Gerd Bennewirtz-Anleger-Wissen-Suche Fonds: Wovon profitieren Agrarfonds?

08. Mai 2012 von um 21:20 Uhr
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Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Anleger-Wissen-Suche Fonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Themenfonds steht: Wovon profitieren Agrarfonds? „Das Wachstum im Bereich der Agrarrohstoffe korreliert mit dem Wirtschaftswachstum der Schwellenländer“, definiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss seinen Standpunkt. „Die Industrialisierung in Schwellenländern wie China und Indien führt zu steigendem Ihre Werbung. Hier?Wohlstand und einem Wandel der Lebensgewohnheiten. Die Produktion von Getreide zum Beispiel lässt sich durch Technik und neue Anbauflächen zwar steigern, doch die Pro-Kopf-Produktion an Getreide stagniert und ist sogar leicht rückläufig, berichten die Fonds Manager von Agrarfonds an FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer. Das bedeutet: Der demografische Wandel mit einem Bevölkerungssprung von 7 Milliarden auf 9 Milliarden Menschen 2050 ist einer der Hauptfaktoren, von denen Agarfonds profitieren.“

Liebe FondsBlogger, nicht nur die quantitative Verfügbarkeit von Agrarrohstoffen, sondern auch ihre qualitative Verbesserung bestimmt das Anlage Universum der Agrarfonds. Mit höherem Einkommen steigt auch der Konsum und damit auch Nachfrage nach qualitativ hochwerteigen Lebensmitteln. Das veränderte Konsumverhalten macht den Sektor wesentlich rohstoffintensiver. Um Fleisch zu produzieren, braucht man eine vielfache Menge an Getreide. In Asien wird eine Steigerung der Nachfrage nach Fleisch von 5 Kilo in den 1960-er Jahren auf heute 28 Kilo pro Kopf und Jahr registriert. 2030, so die Prognose der Welternährungsorganisation (FAO), dürfte der asiatische Verbrauch von Fleisch auf über 70 Kilo ansteigen. Die Fonds Manager von Agrarfonds erwarten, dass dieses Verhalten voll auf den Futtermittelmarkt durchschlagen wird. Denn Spezialisten auf dem Marketplace rechnen pro Kilo Fleisch zwischen fünf und sieben Kilogramm Getreide.

Eine noch größere Rolle für Agrarfonds und ihre Fonds Manager spielen politische Entscheidungen auf dem Gebiet der regenerativen Energien. Im Zusammenhang mit  Sojabohnen, Mais und Weizen müssen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer wissen, dass sie als Alternativkraftstoffe angebaut werden. Die OECD und FAO gehen davon aus, dass 2016 allein die USA 13-mal so viel Mais in Ethanol verwandeln wie im Jahr 2000. Neben wirtschaftlichen Zielen beeinflussen auch politische Ziele die Entwicklung. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer wissen ebenso gut wie die Fonds Manager von Agrarfonds, dass auf Beschluss der EU den herkömmlichen Kraftstoffen bis 2010 rund 5,75 Prozent und bis 2020 rund 10 Prozent biogene Kraftstoffe beigemischt werden müssen.  Die USA wollen bis 2016 rund 15 Prozent ihres Kraftstoffverbrauchs durch Biokraftstoffe zu decken. Laut Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) wird der weltweite Anteil von Biotreibstoffen von heute 1 Prozent auf knapp 11 Prozent im Jahr 2030 ansteigen.

Agrarfonds sowie ihre FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer profitieren dabei von zwei Faktoren: Biogene Kraftstoffe produzieren kaum Treibhausgase und haben eine einer hohe Energie-Effizienz  von 93 Prozent gegenüber herkömmlichen Kraftstoffen. Damit tragen sie – wie das Prinzip der Streuung in einem Sondervermögen – zur breiteren Diversifizierung der Energieversorgung in den Industrieländern bei.

In den vergangenen Jahrzehnten waren nach Berechnungen der Fonds Manager von Agrarfonds die Anbauflächen in ausreichendem Maße vorhanden. Doch mit dem rasanten Wachstum der Schwellenländer und dem steigendem Wohlstand stieg die Nachfrage nach Agrarrohstoffen steil an. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer werden überrascht sein, dass China nicht mehr Exporteur von Agrarrohstoffen ist, sondern weltgrößter Importeur. Um die Jahrtausendwende konnte die Angebotslücke immer wieder durch ausreichende Lagerbestände geschlossen werden. Doch ein Auffüllen der Lagerbestände auf ein durchschnittliches Niveau ist für die Fonds Manager von Agrarfonds bis heute nicht erkennbar. Missernten sowie die hohe Nachfrage aus den Schwellenländern dürften die Preise weiterhin hoch und die Vorratshaltung weiterhin gering halten.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Agrarrohstoffe können für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer interessant sein, wenn die Inflationserwartungen steigen. Laut einer Studie von OECD und FAO dürften die Preise für Agrarrohstoffe in den kommenden Jahren weiter steigen: Getreide wird in der nächsten Dekade 10 bis 20 Prozent mehr kosten als in der letzten. Manche FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer sehen hier das Risiko, dass Agrarfonds an Inflation und Hunger sogar noch verdienen. Eine zweite Sichtweise ist, dass die Fonds Manager von Agrarfonds  mehr Investitionen in den Marketplace bringe, das heißt mehr Effizienz, mehr Ertrag und weniger Verluste bei Transport und Lagerung. In keinem Sektor liegen ethische Risiken und ökonomischer Gewinn näher beieinander als in der Nahrungsmittelproduktion. Kein Wunder: Essen und trinken muss jeder. Über die Ethik von Agrarfonds müssen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer letztlich selbst entscheiden. Breiter investierende Fonds können hier eine sinnvolle Alternative sein: Zum Beispiel der JPMorgan Global Natural Resources Fund (WKN A0DPLM, ISIN LU0208853514) mit Domizil in Luxemburg und der Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF, ISIN DE000A0J3UF6) mit Domizil in Frankfurt.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Wissen. Konzentriert.
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