FondsAnbieter- GAM: GAM Marktkommentar: Quantitative Strategien profitieren von steigenden Zinsen

01. Oktober 2014 von um 10:30 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

unabhaengigkeitFondsAnbieter-GAM: Das absehbare Ende des Niedrigzinsumfelds in den USA und in Großbritannien verbessert die Chancen für systematische quantitative Strategien und insbesondere für Managed Futures. Dieser Ansicht ist Sushil Wadhwani, Fondsmanager des GAM Star Keynes Quantitative Strategies. „Damit werden vor allem Strategien mit kurzlaufenden Zins-Futures wieder rentabel, und auch Carry Trades zwischen Hoch- und Niedrigzinswährungen werden wieder interessant“, erklärt er mit Blick auf die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan, deren Geldpolitik noch längere Zeit locker bleiben dürfte. Zudem hätten Managed Futures historisch seit 1970 in steigenden Zinsumfeldern besser abgeschnitten als Unternehmensanleihen und Aktien.

 

2014 hätten sich zudem die Korrelationen zwischen den einzelnen Anlageklassen deutlich verringert. „Angesichts dieser Entkopplung dürften insbesondere Relative-Value-Strategien wieder an Attraktivität gewinnen, weshalb wir ihren Anteil im Portfolio schrittweise erhöhen“, erklärt der Experte.

 

Über GAM

GAM wurde 1983 als FondsTochter der UBS gegründet. Von 1999 bis 2005 gehörte die Gesellschaft zum Bankhaus Julius Bär. Seit September 2009 ist GAM selbständig. Fonds: 450. Verwaltetes Vermögen: 36,9 Mrd. Euro. Anzahl der Mitarbeiter: 760. Geschäftsführer: David M. Solo.

 

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