Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 30)?

24. Juli 2012 von um 13:30 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 30)? Die Agenda der Wirtschaft und der Finanzmärkte hat die Politik SJB FondsSkyline 1989 e.K.. PortfolioManagement. Antizyklisch.am vergangenen Wochenende gesetzt. Sowohl der Internationale Währungsfonds (IWF) als auch Vertreter der deutschen Bundesregierung haben die Möglichkeit eines Staatsbankrotts in Griechenland offen ausgesprochen. Als Zeitpunkt wird der September anvisiert.

Der Grund für diesen Pessimismus ist, dass die Offiziellen nach den vorliegenden Berichten der Troika nicht mehr davon ausgehen, dass Griechenland in der Lage ist, die dem Land auferlegten Spar- und Reformvorgaben zu erfüllen. Grund genug für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger in dieser Woche auch die Auswahl an Wirtschaftsdaten aus Europa im Blick zu haben. SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz erläutert allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche (KW 30) anstehen und was sie für die Geldanlage bedeuten.

Der Austritt Griechenlands aus der Eurozone, unter Börsianern „Grexit“ genannt, wird wahrscheinlicher. Warum, werden die Wirtschaftsdaten bereits am Montag deutlich manchen, wenn die EU die Daten für den öffentlichen Schuldenstand per Ende 1. Quartal 2012 veröffentlicht. Laut den bisher für Sparer und FondsInvestoren vorliegenden Informationen der europäischen Statistikbehörde Eurostat war Griechenland Ende 2011 im Umfang von 165,3 Prozent seiner Jahreswirtschaftsleistung verschuldet. Ein Zustand, der das Profil der konjunkturellen Aktivität des Mittelmeeranrainerstaats schwer in Mitleidenschaft zieht.

Auch in den USA ist die Wirtschaftsaktivität wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl im November eher verhalten. So wird der ebenfalls am Montag auf Monatsbasis veröffentlichten Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) nach Konsensus der Analysten weiter einen negativen Wert ausweisen. Ein Wert kleiner Null zeigt eine Wachstumsrate an, die unter dem Leistungsvermögen der US-Wirtschaft rangiert. Der Index ist gewichtet und besteht aus 85 nationalen Konjunkturindikatoren.

Dienstag werden die für die Geldanlage der Privatanleger und Sparer an den Kapitalmärkten relevanten Wirtschaftsdaten aus den USA fortgesetzt. Gemeldet werden Informationen der Federal Housing Finance Agency zum FHFA Housing Price Index sowie Daten über Groß- und Einzelhandelsumsätze und die Entwicklung des produzierenden Gewerbes. Diese Wirtschaftsdaten werden durch das wöchentlich erscheinende Redbook Retail Average und Richmond Fed Manufacturing Index geliefert. Analysten erwarten in allen drei Bereichen eine weitgehend konstante Entwicklung.

Am Mittwoch fokussieren sich die Wirtschaftsdaten auf die Entwicklung in Deutschland. Das von Hans-Werner Sinn geleitete ifo-Institut präsentiert seinen Geschäftsklimaindex für Juli 2012. Im Vormonat war der wichtige Frühindikator der Stimmung in der deutschen Wirtschaft auf 105,3 Punkte gefallen. Das war der tiefste Stand seit März 2010. Analysten und FondsInvestoren sind deshalb sehr gespannt auf diese neuen Informationen, weil damit deutlich wird, wie sehr die Schuldenkrise in der Eurozone auf die Erwartungen der Unternehmen in der größten Volkswirtschaft Europas durchschlägt. Entsprechend der Prognose des Konsensus der Analysten wäre ein positiver Stimmungsumschwung in der deutschen Wirtschaft eher eine Überraschung.

Am Donnerstag setzen sich die Veröffentlichungen relevanter Wirtschaftsdaten für Deutschland und Europa fort. Zunächst gibt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus Nürnberg die neuen Informationen über den Konsumklimaindex in Deutschland für den Juli 2012 heraus. Die Europäische Zentralbank (EZB) tut ihren Teil, um die Stimmung der deutschen Verbraucher positiv oder negativ zu beeinflussen, indem sie die Daten der Entwicklung der Volumina der Geldmengen M1, M2 und M3 für Juni 2012 veröffentlicht. Sofern die EZB, wie der Konsensus der Analysten vermutet, ein Steigen der umlaufenden Geldmenge in der Eurozone meldet, steigt die Wahrscheinlichkeit für steigende Verbraucherpreise. Bereits im Juni hatte die Preissteigerung mit 2,4 Prozent gelegen und damit über dem von der EZB herausgegebenen Inflationsziel von zwei Prozent.

Auch in den USA werden am Donnerstag Wirtschaftsdaten verschiedener Quellen veröffentlicht, die sich um die Themen Geldmengen, Preisentwicklung und Verbrauchervertrauen drehen. Der Informationsdienst Bloomberg gibt neueste Zahlen seines Consumer Comfort Index heraus. Die Federal Reserve wird die Daten der umlaufenden Geldmengen M1 und M2 melden.

Im Hinblick auf die weitere Entwicklung der industriellen Produktion in den USA sind zwei Wirtschaftsdaten für Sparer und FondsInvestoren relevant. Zum einen wird die Federal Reserve Kansas City ihren Manufacturing Index für Juni veröffentlichen. Zuletzt wurde bei diesem Index ein Wert von +3 bei einer Wertspanne zwischen +100 und -100 gemessen. Indexwerte oberhalb von Null weisen auf eine expandierende Wirtschaft hin. Ob sich diese positive Entwicklung weiter verstetigt, ist auch eine Frage der Auftragseingänge der US-Wirtschaft. Hier gibt das Census Bureau ebenfalls am Donnerstag Daten zur Entwicklung der Auftragseingänge langlebiger Investitionsgüter in den USA heraus. Deren Umfang war im Juni um +1,3 Prozent gestiegen.

Die Woche der Wirtschaftsdaten schließt am Freitag mit der Veröffentlichung des realen Bruttoinlandsprodukts (Gross Domestic Product – GDP) in den USA für das 2. Quartal. Zuletzt verzeichnete die US-Wirtschaft laut Commerce Department, Bureau of Economic Analysis im 1. Quartal 2012 ein Plus von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Bereits um 8.00 Uhr am kommenden Freitag wird die deutsche Statistikbehörde Destatis die Entwicklung der Hauptverbraucherpreise im Juli 2012 veröffentlichen. Im Juni lag deren Wert bei +1,7 Prozent. Experten rechnen damit, dass Privatanleger und Sparer in Deutschland mit höheren Preissteigerungsraten rechnen sollten.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Europa hat einen heißen Sommer vor sich. Volkswirte, Marktbeobachter sowie viele FondsInvestoren und Sparer haben nachgerechnet und festgestellt: Eigentlich kommt für Griechenland jede Hilfe bis September zu spät. Gleichwohl könnten sich die negativen Folgen des „Grexits“ auf die Kapitalmärkte in Grenzen halten, weil die Mehrheit der Investoren ihre Assets in diesem Markt bereits aufs Nötigste reduziert haben. Größere Sorgen machen den Märkten Spanien und Italien. Hier entscheidet sich auch wie sehr die Schuldenkrise in Europa die Entwicklung der Weltwirtschaft in den kommenden Wochen beeinträchtigt. In den USA geht die verhalten positive Entwicklung weiter. Unter anderem deshalb, weil die US-Wirtschaft den Fokus traditionell auf sicht selbst richtet. Was diese Situation für Sie als FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer und ihre FondsDepots bedeutet, erfahren Sie bei einem Kontakt zu ihrem unabhängigen FondsVermögensVerwalter SJB.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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