FondsAnbieter-Franklin Templeton: Europäische Aktien: Zeit für Unternehmen mit Binnenmarktschwerpunkt

04. Juli 2013 von um 12:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!FondsAnbieter- Franklin Templeton: Mit Entfaltung der Maßnahmen zur Lösung der europäischen Schuldenkrise könnten sich auch Anlagechancen in der Region ergeben. Die Politik in Europa scheint zunehmend zu erkennen, dass Sparmaßnahmen alleine die Schuldenkrise in der Region nicht lösen werden können, sondern dass gesunderes Wirtschaftswachstum erforderlich ist. Ein sinnvoller Übergang von den harten Sparmaßnahmen dürfte unserer Ansicht nach für Unternehmen mit europäischem Binnenmarktschwerpunkt vielversprechend sein. Wir beginnen solche Unternehmen, die attraktive Risiko-Ertrags-Profile aufweisen, zu finden. Aufgrund der Merkmale dieser Unternehmen sind unserer Ansicht nach Investmentfonds mit Schwerpunkt Europa optimal für Anleger, die sich diese Chance nicht entgehen lassen wollen.

Kommentare von immer mehr führenden Politikern in der Eurozone, sowie die Empfehlungen der Europäischen Kommission im Mai, dass einigen Ländern mehr Zeit zur Erzielung ihrer Sparpläne gewährt werden sollte, belegen die neue Flexibilität der europäischer Politik. Wir glauben, dass die Sparmaßnahmen der letzten Jahre nötig gewesen sind. Aber die einseitige Konzentration auf Reduzierung staatlicher Ausgaben erfolgte auf Kosten politischer Maßnahmen zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung und zur Verringerung der Arbeitslosigkeit, zur Förderung der Konsumausgaben und der Erhöhung des Steueraufkommens. In einer Region, wo Politiker und Politik dazu neigen, sich langsamer zu bewegen, wurden die jüngste Rhetorik und politischen Vorgänge im Allgemeinen als erster Schritt zu möglichen wachstumsfördernden Maßnahmen gewertet. Wir glauben auch, dass frühere regulatorische Reformen, wie z. B. jene in Italien, Spanien und anderen Peripherieländern, die bürokratischen Hürden erheblich gesenkt haben. Das dürfte es unserer Meinung nach Unternehmen leichter machen, ihren Geschäften nachzugehen und diesen wachstumsfördernden Investitionen Rückenwind verschaffen.

Die veränderten Ansichten in Europa könnten sich für die Mutual Series Strategie günstig erweisen. Unter den strengen Sparmaßnahmen fanden wir die besten Investmentgelegenheiten in Europa unter den internationalen Exporteuren der Region. Diese Unternehmen waren überwiegend in Nordeuropa angesiedelt und gingen einer umfangreichen Geschäftstätigkeit außerhalb Europas nach, vor allem in Nordamerika und Asien. Als Deep-Value Anleger ist diese Gruppe von Unternehmen für uns von besonderem Interesse. Wir denken, dass sie, weil sie in Europa ansässig sind, trotz gesunden Wachstums und starker Bilanzen von Anlegern zu sehr unterbewertet erscheinen. Die Strategie hat sich in den vergangenen Jahren weitgehend bezahlt gemacht und scheint sich auch bei einigen der Unternehmen, in die wir investiert haben, zu bewähren. Für viele Aktien ergaben sich erhebliche Neubewertungen nachdem andere Anleger sich anscheinend ebenfalls unsere Investmentansichten angeeignet hatten.

Wir beginnen derzeit bessere Risiko-Ertrags- Profile bei Unternehmen, die den größten Teil ihres Umsatzes in Europa erzielen, zu erkennen. Wir denken, dass diese Unternehmen wahrscheinlich am stärksten von einem Konjunkturaufschwung in Europa profitieren werden. Im Vergleich zu anderen entwickelten Märkten erscheint uns Europa in Hinsicht auf das Kursgewinnverhältnis, das Preis-Cashflow- Verhältnis und den Dividendenertrag attraktiver. Unter den binnenmarktorientierten Unternehmen, die wir genauer beobachtet haben, waren die Bewertungen unserer Ansicht nach im Allgemeinen attraktiver oder entsprachen dem Gesamtmarkt.

Das sind die Momente, in denen wir der Ansicht sind, dass aktives Management einen wesentlichen Vorteil gegenüber passiveren Methoden hat. Potenzielle Chancen unter binnenmarktorientierten Unternehmen sind im Allgemeinen recht häufig. Oft handelt es sich dabei um Unternehmen, die kleiner sind als europäische multinationale Konzerne. So konnten wir unserer Ansicht nach attraktive Gelegenheiten unter Mid-Caps finden. Einige davon verfügen über keine American Depositary Receipts. Ein Investmentfonds mit Schwerpunkt Europa bietet daher eine effiziente Möglichkeit in diese Unternehmen zu investieren. Aufgrund unserer Bewertungsdisziplin, intensiven Research-Verfahren und Investmentprofis vor Ort ist es uns möglich, diese Chancen zu identifizieren, zu analysieren und sie wahrzunehmen.

 

Über Franklin Templeton

Franklin Templeton Investments ist eine der größten Investmentgesellschaften der Welt. Templeton wurde 1940 von Sir John Templeton gegründet. Die Gründung von Franklin erfolgte 1947 durch Rupert H. Johnson. Franklin ist für seine Expertise auf dem US-amerikanischen Markt bekannt. Im Oktober 1992 schlossen sich die beiden Gesellschaften zur Franklin Templeton Gruppe zusammen, in die 1996 Franklin Mutual Advisers als weiteres Unternehmen integriert wurde. Weltweit verwaltet Franklin Templeton Investments ein FondsVermögen von rund 726 Mrd. US-Dollar für institutionelle und private Anleger. 1992 wurde die Niederlassung in Frankfurt gegründet. Für Anleger in Deutschland verwaltet Franklin Templeton rund 21 Mrd. US-Dollar und ist damit einer der größten ausländischen Anbieter von Publikumsfonds.

 

Kategorien: Anbieter. Berichten.
[top]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.


*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.