FondsAnbieter-Franklin Templeton: Globale Märkte im Fokus

03. September 2014 von um 10:00 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

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Globale Märkte trotzen geopolitischen Entwicklungen

Die schwache Wirtschaftsleistung der USA und manch anderer Industrie- und Schwellenländer vom ersten Quartal veranlassteSJB Fonds in der Presse

den Internationalen Währungsfonds (IWF), seine globalen Wachstumsprognosen für 2014 von 3,7% auf 3,4% herabzusetzen. An seiner globalen Wachstumsprojektion von 4% für 2015 hält der IWF jedoch fest, da Frühindikatoren auf anziehendes Wachstum in vielen maßgeblichen Volkswirtschaften schließen lassen. Tatsächlich hat sich das US-Wachstum, wie oben angesprochen, im zweiten Quartal kräftig erholt.

Weitere Entwicklungen wie die jüngste Verschärfung geopolitischer Spannungen – unter anderem die Verschlechterung der Beziehungen westlicher Länder zu Russland, Konflikte zwischen China und Japan, Unruhen in Libyen und im Irak sowie der anhaltende Bürgerkrieg in Syrien –zeigen bislang erstaunlich verhaltene Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte. Die Goldpreise ziehen nicht an, und die Ölpreise sind Ende Juli auf Achtjahrestiefs gefallen (obwohl die Preise für die Rohölsorte Brent im August sprunghaft stiegen, als die Situation im Nordirak eskalierte).

Aufgrund der allgemein gelassenen Reaktion der Anleger auf die aktuellen Ereignisse konnten die Schwellenmärkte im Juli die in den Vormonaten 2014 verzeichnete Schwäche zum Teil weiter ausgleichen. Die Credit-Default-Spreads nahmen erneut ab. Während der US-Dollar im Juli auf breiter Front anzog, gewannen auch bestimmte Währungen wie der malaysische Ringgit und die indonesische Rupiah an Boden. Selbst der Ausfall argentinischer Staatsanleihen Ende Juli konnte nicht verhindern, dass Schwellenländeranleihen im Berichtsmonat besser abschnitten als andere festverzinsliche Vermögensklassen.2 Dass die argentinische Misere keine Ansteckungseffekte zeigte, erklärt sich zum Teil dadurch, dass die Ursachen für den Ausfall ganz spezifisch argentinisch waren – und allgemein bekannt außerdem. Daher wird offenbar nicht mit einer größeren Eintrübung der Aussichten für die Weltwirtschaft gerechnet, die stattdessen weiter vom anziehenden Wachstum in den USA und von der Stabilisierung in China bestimmt wird. Auch die anhaltende globale Liquiditätsschwemme spielt eine Rolle. Da die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of Japan ihre lockere Geldpolitik fortsetzen, bleiben die von Schwellenländeranleihen gebotenen Renditen für viele Anleger im Vergleich attraktiv.

Weitere Entwicklungen wie die jüngste Verschärfung geopolitischer Spannungen – unter anderem die Verschlechterung der Beziehungen westlicher Länder zu Russland, Konflikte zwischen China und Japan, Unruhen in Libyen und im Irak sowie der anhaltende Bürgerkrieg in Syrien –zeigen bislang erstaunlich verhaltene Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte. Die Goldpreise ziehen nicht an, und die Ölpreise sind Ende Juli auf Achtjahrestiefs gefallen (obwohl die Preise für die Rohölsorte Brent im August sprunghaft stiegen, als die Situation im Nordirak eskalierte).

Aufgrund der allgemein gelassenen Reaktion der Anleger auf die aktuellen Ereignisse konnten die Schwellenmärkte im Juli die in den Vormonaten 2014 verzeichnete Schwäche zum Teil weiter ausgleichen. Die Credit-Default-Spreads nahmen erneut ab. Während der US-Dollar im Juli auf breiter Front anzog, gewannen auch bestimmte Währungen wie der malaysische Ringgit und die indonesische Rupiah an Boden. Selbst der Ausfall argentinischer Staatsanleihen Ende Juli konnte nicht verhindern, dass Schwellenländeranleihen im Berichtsmonat besser abschnitten als andere festverzinsliche Vermögensklassen.2 Dass die argentinische Misere keine Ansteckungseffekte zeigte, erklärt sich zum Teil dadurch, dass die Ursachen für den Ausfall ganz spezifisch argentinisch waren – und allgemein bekannt außerdem. Daher wird offenbar nicht mit einer größeren Eintrübung der Aussichten für die Weltwirtschaft gerechnet, die stattdessen weiter vom anziehenden Wachstum in den USA und von der Stabilisierung in China bestimmt wird. Auch die anhaltende globale Liquiditätsschwemme spielt eine Rolle. Da die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of Japan ihre lockere Geldpolitik fortsetzen, bleiben die von Schwellenländeranleihen gebotenen Renditen für viele Anleger im Vergleich attraktiv.

Weitere Entwicklungen wie die jüngste Verschärfung geopolitischer Spannungen – unter anderem die Verschlechterung der Beziehungen westlicher Länder zu Russland, Konflikte zwischen China und Japan, Unruhen in Libyen und im Irak sowie der anhaltende Bürgerkrieg in Syrien –zeigen bislang erstaunlich verhaltene Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte. Die Goldpreise ziehen nicht an, und die Ölpreise sind Ende Juli auf Achtjahrestiefs gefallen (obwohl die Preise für die Rohölsorte Brent im August sprunghaft stiegen, als die Situation im Nordirak eskalierte).

Aufgrund der allgemein gelassenen Reaktion der Anleger auf die aktuellen Ereignisse konnten die Schwellenmärkte im Juli die in den Vormonaten 2014 verzeichnete Schwäche zum Teil weiter ausgleichen. Die Credit-Default-Spreads nahmen erneut ab. Während der US-Dollar im Juli auf breiter Front anzog, gewannen auch bestimmte Währungen wie der malaysische Ringgit und die indonesische Rupiah an Boden. Selbst der Ausfall argentinischer Staatsanleihen Ende Juli konnte nicht verhindern, dass Schwellenländeranleihen im Berichtsmonat besser abschnitten als andere festverzinsliche Vermögensklassen.2 Dass die argentinische Misere keine Ansteckungseffekte zeigte, erklärt sich zum Teil dadurch, dass die Ursachen für den Ausfall ganz spezifisch argentinisch waren – und allgemein bekannt außerdem. Daher wird offenbar nicht mit einer größeren Eintrübung der Aussichten für die Weltwirtschaft gerechnet, die stattdessen weiter vom anziehenden Wachstum in den USA und von der Stabilisierung in China bestimmt wird. Auch die anhaltende globale Liquiditätsschwemme spielt eine Rolle. Da die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of Japan ihre lockere Geldpolitik fortsetzen, bleiben die von Schwellenländeranleihen gebotenen Renditen für viele Anleger im Vergleich attraktiv.

Über Franklin Templeton

Franklin Templeton Investments ist eine der größten Investmentgesellschaften der Welt. Templeton wurde 1940 von Sir John Templeton gegründet. Die Gründung von Franklin erfolgte 1947 durch Rupert H. Johnson. Franklin ist für seine Expertise auf dem US-amerikanischen Markt bekannt. Im Oktober 1992 schlossen sich die beiden Gesellschaften zur Franklin Templeton Gruppe zusammen, in die 1996 Franklin Mutual Advisers als weiteres Unternehmen integriert wurde. Weltweit verwaltet Franklin Templeton Investments ein FondsVermögen von rund 726 Mrd. US-Dollar für institutionelle und private Anleger. 1992 wurde die Niederlassung in Frankfurt gegründet. Für Anleger in Deutschland verwaltet Franklin Templeton rund 21 Mrd. US-Dollar und ist damit einer der größten ausländischen Anbieter von Publikumsfonds.

 

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