FondsAnbieter-Union Investment: Der Euro-Konjunktur-Motor springt an

30. Juli 2013 von um 11:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!FondsAnbieter-Union Investment: Bessere Stimmung in der Wirtschaft

Die Welle positiver Konjunkturnachrichten aus der Eurozone hat sich auch in der vergangenen Woche fortgesetzt. Besonders positiv überraschte der vorläufige Einkaufsmanagerindex oder „PMI“ (für Purchasing Manager Index) für Juli mit einem Anstieg um 1,7 auf 50,4 Punkte. Damit konnte das Barometer erstmals seit Januar 2012 wieder die Expansionsschwelle von 50 Zählern überspringen. Die Erwartungen der Volkswirte von 49,1 Punkten wurden somit deutlich übertroffen. Der Umfragewert gilt als wichtiger Frühindikator für die weitere konjunkturelle Entwicklung und wird daher von vielen Marktteilnehmern beachtet.

Sowohl der Index für das verarbeitende Gewerbe (von 48,8 auf 50,1) als auch für den Diensleistungssektor (von 48,3 auf 49,6) legten zu. Neben der Stärke der Verbessung lassen auch die mittlerweile wieder erreichten Niveaus sowie die Breite der Zuwächse auf ein anziehendes Konjunkturmomentum in der Eurozone schliessen. Zwar stiegen die Zahlen in Deutschland besonders stark. Hier kletterte der Wert für die Industrie auf 50,3 Punkte (Vormonat: 48,6 Zähler) und damit den höchsten Stand seit Februar 2012. Im Dienstleistungsbereich wurde gar ein Plus von 2,1 auf nunmehr 52,5 Punkte vermeldet. Gleichzeitig verbesserten sich aber auch die Indikatorwerte in Frankreich, das sich zuletzt eher als „konjunkturelles Sorgenkind“ des Euroraums hervorgetan hatte. Im Juli erhöhte sich nun der Wert für das verarbeitende Gewerbe in der „Grande Nation“ auf 49,8 Punkte, ein Plus von 1,4 Zählern gegenüber Juni. In Dienstleistungssektor wurde der Index mit 48,3 Punkten ermittelt (Vormonat: 47,2 Zähler).

Nationale Daten bestätigen den Aufwärtstrend

Die jüngst veröffentlichten nationalen Frühindikatoren, die heimische Institute ermitteln, gehen unterdessen in die gleiche Richtung. In Deutschland legte der Ifo-Geschäftsklimaindex zum dritten Mal in Folge zu und erreichte ein Niveau von 106,2 Punkten. Damit lag er um 0,3 Zähler höhe als im Juni. Auch das Pendant auf französischer Seite, der vom Statistikamt Insee erhobene Index, verzeichnete einen Anstieg. Das Barometer kletterte um 2,0 auf 95 Punkte. Zwar handelte es sich um den vierten Zuwachs in Folge und den höchsten Wert seit Mai 2012. Allerdings liegt der Indikator nach wie vor unter seinem langfristigen Durchschnittswert von rund 100 Punkten.

Verbessert – wenngleich auf weiter niedrigem Niveau – fiel auch das Konsumentenvertrauen für die Eurozone aus. Wie die EU-Kommission mitteilte, erhöhte sich der Indikator im Juli auf minus 17,4 Zähler. Im Vormonat hatte das Barometer noch bei minus 18,8 Punkten gelegen. Bestätigt wurde dieser Befund zum Wochenausklang von ebenfalls optimistischeren Verbraucherstimmungen in Italien (von 95,8 auf 97,3 Punkte) sowie in Frankreich (von 79 auf 82 Zähler).

Der Aufwärtstrend der vergangenen Woche gibt Hoffnung, dass die konjunkturelle Durststrecke in Europa bald überwunden sein könnte. Auf konsolidierter Basis befindet sich der gemeinsame Währungsraum bereits seit über einem Jahr in der Rezession. Nun gilt es die weiteren Zahlen genau zu beobachten. Aus den Augen verlieren darf man dabei aber nicht die weiterhin schleppende Kreditvergabe im Euroraum, die für positive Wachstumsraten nötig wäre. Während sich das ohnehin verhaltene Wachstum der Geldmenge im Euroraum im Juni nochmals verlangsamt hat, hat sich der Abwärtstrend bei der Kreditvergabe nach jüngsten EZB-Daten weiter verfestigt.

 

Über Union Investment

Mit rund 4,3 Millionen Kunden ist die Union Investment Gruppe einer der führenden Fondsanbieter in Deutschland und bietet Asset Management für private und institutionelle Anleger. Das Leistungsspektrum reicht von Renten-, Wertpapier- und Immobilienfonds über Vermögensverwaltung bis hin zu branchen- und firmenspezifischen Angeboten der betrieblichen Altersvorsorge. Insgesamt verwalten über 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kundengelder in Höhe von 180,8 Milliarden Euro.

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