis hin zum G20 Treffen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Lage der Geldmarktfonds und speziell der Fonds mit festem Anteilspreisen wird immer angespannter, wie die hohen Kapitalabflüsse demonstrieren. Die negativen Realzinsen sind ein Faktor, welcher FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sehr beunruhigt. Ob eine zufriedenstellende Lösung bald gefunden wird, muss sich noch herausstellen. Sicher ist, dass die EZB wie auch die US-Notenbank Fed die Zinsen mittelfristig niedrig halten wollen. Damit dürften die Renditen der Geldmarktfonds weiter unter Druck bleiben.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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