Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Haben die Skandale der Banken Auswirkungen auf meine Fonds?

19. September 2011 von um 23:44 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! SJB-Fonds-Markt-Banken–Skandale? Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Haben die Skandale der Banken Auswirkungen auf meine Fonds? Der UBS-Wertpapierhändler Kweku Adoboli soll mit börsenorientierten Indexfonds (ETF) insgesamt 1,5 Mrd. Euro verzockt haben. Anleger, Investoren und Sparer wundern sich. Aus diesem Grunde wurde der 31-Jährige am letzten Donnerstag festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Dieser Skandal ist nach dem Skandal um Jérôme Kerviel, welcher 2008 für die Société Générale 5 Mrd. Euro in den Sand setzte, ein weiteres Warnzeichen für Anleger, Investoren und Sparer und stellt berechtigterweise die Frage, welche Gefahren beim Kauf von Investmentfonds mit Aktien großer Geldhäuser und Banken entstehen. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, geht dieser Frage auf den Grund.

Jetzt hat es auch die UBS erwischt, die große Schweizer Bank. Nach dem gerade beschriebenen Fall war die UBS offensichtlich nicht in der Lage, ihre Mitarbeiter ausreichend zu kontrollieren und Investments in heikle Milliarden-Deals zu verhindern. Solange Gewinne erwirtschaftet werden, fliegen solche Handelsgeschäfte nicht auf, aber bei herben Verlusten in der oben erwähnten Größenordnung sind auch die Auswirkungen auf die Aktien der UBS signifikant. Der Abwärtstrend der Bank von 13 Euro Anfang Juni auf zuletzt 8,32 Euro dürfte sich für Sparer, Anleger und Investoren fortsetzen.

Diese Tendenz steht nicht nur wegen der Skandale repräsentativ für alle anderen Aktien großer europäischer Bankhäuser und Banken. Innerhalb der letzten 6 Wochen verloren die gerade definierten Werte gemessen am Auswahlindex DJ Stoxx 600 Banken 25 Prozent ihres Wertes, in absoluten Zahlen knapp 200 Mio. Euro. Die Kurse von Aktien großer Institute wie der Deutschen Bank, Commerzbank oder BNP Paribas haben sich seit Frühling halbiert. Die Banken leiden unter Schuldenkrise und Konjunkturabschwächung.

Viele Analysten vermuten für Anleger, Sparer und Investoren weitere Risiken in den Bilanzen der Banken. Weiterhin bestehen erhebliche Zweifel am künftigen Geschäftsmodell der Banken. Man bleibt gespannt, was die anstehenden Untersuchungen der Financial Services Authority (FSA) bei der UBS für Anleger, Investoren, Sparer und ihre Investments noch alles zu Tage fördern werden.

18 von 20 der größten europäischen Bankhäuser werden derzeit unterhalb ihres Buchwertes gehandelt. Neun von diesen Banken mit einem Abschlag von mehr als 50 Prozent. Bei einer sofortigen Schließung der Bank würde der Sparer, Anleger und Investor in diese Aktie im Durchschnitt 43 Prozent als Gewinn verbuchen können.

Die Fondsmanager weltweit sind derzeit sehr pessimistisch gegenüber Aktien der großen Geldhäuser und Banken eingestellt. Genau aus diesem Grund macht, wenn der Sparer, Anleger und Investor diese Aktien im Moment partout nicht erwerben möchte, ein Investment in entspreche Bankaktienfonds Sinn. Ein gut gemanagtes Aktienportfolio hat vor allem bei einer Performance der Bankenaktien wie derzeit erhebliche Vorteile. Die Allokation wird, übrigens ganz im Gegensatz zu börsennotierten Indexfonds (ETFs), die sich an einem zugrundeliegenden Index als Benchmark orientieren müssen, entsprechend aktiv gemanagt. Durch die Bottom-Up Methode wählt der FondsManager entsprechende Aktien am Kapitalmarkt aus, welche dann als Sondervermögen bei einer Depotbank hinterlegt sind. Ein schönes Beispiel hierfür ist der Fidelity Global Financial Services Fund (WKN: 941116, ISIN: LU0114722498). Dieser hat aufgrund seines Portfolios seit Ende Juli 2011 zwar ebenfalls enorm an Wert eingebüßt (rund -21 Prozent), steht damit aber weit besser da, als die Aktien der namhaften Banken in Europa. Zum Vergleich die Einzeltitel: Die Deutsche Bank verzeichnete in demselben Zeitraum für Investments ihrer Investoren, Sparer und Anleger einen Verlust von -34,7 Prozent, die BNP Paribas von -38 Prozent und die Société Générale sogar von -45,4 Prozent. Die Einzelaktien der Banken leiden also weit stärker. Der besagte Fonds ist durch sein Management in der Lage, in schwierigen Zeiten das Sondervermögen für seine Anleger, Sparer und Investoren entsprechend umzuschichten, und zwar weg von den Aktien der Geldhäuser und Banken, die gerade am stärksten in den Negativschlagzeilen stehen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Um den Abwärtstrend am Kapitalmarkt für Bankaktien zumindest buchhalterisch nicht vollständig mittragen zu müssen, sind Investments in Fonds die bessere Alternative. Durch die Möglichkeit zur Streuung und eine geschickte Portfolioallokation können sie im Umfeld der aktuellen Turbulenzen Verluste eindämmen und sich die in Zukunft aussichtsreichsten Titel z.B. aus dem Bankensektor herausfiltern. Gerade jetzt, wo sich die Aktien von Banken preislich im Keller befinden, sollte man antizyklisch handeln und entsprechende Investments erwägen, meint die SJB. Durch den Kauf eins Fonds verbindet der Sparer, Anleger und Investor gute Investmentmöglichkeiten und Risikominimierung und erhält langfristig ein recht sicher angelegtes Finanzprodukt.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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