Gerd Bennewirtz-Anleger-Wissen-Suche Fonds: Fonds schließen Energielücke – heute: Fidelity Global Real Asset Securities

06. Mai 2012 von um 11:00 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Anleger-Wissen-Suche Fonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Fonds schließen Energielücke – heute: Fidelity Global Real Asset Securities. „Deutschlands beschleunigter Ausstieg aus der Kernenergie und der Fokus auf Erneuerbare Energien reißt offenbar eine deutliche Energielücke auf“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss seinen Standpunkt. „Auf dem Energiegipfel im Kanzleramt ergab eine Befragung unter Energiekonzernen, dass die Energielücke bis 2020 der Produktion von bis zu 15 Kraftwerken entspricht. Kanzlerin Merkel habe jedoch weder Entscheidungen getroffen noch staatliche Subventionen etwa für den Bau neuer Gaskraftwerke oder Hochspannungsleitungen zugesagt. Ist die Energielücke eine Aufgabe für Fonds?“

Liebe FondsBlogger, Fidelity ist eine unabhängige Fondsgesellschaft in Familien- und Mitarbeiterbesitz mit Stammsitz in Boston, die aktuell rund 216,2 Milliarden Euro weltweit betreut. Dieser Status erlaubt einen unabhängigen Blick auf eine Branche, die wie kaum eine andere politisch beeinflusst wird. Beispiele sind die jüngsten Verstaatlichungen einer Repsol-Tochter in Argentinien und einer Red-Electrica-Tochter in Bolivien. Fidelity identifiziert in der Analyse der Energielücke zwei entscheidende Aufgabestellungen: 1. die begrenzten Reserven an fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl sowie die unerwünschte Abhängigkeit von diesen Rohstoffen und 2. den weltweiten Klimawandel. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer mögen sich streiten, ob bei den Fossilen der Förderhöhepunkt (Peak) schon erreicht ist und wie schnell der Klimawandel voranschreitet. Unstreitig ist jedoch, was Fidelity im Umgang mit der Energielücke als Chance definiert: „Von dem Wandel besonders jene Firmen profitieren, die Lösungen im Energiebereich anbieten und neue Technologien entwickeln.“

Fidelity nennt als Beispiel die Reinigung fossiler Brennstoffe durch CO2-Abscheidung: „Das Kohlekraftwerk Schwarze Pumpe in Brandenburg, ein Vorzeigeprojekt, erzeugt nur 30 Megawatt im Jahr. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches kommerzielles Stromkraftwerk schafft rund 1.000 Megawatt. Hinzu kommt, dass die Ausrüstung von Kraftwerken mit CO2-Abscheidesystemen eine Verteuerung der Baukosten um zurzeit rund 100 Prozent bewirkt, verglichen mit konventionellen Anlagen. Die Betriebskosten sind 30 bis 50 Prozent höher. Das heißt für die Energielücke: Die Kosten müssen noch deutlich sinken. Firmen, die dazu wichtige Beiträge leisten, könnten glänzend verdienen, denn „saubere“ Kohlekraftwerke würden teuren „Ölschleudern“ sicher Konkurrenz machen. „Länder, die über größere Kohle-, nicht aber über Ölvorkommen verfügen“, analysiert Fidelity, „dürften diese Technik bevorzugt nutzen.“ Damit, liebe FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, ist unter anderem Deutschland gemeint.

Der Fidelity Global Real Asset Securities (WKN A0RMUW, ISIN LU0417495552) investiert in Aktien von Unternehmen investiert, die ein Engagement in den Bereichen Rohstoffe, Immobilien, Industrie, Versorgungswesen, Energie und Infrastruktur bieten, also in den Kernsektoren industrialisierter Volkswirtschaften.  Das Portfolio kann sich bis zu 20 Prozent aus Anlagen in börsengehandelte Fonds (Exchange Traded Funds, ETFs), börsengehandelte Schuldverschreibungen über Rohstoffe (Exchange Traded Commodities, ETCs) sowie  Optionsscheine und Wandelschuldverschreibungen zusammensetzen. Der Fonds investiert international und ist gegen  Währungsschwankungen des Euro gehedgt. Die aktuelle Branchengewichtung weist 29,4 Prozent Energietitel und 25,2 Prozent Roh- und Werkstoffe auf. Prominente Einzel-Aktien im rund 40 bis 60 Titel umfassenden Portfolio sind Gold Corp. (4,3 Prozent), Exxon Mobil und Valdero Energy (2,7 Prozent). Das dies ist in der Geldanlage sicher nur eine Momentaufnahme. Langfristig sieht Fidelity die Chancen bei den regenerativen Energien, vor allem in China: „In der Vergangenheit galt Sonnenenergie als unwirtschaftlich, doch in den letzten Jahren ist der Preis der Kollektoren drastisch gesunken – allein 2009 um 30 Prozent. 90 Prozent der Sonnenkollektoren werden vermutlich 30 statt 20 Jahre halten, was die Kosten deutlich senkt.“ Das Energieinstitut der EU-Kommission sagt voraus, dass mit Sonnenkollektoren erzeugter Strom bis 2020 in der Hälfte der europäischen Haushalte preislich mit Strom aus der Steckdose konkurrieren kann. „Und zwar ohne staatliche Hilfe“, definiert Fidelity. „China als weltweit größter Exporteur von Solarkollektoren kann sich die Hände reiben.“

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Während im Kanzleramt gestritten wird, denken private Investoren wie Fidelity längst weiter. Ein einziger Blick ins Portfolio des Sachwertefonds Fidelity Global Real Asset Securities (WKN A0RMUW, ISIN LU0417495552) mit Domizil in Luxemburg belegt, dass Fonds Manager Amit Lodha vor allem ein Realist ist. Konventionelle Energie überwiegen und erneuerbare Energien werden peu a peu hinzugemischt. Genauso wird es letztlich in der Politik auch sein, da können sich FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer sicher sein. Die Energiefrage ist für die Industrie, für Privathaushalte und auch für Dienstleistungsinstitute wie die SJB zu wichtig, als dass eine Energielücke entstehen dürfte. Politiker, die gewählt werden wollen, wissen das. Und FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer auch.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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