Gerd Bennewirtz-Sparer-Sparschwein-Wissen-Suche Fonds: Gehören Nebenwertefonds in mein Sparschwein?

18. April 2012 von um 18:30 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Sparer-Sparschwein-Wissen-Suche Fonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Gehören Nebenwertefonds in mein Sparschwein? Standardwertefonds und Nebenwertefonds können FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer anhand der Marktkapitalisierung der Unternehmen im Fonds unterscheiden, definiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Ihre Werbung. Hier? „Die Marktkapitalisierung (capitalization, abgekürzt: cap) ist der Wert eines Unternehmens, genauer: der aktuelle Kurswert multipliziert mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien. Das Produkt ergibt die Marktkapitalisierung oder „Größe“ (size) des Unternehmens. Die Angaben in der Fonds Analyse schwanken, doch meist gelten Unternehmen mit einer „Cap“ von 10 Milliarden Euro und mehr als groß (large cap), zwischen 4 und 10 Milliarden als mittel (mid cap), zwischen 0,2 und 4 Milliarden als klein, zwischen 10 und 200 Millionen Euro als sehr klein (micro cap) und unter 10 Millionen Euro als winzig (nano cap). Die großen Aktienindizes listen die Aktien rein nach Größe. Der DAX zum Beispiel enthält die nach Marktkapitalisierung 30 größten Unternehmen Deutschlands. Large Caps kennen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer auch als Standardwerte, alle anderen Gruppen werden Nebenwerte genannt.“

Liebe FondsBlogger, auch Kleinvieh macht Mist, was FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer bestätigen werden. Nebenwertefonds gehören also beim langfristigen Aufbau eines Sondervermögens in das Sparschwein. Die Fonds Idee von Nebenwertefonds ist, dass sich Nebenwerte in bestimmten Marktphasen besser rentieren als Standardwerte. Erfahrene FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer wissen, dass die Hoffnung auf eine solche „Dienstleistung“ im eigenen Sparschwein nicht unberechtigt ist. Ein historischer Vergleich der Wertentwicklung von internationalen Nebenwertefonds und Standardwerten seit 1995 zeigt, dass sich gerade in konjunkturellen Aufschwungphasen kleine und mittelgroße Unternehmen zum Teil deutlich besser entwickelten als die Schwergewichte. Zwar büßten die Nebenwertefonds wie die Standardwerte auch im Zeitraum von 2000 bis 2002 an zuvor gewonnener Rendite ein. Doch nachdem der Aktienmarkt im Frühjahr 2003 seinen Tiefpunkt erreicht hatte, waren die Nebenwerte die Rendite-Treiber an den Kapitalmärkten. Nebenwertefonds konnten in den Folgejahren bis 2007 eine jährliche Rendite von durchschnittlich 21 Prozent erzielen, Standardwertefonds blieben rund 6 Prozent dahinter. Nach einem Verlust von über 40 Prozent 2008 (Standardwerte: 39 Prozent) konnten Nebenwerte zur Aufholbewegung ansetzen. 2009 erwirtschafteten sie eine Wertentwicklung von über 46 Prozent (Standardwerte: knapp 29 Prozent) und 2010 von über 25 Prozent (Standardwerte: 10 Prozent).

Diese in der Fonds Geschichte zu beobachtende Mehrrendite, die natürlich für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer nicht einfach in die Zukunft fortgeschrieben werden kann, hat in der Fonds Analyse nachvollziehbare Gründe: Kleine und mittlere Unternehmen befinden sich oft noch in einem Wachstumsstadium. Sie sind dabei, ihren Markt zu erobern bevor sie zu Standardwerten werden. Das stärkere Wachstum schlägt sich entsprechend in stärker steigenden Gewinnen und letztlich auch in Kursen nieder.  Kleine und mittlere Unternehmen können sich auch in profitablen Nischen bewegen, in denen bessere Margen möglich sind als in reifen, saturierten Märkten. Das in der Regel höhere Risiko einer Geldanlage in Nebenwerte sollte sich letztendlich in höheren Risiko- und Liquiditätsprämien, also einer besseren Rendite niederschlagen.

Betrachten FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer vergangene Konjunkturzyklen, dreht sich die Fonds Analyse um: In Rezessionen seit Anfang der 1970-er Jahre in den USA zeigt sich, dass US Standardwertefonds in sechs Rezessionszeiträumen besser abschnitten als US Nebenwertefonds. Ihr Verlust war in der Analyse nicht so hoch wie der von kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Verantwortlich für den Wechsel von Minder- und Mehrrendite der Nebenwertefonds ist die ab- bzw. zunehmende Risikobereitschaft der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer während Ab- und Aufschwungphasen. In Zeiten einer abnehmenden Risikobereitschaft geht es vor allem auch um die Liquidität der Wertpapiere: Die Anleger bevorzugen Standardwerte mit hoher Marktkapitalisierung und Liquidität in der Erwartung, dass sie diese schneller wieder verkaufen können. Nebenwerte mit weniger Liquidität bleiben liegen – unabhängig von ihrer Fonds Idee.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Gerade nach Krisen steigt die Übernahme-Euphorie bei den Unternehmen auf der Suche nach weiterem Wachstum. Davon dürfte insbesondere das Marktsegment der kleinen und mittelgroßen Unternehmen profitieren. Für das knappe Gut „Wachstum“ wird von Seiten der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer meist gern eine Prämie gezahlt.  Aus Gründen der Diversifikation im Fonds Depot kann sich eine Beimischung von Nebenwertefonds empfehlen. Das Gesamtrisiko des Portfolios kann dadurch reduziert werden ohne auf Rendite verzichten zu müssen. Allerdings ist auch das höhere Liquiditätsrisiko in diesem Segment zu berücksichtigen.

Aktives Management ist gerade bei Nebenwertefonds oberstes Gebot. Denn wo weniger Informationen fließen, ist es für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer wichtig, die Spreu vom Weizen zu trennen. Beispiele für eine Mischung aus Standardwerte und Nebenwertefonds sind die Aktienfonds GAM Star China Equity USD (WKN A0MW0K, ISIN IE00B1W3WS58) mit Domizil in Dublin, First State Greater China Growth (WKN A0BKZB, ISIN GB0033874107) mit Domizil in London und Fidelity China Consumer Fund (WKN A1JH3J, ISIN LU0594300252) mit Domizil in Luxemburg.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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