Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 28)?

09. Juli 2012 von um 13:30 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! Gerd Bennewirtz-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 28)? Nachdem die vergangene Handelswoche wegen enttäuschender Arbeitsmarktzahlen aus den USA mit kräftigen Abschlägen geendet ist, zeigt die der Dax zu Beginn des Börsenhandels in der KW 28 für Privatanleger und FondsInvestoren einigermaßen erholt. In Europa wird einerseits nach Lösungen für die Schuldenkrise in den angeschlagenen Euro Peripheriestaaten gesucht. Andererseits steht eine Personalentscheidung an der Spitze der Euro Gruppe an.

In den USA werden weitere wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht „Wie geht es an den Aktienmärkten nun weiter?“, fragen FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, „und was werden die Wirtschaftsdaten in dieser Woche dazu beitragen?“ SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz erläutert allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger, welche wichtigen Wirtschaftsdaten in dieser Woche (KW 28) anstehen und analysiert, welche davon das größte Kursbewegungspotenzial für Privatanleger, FondsInvestoren und Sparer mit sich bringen.

Die Kalenderwoche 28 startet in Sachen Wirtschaftsdaten noch überschaubar. Am Montag werden die Zahlen für den Abschluss neuer Privatkundenkredite in den USA im Mai 2012 veröffentlicht. Danach nimmt die Bereitschaft der privaten Haushalte zur Aufnahme neuer Schulden wieder zu. Die Vorhersage sieht neue Kredite im Umfang von rund 10,5 Milliarden US-Dollar vor, rund vier Milliarden US-Dollar mehr, als im gleichen Monat des Vorjahres. Damit wird die Konsensus Schätzung der Analysten von 9,5 Milliarden US-Dollar überschritten.

Am Dienstag öffnet das 1964 von Edward F. Johnson erstmals herausgegebene Redbook über die Einzelhandelsumsätze in den USA eine neue Seite. Da sieben von zehn US-Dollar der Jahreswirtschaftsleistung der USA vom „American Consumer“ stammen, ist der Wert ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung. Zuletzt zogen die Einzelumsätze mit einem Plus von 1,7 Prozent im Jahresvergleich deutlich an.

Am Mittwoch werden für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger weitere wichtige Handelsdaten veröffentlicht. So rechnen Analysten passend zur anziehenden Einzelhandelsnachfrage mit einem leichten Rückgang beim Wachstum der Lagerbestände im Großhandel im Mai von 0,6 auf 0,2 Prozent. Das heißt, Waren werden in den USA wieder schneller umgesetzt. Beim Umsatz lag der letzte für April gemessene Wert bei +1,1 Prozent. Einen Großteil der Waren für den privaten Konsum importieren die USA weiterhin aus dem Ausland. Dementsprechend fällt die Handelsbilanz der US-Ökonomie weiter negativ auf. Die jüngste Vorhersage geht von einem Defizit von -50,6 Milliarden US-Dollar aus. Das sind rund 1,7 Milliarden US-Dollar mehr, als im Konsensus. Automatisch verknüpft mit der Veröffentlichung der Handelsbilanz werden neue Informationen über die Entwicklung der Import- und Exportpreise sein.

Bei den ebenfalls am kommenden Mittwoch zu aktualisierenden Zahlen für die Reserven an Rohöl und Benzin rechnen Analysten weiter mit der für 2012 auffälligen Diskrepanz. Danach können FondsInvestoren und Privatanleger bei den Rohölreserven mit einem Bestand von mehr als 380 Millionen Barrel rechnen. Ein Rekordniveau. Dagegen verharren die Reserven an Benzin mit etwas über 200 Millionen Barrel weiter auf einem historisch niedrigen Niveau in einem Juli.

Am Donnerstag steht der zum einen der US-Arbeitsmarkt im Fokus der Wirtschaftsdaten. Danach soll im wöchentlichen Arbeitsmarktbericht die Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe, von zuletzt 374.000 auf 360.000 zurückgehen. Damit liegen die Zahlen deutlich unter dem im Konsensus prognostizierten Anstieg auf 375.000 neue Arbeitslosenanträge. Die Gesamtzahl der Leistungen an Arbeitslosenhilfe wird demnach auf rund 3,3 Millionen Fälle sinken. Für Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren sind das positive Wirtschaftsdaten.

Bei den haushalts- und geldpolitischen Wirtschaftsdaten sieht das anders aus. Hier werden am Donnerstag zum anderen durch das US-Finanzministerium neue Daten zum Staatshaushalt im Juni sowie durch die Federal Reserve zur umlaufenden Geldmenge M1 und M2 geliefert. Das Haushaltsdefizit hatte im Juni mit -43,1 Milliarden US-Dollar wieder deutlich abgenommen. Im Mai hatte der Unterschied zwischen den Einnahmen und den Ausgaben der öffentlichen Hand bei -124,6 Milliarden US-Dollar gelegen. Aus Sicht der Privatanleger und Sparer sind diese Informationen sehr sensible Daten, zeigen sie doch wie intensiv die größte Volkswirtschaft der Welt mit Themen wie Schuldenkrise und Inflation zu kämpfen hat.

Zum Wochenausklang der Wirtschaftsdaten am Freitag gibt das Büro für Arbeitsstatistik jüngste Zahlen für die Erzeugerpreise (Producer Price Index – PPI) heraus. Darin werden rund 100.000 Preisnotierungen von 25.000 Einrichtungen der heimischen Wirtschaft verarbeitet. Preise von Produzenten der Waren, die in die USA importiert werden, werden nicht berücksichtigt. Gleichwohl gelten die Daten als Indikator für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Da die Vorhersagen für den PPI weiter von einem um -0,8 Prozent sinkenden Wert ausgehen, wird mit einem signifikanten Anstieg des Preisniveaus für die US-Konsumenten nicht gerechnet. Dazu passend schließen die Wirtschaftsdaten am Nachmittag zum Michigan Sentiment Index für Juli die Handelswoche ab. Im Konsens wird von Analysten bei der US-Verbraucherstimmung mit einem leicht verbesserten Wert von 73,5 Zählern gerechnet. Im Vormonat lag der Wert bei 73,2 Punkten. Aktuelle Vorhersagen sehen allerdings einen Rückgang auf 72,0 Punkte. Gleichwohl liegt die Kauflaune der US-Verbraucher weiter auf solidem Niveau, wie bereits die Einzelhandelsumsätze zu Beginn der Woche und weiter geringe Erwartung an ein Ansteigen der Verbraucherpreise gezeigt haben. Also positive Impulse von Seiten der Wirtschaftsdaten?

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer erwartet die SJB eine Handelswoche, in der die Wirtschaftsdaten aus den USA keine übermäßige Bedeutung haben werden. Vor allem deshalb, weil sich die bereits bekannten Trends in den USA bestätigen. Wichtig für Privatanleger und Sparer bliebt festzuhalten, dass der „American Consumer“ langsam zu seiner sprichwörtlichen Kauflaune zurück zukehren scheint. Als Gründe sind die leichte Erholung am Arbeitsmarkt und das weiter stabile Preisniveau zu nennen. Gleichzeitig zeigen die Wirtschaftsdaten, dass aus den USA konkrete wirtschaftliche Impulse für die Kapitalmärkte kommen. In Europa sind diese Informationen durch immer neue politische Diskussionen zum großen Teil überlagert. Wenn Sie als FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer in dieser Situation weiter klar sehen wollen und die Asset Allokation Ihrer Depots sinnvoll gestalten wollen, nehmen Sie Kontakt zu ihrem unabhängigen FondsVermögensVerwalter SJB auf.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Privatanleger, Sparer und FondsInvestoren neben der Frage – Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 28)? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB-Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusivem Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich (Rhein-Kreis Neuss). Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Markt. Facettenreich.
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