Gerd Bennewirtz-Anleger-Wissen-Fonds Begriffe: Was bedeutet Streuung für Fonds?

26. Mai 2012 von um 11:00 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Anleger-Wissen-Fonds Begriffe: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was bedeutet Streuung für Fonds? „Laut Gesetz sind Investmentfonds Sondervermögen, deren ausschließlicher Zweck es ist, beim Publikum beschaffte Gelder zu investieren, und zwar nach dem strikten Grundsatz der Risikostreuung über Wertpapiere und liquide Finanzanlagen“, definiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. „Ihr gesetzlicher Status als Sondervermögen und die gesetzlich vorgeschriebene Streuung (Diversifikation) macht Fonds zur sichersten Geldanlage, die in Deutschland für Geld zu haben ist.“

Liebe FondsBlogger, allein der Hinweis auf Griechenland erklärt, warum ein Großteil der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer die sichere Geldanlage bevorzugt. Doch versuchen Sie doch einmal, ihr Risiko über mehrere Geldanlagen zu streuen, wenn sie direkt in Aktien, Anleihen oder Rohstoffe investieren. Wer nicht Millionär ist, hat für sein Portfoliomanagement nur ein ganz kleines Universum zur Verfügung. Die oft hohe Mindestanlage hält FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer effektiv vom Direktkauf von Aktien, Anleihen oder Rohstoffen ab. Ganz anders behandeln Investmentfonds ihre FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer. Bei Fonds gilt das Gleichheitsprinzip: Ob als Sparer einen Sparplan kaufen oder als institutioneller Investore mit großen Beträgen einsteigen: Jeder Anleger profitiert gleichermaßen von der Streuung des Risikos und der Entwicklung der Vermögenswerte im Fonds. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer in einem Fonds erzielen somit das gleiche Rendite-Risiko-Profil. Der FondsManager nutzt seine Informationen über die Märkte für alle gleichermaßen.

Dass Fonds eine Streuung des Risikos vornehmen müssen, ist im Investmentgesetz vorgeschrieben. Definition: Es gilt das sogenannte 5-10-40-10-Prinzip der Streuung. Investmentfonds dürfen nur maximal 5 Prozent des FondsVermögens in Wertpapiere eines einzelnen Unternehmens investieren. Bei einigen Fonds kann ein Unternehmen maximal bis zu 10 Prozent Anteil haben. Diese Ausnahmefälle dürfen zusammen 40 Prozent des FondsVermögens nicht übersteigen. Maximal 10 Prozent des Kapitals eines Unternehmens dürfen sich im Besitz des Fonds befinden, damit dessen unternehmerische Unabhängigkeit gewahrt bleibt.

Der FondsManager nutzt das 5-10-40-10-Prinzip der Streuung im Sinne der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer. Je nach Marktlage managt er aktiv die Gewichtung des Fonds: Er kauft Wertpapiere mit antizyklischem Aufwärtspotenzial und verkauft Werte, die ihre Wachstumsphase hinter sich haben. So lassen sich durch Portfoliomanagement Verluste einzelner Titel ausgleichen und die Gewinne im Depot maximieren. Das Portfoliomanagement – das aus Börsen- und Branchenexperten besteht – analysiert sorgfältig seine Informationen aus den Unternehmen und trifft erst dann die Auswahl für das Portfolio. Dieser Service vom Portfoliomanagement wird bei Investmentfonds von der Aufsichtsbehörde BaFin überwacht und einmal jährlich im Rechenschaftsbericht dokumentiert. Dieser Jahresbericht wird von Wirtschaftsprüfungsunternehmen testiert.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Nach dem 5-10-40-10-Prinzip der Streuung ergibt sich zum Beispiel Aktienfonds das Kursrisiko der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer über mindestens 20 verschiedene Unernehmen streuen (5-Prozent-Regel). Um also einen Totalverlust zu erleiden, müssten zum gleichen Zeitpunkt alle Unternehmen im  Portfolio eines Fonds pleite gehen. Mit Bezug auf einen durchschnittlichen Deutschland-Fonds: Nur wenn zwei Drittel der 30 Unternehmen im DAX insolvent wären, würde es für den Fonds eng. Doch in diesem Fall hätten wir wahrlich andere Sorgen, oder? Streuung ist und bleibt die wichtigste Strategie, um Risiken zu vermeiden. Dazu zählt auch die Streuung über Branchen. Der aktuelle SJB MarktFokus stellt die Rohstoffbranche in den Mittelpunkt. Zum Beispiel mit diesen – breit gestreuten – Fonds: Craton Capital Precious Metal (WKN 964907, ISIN LI0016742681) mit Domizil in Liechtenstein und dem Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF, ISIN DE000A0J3UF6) mit Domizil in Frankfurt.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren neben der Frage –  Was bedeutet Streuung für Fonds? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusivem Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!
Kategorien: Wissen. Konzentriert.
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