FondsAnbieter- Union Investment: UniEuroRenta EmergingMarkets

10. Februar 2016 von um 10:30 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

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Die Anleihemärkte der Schwellenländer befinden sich im Spannungsfeld zwischen der globalen Geldpolitik, insbesondere der US-Notenbank Fed, und rückläufigen Rohstoffnotierungen. Daneben bestimmen in einzelnen Staaten politische Themen die Agenda.

Viele negative Nachrichten der vergangenen Monate sind in den teilweise deutlich zurückgekommenen Kursen bereits berücksichtigt. Zudem sind kurzfristig orientierte Anleger nicht mehr stark investiert, wodurch größere Kursauschläge unwahrscheinlicher werden. Insofern bieten die aktuellen Kursniveaus in ausgewählten Emerging Markets für langfristig orientiere Anleger attraktive Einstiegsmöglichkeiten.

Allerdings bleiben die Schwellenländer sehr heterogen. Deshalb ist die Beobachtung und entsprechende Einschätzung der Märkte durch ein erfahrenes und professionelles Management unerlässlich. Die Fondslösung UniEuroRenta EmergingMarkets ist auch aufgrund des Streuungseffektes eine gute Anlagelösung.

Aktuelles Marktumfeld

Die internationale Geldpolitik, Sorgen um das chinesische, aber vermehrt auch das US-amerikanische Wachstum sowie die anhaltende Rohstoffpreisschwäche waren in den vergangenen Monaten die Hauptthemen an den Schwellenländer-Märkten. Daneben war die Entwicklung einzelner Staaten immer wieder von „hausgemachten“ Problemen geprägt – seien es innenpolitische oder diplomatische.

Gleich zu Jahresbeginn 2016 stand mit China dann ein Schwergewicht der Emerging Markets im Blickpunkt der Kapitalmärkte. Schwächere Konjunkturdaten führten nicht nur im „Reich der Mitte“, sondern auch an den globalen Aktienbörsen für deutliche Abschläge. Auch das neue Währungsmanagement der chinesischen Notenbank sorgte anfangs für Verwirrung. So steht nun nicht mehr das Währungspaar Yuan/US-Dollar, sondern ein ganzer Währungskorb im Mittelpunkt der Wechselkurssteuerung.

Schnell verschob sich der Fokus aber von China in Richtung der USA. Sowohl einige Frühindikatoren als auch schwächere Zahlen des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2015 wurden negativ aufgenommen. Marktteilnehmer begannen daran zu zweifeln, ob die US-Notenbank in diesem Jahr tatsächlich häufiger die Zinsen anheben wird. Waren auf Sicht der nächsten zwölf Monate zu Jahresbeginn noch drei weitere Zinsschritte eingepreist, war es zuletzt nur noch einer.

Parallel dazu verloren Energierohstoffe weiter massiv an Wert und setzten ihren negativen Trend der vergangenen Monate fort. Hohe Rohöl-Lagerbestände in den USA lasteten ebenso auf den Notierungen wie die Rückkehr des Irans an den Markt, die das bestehende Überangebot verschärft. Daneben gehen die beschriebenen Wachstumssorgen mit einem geringeren Nachfrageanstieg einher. Der Preis für Rohöl lag zeitweise unter 30 US-Dollar je Barrel und sorgte so für zusätzlichen Druck bei den Marktteilnehmern.

Ein derart niedriger Ölpreis ist eigentlich ein hervorragendes Schmiermittel für die Weltwirtschaft und wirkt wie ein gigantisches Konjunkturpaket, welches den Konsum stützt. Verbraucher neigen jedoch dazu, ein höheres Einkommen nicht sofort auszugeben. Somit wirken solche positiven Effekte erst mit einer gewissen Verzögerung. Ein niedriger Ölpreis kommt zudem verschiedenen Unternehmen zugute, da der Rohstoff in vielen Produkten enthalten ist. Aktuell stehen dennoch nicht die Vorteile, sondern vielmehr das Schicksal der Ölproduzenten – sowohl Unternehmen als auch vom Erdölexport abhängige Länder – im Mittelpunkt. Staaten mit einem starken Fokus auf Ölausfuhren, wie etwa im Mittleren Osten, Lateinamerika oder Russland kämpfen mit steigenden Haushaltsdefiziten.

Schwellenländer-Staatsanleihen vergleichsweise stabil

Anleihen aus dem Emerging Markets konnten sich in den vergangenen Wochen den Turbulenzen an den Kapitalmärkten nicht entziehen. Doch gemessen an den großen Aktienkursverlusten in Europa und den USA hielten sich die Schuldverschreibungen vergleichsweise gut. Hierfür gibt es vor allem drei wesentliche Gründe: Die Kurse waren schon vorher gefallen, sodass bereits viele negative Nachrichten eingepreist sind. Darüber hinaus hat die Kursentwicklung der letzten Monate Fondsticker 09. Februar 2016 Seite 4 dazu geführt, dass am Markt überwiegend Investoren aktiv sind, die sich den Chancen und Risiken dieses Segments bewusst sind. Sie agieren in volatilen Marktphasen weitaus weniger nervös.

Letztlich unterstützt die Diskussion, ob die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr überhaupt vier Mal anheben kann. Schließlich waren die Phasen vor Zinserhöhungen der Fed historisch betrachtet immer eine große Belastung für die Emerging Markets. Das Einpreisen der Markterwartungen hatte auch dieses Mal steigende Renditen und fallende Aktien- und Wechselkurse zur Folge. Sollte die Fed tatsächlich eine weniger restriktive Geldpolitik verfolgen, könnte das die Kurse für sich genommen beflügeln. Auf ihrer Sitzung im Januar hielten die USNotenbanker zwar vorerst an ihrem Kurs fest. Währungshüter sind aber ohnehin nicht dafür bekannt, ihre Meinung schnell zu ändern. Von einer Änderung der Geldpolitik sollten auch Länder mit einem hohem Leistungsbilanzdefizit profitieren, wie etwa Südafrika oder die Türkei.

Gewinner und Verlierer der Ölpreis-Schwäche

Bei 30 US-Dollar je Barrel scheint der Ölpreis aktuell einen Boden gefunden zu haben. Täglich lassen sich aber ungewöhnlich hohe Preissprünge beobachten, sodass die Volatilität hoch bleiben dürfte. Mit Blick auf die Emerging Markets lässt sich grundsätzlich festhalten, dass Rohstoff-Exporteure leiden, während -Importeure von der aktuellen Situation eher profitieren. Es gibt aber auch Länder, die einen besser diversifizierten Export-Mix aufweisen oder mittlerweile in übertriebenem Maße vom Markt abgestraft wurden, wie beispielsweise Indonesien und Brasilien. Hier haben wir unsere Bestände kürzlich wieder erhöht. Generell gilt aber auch: Die erdölfördernden Länder in Lateinamerika und Russland sind in den wichtigen Auswahlindizes hoch gewichtet und stellen somit ein Großteil unseres Investmentuniversums dar.

Ein weiterer Aspekt, der unmittelbar aus dem niedrigen Ölpreis folgt und direkte Auswirkungen auf die Emerging Markets hat, ist der Verkaufsdruck bei einigen der sogenannten Sovereign Wealth Funds. Die Staatsfonds der großen Öl-Exporteure, die in der Vergangenheit vor allem als Käufer aufgetreten sind, müssen nun im großen Stil Anlagen veräußern, um die teils immensen Haushaltsdefizite zu finanzieren. Grundsätzlich sind diese Fonds breit diversifiziert und nur zu einem Teil in Emerging Markets aktiv. Der ausgeprägte „Home Bias“ sorgt aber bei manchen Staaten für erhöhten Abgabedruck.

Erfolgreicher Investmentansatz

Der Investmentansatz des UniEuroRenta EmergingMarkets basiert auf einer sorgfältigen Auswahl von überwiegend festverzinslichen Staatsanleihen sowie Beimischungen in Unternehmensanleihen und lokalen Anleihen aus den Schwellenländern. Die Anlagen erfolgen überwiegend in den sogenannten Hartwährungen US-Dollar und Euro.

Grundlage ist dabei eine fundamentale Analyse der jeweiligen Emittenten wie Staaten und Unternehmen. Neben der makroökonomischen Analyse der Länder, fließt auch eine Fondsticker 09. Februar 2016 Seite 5 Analyse von Merkmalen und Kennziffern, die jeweils spezifisch für die Anleihen gelten, in die Investitionsentscheidung ein.

Der Fonds wird gegenüber einem breit diversifizierten Marktportfolio aus Emerging Markets-Anleihen gesteuert. Ein wesentlicher Bestandteil des Fondsmanagements ist deshalb auch die Beobachtung der jeweiligen Bonitätsbewertung einzelner Staaten und Unternehmen. So werden manche Investments, obwohl sie Teil des Vergleichsportfolios sein können, bewusst nicht eingegangen, um das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren. Staaten wie Venezuela oder auch der Libanon sind deshalb aktuell nicht in unserem Portfolio enthalten.

Schließlich berücksichtigen wir im Rahmen unseres Investmentansatzes auch die Liquiditätssituation der jeweiligen Anlagen. Gerade bei kleineren Emittenten ist ein problemloser An- und Verkauf der Anleihen, je nach Marktsituation, nicht immer gegeben, sodass auch dieser Punkt aktiv gesteuert wird.

Aktuelle Portfolioausrichtung

In den vergangenen Monaten hat das Fondsmanagement verschiedene Positionsänderungen vorgenommen, um das Portfolio möglichst optimal an das volatile Marktumfeld anzupassen. So sind wir zwar – auch aufgrund des hohen Gewichts im Vergleichsportfolio – auch stark in Lateinamerika und Osteuropa engagiert. Besonderes Potenzial sehen wir allerdings vor allem in Asien. Unser Favorit ist momentan Indien. Die Volkswirtschaft wächst beständig mit Raten von über sieben Prozent, zudem sorgt die Regierung um Premierminister Modi mit einer Reihe von Reformen für eine steigende Attraktivität unserer Investitionen. Auch ausländische Anleger werden mehr und mehr von den verbesserten Konditionen angelockt. Im Zuge dessen haben wir kürzlich die Neuemission der staatlichen Export-Import Bank of India gezeichnet.

Ähnliche Vorzeichen sehen wir aktuell in Indonesien. Auch hier bemüht sich die neue Regierung, mit Reformen das Investitionsumfeld zu verbessern. Daneben bewerten wir auch den Ratingausblick positiv. Über Staatsanleihen sind wir schon länger in diesem Land engagiert. Eine Position, die wir in den vergangenen Monaten sukzessive aufgestockt haben. Ebenfalls weiter erhöht haben wir kürzlich unser Investment im staatlichen Versorger Pertamina.

Gegenüber China sind wir aktuell neutral eingestellt. Der notwendige Umbau der Wirtschaft von einem Fokus auf staatliche Investitionen hin zu mehr privatem Konsum geht voran, kostet allerdings Wachstum. Wir meiden hier Unternehmen aus den Sektoren Metallverarbeitung und Bergbau sowie aus dem Finanzsektor und konzentrieren uns auf Emittenten aus der ersten Reihe. Eine Chance könnten dabei ausgewählte Staatsunternehmen bieten, deren Bewertung günstig erscheint. In Asien negativ eingestellt sind wir gegenüber Malaysia und Sri Lanka. Mögliche Engagements sind hier für uns eher taktischer Natur.

Wackelkandidat Südafrika

Mit Blick auf die Region Afrika ist das Bild differenzierter. Staaten wie Nigeria, Ghana, Gabun und Sambia mussten in den letzten Wochen starke Kursverluste hinnehmen. Mit den nun höheren Renditen sehen wir in diesen Ländern wieder Potenzial und halten die Risiken für ausreichend eingepreist, sodass wir einzelne Positionen bereits wieder aufgebaut haben. Klarer Wackelkandidat ist für uns Südafrika. Der Austausch des Finanzministers hatte im Dezember derart für Verunsicherung gesorgt, dass der neue Amtsinhaber bereits nach nur vier Tagen erneut abgelöst wurde. Wir sehen eine erhebliche Gefahr für eine weitere Herabstufung der Kreditwürdigkeit, was mit dem Verlust des Investment Grade-Ratings einhergehen würde. Auch aus diesem Grund haben wir Anleihen des Landes in der jüngeren Vergangenheit bei sich bietenden Gelegenheiten abgebaut.

Lateinamerika hat jetzt wieder Potenzial

Brasilien ist den schmerzhaften Weg Südafrikas bereits gegangen. Lange wurde befürchtet, der bei internationalen Investoren geschätzte Finanzminister Levy könnte aus dem Amt scheiden. Auch ein Abrutschen des Ratings in den High YieldBereich wurde als kritisch angesehen. Inzwischen haben sich beide Sorgen bewahrheitet. Die Anleihen des Landes standen entsprechend massiv unter Druck, der Brasilianische Real wertete deutlich ab. Doch auf dem jetzigen, geringeren Renditeniveau haben wir wieder verstärkt Investitionen getätigt und sind nicht mehr so negativ eingestellt, wie noch vor einem halben Jahr. Seit Jahresanfang haben sich die brasilianischen Kurse von allen Schwellenländern am besten entwickelt. Das Land – nun im Durchschnitt mit einer Bonitätsnote von BB+ versehen – wurde zeitweise schwächer gepreist als das beispielsweise im Einfach-B-Bereich geratete Sri Lanka. In Brasilien sehen wir deshalb auf mittlere Sicht Erholungspotenzial. Wir konzentrieren uns dabei aber auf Staatsanleihen. Der Banken- und insbesondere der Rohstoffsektor bleiben für uns problembehaftet.

In Argentinien blicken wir ebenfalls hoffnungsvoll in die Zukunft. Die Reformen gehen in die richtige Richtung. Unter anderem wurde die Währung abgewertet, sie handelt nun frei zum USDollar. Das neue Umfeld hat bereits erste Investoren angezogen. So will etwa Coca Cola in den kommenden vier Jahren rund eine Milliarde US-Dollar für die Entwicklung von Infrastruktur und Vertrieb im Land ausgeben. Derzeit dürfen wir allerdings, aufgrund der Ratingsituation, noch nicht wieder in argentinische Staatsanleihen investieren. Sobald nach Klärung der Frage um die Rückzahlung von Altschulden wieder Rechtssicherheit hergestellt und ein Rating-Upgrade erfolgt ist, rechnen wir mit Neuemissionen im erheblichen Umfang. Aktuell partizipieren wir über Währungsinvestments von der Entwicklung dieses Turnaround-Kandidaten.

Eines der solidesten Länder in Lateinamerika ist für uns Mexiko. Zwar hängt das Wohl des Staates auch von seinem Nachbarn den USA ab. Auch der Ölpreisverfall belastet den Staatshaushalt deutlich. Doch mit seinem gut entwickelten Industriesektor ist Mexiko breit diversifiziert. Aktuell haben wir beispielsweise in den staatlichen Mineralölkonzern Pemex investiert, der mit einer attraktiv gepreisten Neuemission an den Markt kam. Venezuela ist hingegen das andere Extrem. Das Land hängt zu einem großen Teil am Ölverkauf. Hier sehen wir eine erhebliche Gefahr für eine Staatspleite.

Licht und Schatten in Polen, Russland und der Türkei

Unser Blick auf Polen ist zweigeteilt. Mit dem Wahlsieg der nationalkonservativen Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) ist die politische Unsicherheit kurzfristig eher gestiegen. Der Austausch von Verfassungsrichtern und der antieuropäische Kurs führten unter Investoren zu Verunsicherung. Daneben sollen neue Steuern eingeführt werden. Allerdings beträgt Polens Schuldenstand nur etwa 40 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung, weniger als halb so viel wie in Deutschland. Darüber hinaus erwarten wir ein BIP-Wachstum von drei Prozent, was uns für Staatsanleihen zuversichtlich stimmt. Positiv ist auch, dass sich die polnischen Kreditnehmer nur in sehr begrenztem Maße in Fremdwährungen verschuldet haben und wir deshalb auch keine Krise im Bankensektor erwarten. Aktuell sind wir hier in Staatsanleihen unterschiedlicher Laufzeit investiert.

Die Lage in Russland ist geprägt vom niedrigen Ölpreis, einer stark abwertenden Währung, den Sanktionen seitens der USA und der EU sowie diplomatischen Krisen. Nach vorn blickend dürften allerdings die Chancen überwiegen. In den aktuellen Kursen ist schon viel Negatives enthalten – die Entwicklung des Ölpreises bleibt aber der Schlüssel. Eine Stabilisierung käme dem Staatshaushalt zugute und würde zugleich den Rubel stärken. Eine Annäherung an die EU und die USA könnte darüber hinaus zu einer Lockerung der Handelsembargos führen, wodurch die aktuell sehr hohe Inflationsrate sinken sollte. Die Anleiherenditen würden in so einem Umfeld zurückgehen und für Kursgewinne sorgen. Das aktuelle Niveau stellt somit für uns eher eine Kaufgelegenheit dar.

Auch in der Türkei sind wir weiter in verschiedenen Laufzeitbereichen investiert. Im vergangenen Jahr kam zwar die Türkische Lira in Verbindung mit den Wahlen stark unter Druck, mit dem Sieg von Staatspräsident Erdogan ist aber nun politische Fondsticker 09. Februar 2016 Seite 8 Stabilität eingekehrt. Wir blicken optimistisch auf die Türkei, denn die wirtschaftlichen Voraussetzungen sind vielversprechend. Das Land weist eine vergleichsweise geringe Staatsverschuldung auf. Außerdem ist die Türkei ein großer Importeur von Energierohstoffen und profitiert so von den geringen Preisen. Wichtig könnte die gemeinsame Grenze mit dem Iran werden. Wenn der Iran wieder mehr Öl fördert, ist auch eine Ausweitung des Handels möglich. Auch in der aktuellen Flüchtlingskrise spielt die Türkei eine wichtige Rolle. Mittlerweile hat die EU hohe Steuererleichterungen angeboten, damit die Flüchtlinge im Land bleiben. Zudem wurden wieder EU-Mitgliedsverhandlungen mit der Türkei aufgenommen.

Fazit

In einem Umfeld vermehrter Risikoaversion fehlt Anleihen aus den Emerging Markets zwar aktuell der nötige Rückenwind für eine dauerhaft freundliche Kursentwicklung. Zuletzt hielten sich die Papiere aber vergleichsweise gut, weil spekulative Anleger nicht mehr im Markt aktiv sind, bereits viele negative Nachrichten eingepreist waren und der Anlageklasse eine weniger restriktive Geldpolitik der US-Notenbank zugutekäme. Wir glauben, dass Anleger, gemessen an den Risiken von EM-Anleihen, inzwischen vielfach angemessen entlohnt werden. Selbst schwierige Emittenten, denen wir vor sechs Monaten noch skeptisch gegenüber standen (Indonesien und Russland) sind für uns, angesichts der aktuellen Renditen, auf diesem Niveau eher Kaufals Verkaufskandidaten. Wir blicken daher konstruktiv auf die Kursentwicklung der kommenden Monate. Externe Faktoren könnten jedoch vorrübergehend für eine höhere Volatilität sorgen. Mit dem UniEuroRenta EmergingMarkets können Anleger auf einfache und kostengünstige Weise an den Chancen im Bereich SchwellenländerAnleihen partizipieren. Wir empfehlen diesen Fonds zur Beimischung in einem breit über zahlreiche Assetklassen (Aktien, Renten, Immobilien) gestreuten Portfolio. Dabei sollte jedoch ein ausreichend langer Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren gewählt werden. Bis bald Ihr Portfoliomanagement Union Investment Privatfonds GmbH

 

union investmentÜber Union Investment
Mit rund 4,3 Millionen Kunden ist die Union Investment Gruppe einer der führenden Fondsanbieter in Deutschland und bietet Asset Management für private und institutionelle Anleger. Das Leistungsspektrum reicht von Renten-, Wertpapier- und Immobilienfonds über Vermögensverwaltung bis hin zu branchen- und firmenspezifischen Angeboten der betrieblichen Altersvorsorge. Insgesamt verwalten über 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kundengelder in Höhe von 180,8 Milliarden Euro.

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