FondsAnbieter- Fidelity: Weltweite Umfrage unter institutionellen Anlegern: Deutlich mehr Zuversicht

29. Oktober 2014 von um 10:30 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

unabhaengigkeitFondsAnbieter- Fidelity: Institutionelle Investoren haben wieder Vertrauen in die Märkte, so das Ergebnis der weltweiten Umfrage vonIhre Werbung. Hier? Pyramis Global Advisors – Fidelity Worldwide Investment ist exklusiver Vertriebspartner von Pyramis außerhalb Nordamerikas

91 Prozent der institutionellen Investoren sind überzeugt, ihre Zielrendite in fünf Jahren zu erreichen – 2012 waren es nur 65 Prozent

Pyramis hat 811 institutionelle Anleger in 22 Ländern befragt, darunter 40 in Deutschland. Weltweit repräsentieren sie über 9 Billionen US-Dollar, rund 25 Prozent des globalen institutionellen Anlagevolumens

,,Die weltweit durchgeführte Umfrage von Pyramis, das zu Fidelity Investments in Boston gehört, hat zwar einen regional uneinheitlichen Ausblick in Sachen Volatilität ergeben. Allerdings sind die institutionellen Anleger mehrheitlich zuversichtlich, dass sie ihre Portfolios auf Wachstumskurs halten und ihren Finanzierungsstatus verbessern können.” sagt Klaus Mössle, Leiter des institutionellen Geschäfts bei Fidelity Worldwide Investment in Deutschland.

Die Pyramis-Umfrage belegt bei zahlreichen Themen erhebliche regionale Unterschiede. So etwa bei den Erwartungen zur Marktvolatilität, dem Ausblick für alternative Investments, den Anlagezielen und den Anlagechancen.

Erwartungen zu Volatilität
Institutionelle Anleger in Europa und Asien rechnen langfristig mit abnehmenden Marktschwankungen: 91 Prozent der Befragten in Asien, beziehungsweise 79 Prozent in Europa, gehen von abnehmender Volatilität aus. Anders in den USA: Hier erwarten nur 7 Prozent der institutionellen Investoren einen Rückgang der Volatilität, während 42 Prozent von einem Anstieg ausgehen.

Wie schätzen Sie den Trend hinsichtlich Marktvolatilität und der Häufigkeit von Blasen und Krisen ein?

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Hauptsorgen institutioneller Investoren

In Europa sorgen sich institutionelle Investoren hauptsächlich wegen des Niedrigzinsumfelds (26 Prozent), während den Befragten in Asien vor allem Änderungen der regulatorische Bestimmungen Kopfzerbrechen bereiten (ebenfalls 26 Prozent). Die Hauptsorge der US-Pensionspläne gilt dagegen dem Finanzierungsstatus (28 Prozent). Hier strebt die Mehrheit eine Verbesserung an.

Klaus Mössle: ,,Im Niedrigzinsumfeld wird es für leistungsorientierte Pensionspläne, sogenannte Defined Benefit oder kurz DB-Pläne, immer schwieriger beziehungsweise teurer, mit den herkömmlichen Immunisierungsstrategien über Anleihen die notwendigen Ergebnisse zu liefern. Daher gibt es bei der Ausgestaltung von Pensionszusagen weltweit den Trend zu beitragsorientierten Plänen (Defined Contribution oder kurz DC) und auf der Anlageseite zu risikokontrollierten, breit diversifizierten Multi-Asset-Strategien, die auf die Struktur der Pensionsverbindlichkeiten abgestimmt sind und flexibel an sich verändernde Marktsituationen angepasst werden können. Dabei plant mehr als jeder vierte institutionelle Investor in Deutschland (28 Prozent), Mandate an externe Asset Manager auszulagern.”

Was ist die Hauptsorge mit Blick auf das Portfolio?

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Ausblick zu alternativen Investments

Während alternative Investments in Europa und Asien nach wie vor auf dem Vormarsch sind, scheint sich der Trend zum Einsatz alternativer Anlageinstrumente inklusive Immobilien unter institutionellen Investoren in den USA abzuschwächen. Unter den Befragten, die in den nächsten ein bis zwei Jahren eine Ausweitung ihrer Allokation in alternative Investments inklusive Immobilien planen, liegt Asien mit 79 Prozent an der Spitze, gefolgt Europa (57 Prozent) und den USA (22 Prozent).

Gefragt nach den Anlagestrategien, die auf lange Sicht die Anlegererwartungen am ehesten enttäuschen dürften, nennen europäische (32 Prozent) und asiatische (25 Prozent) Investoren das sogenannte Risk Factor Investing einschließlich Risk Parity an erster Stelle. In den USA hingegen treffen Hedgefonds mit 31 Prozent bei institutionellen Anlegern auf die größte Skepsis.

,,Die Umfrage zeigt eine gewisse Ernüchterung bei institutionellen Anlegern aus den USA, die offenbar dabei sind, ihre Portfolios wieder auf traditionellere Strategien umzustellen und den Fokus zurück auf das Wesentliche zu richten”, sagt Klaus Mössle. ,,Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch europäische und deutsche Investoren dem folgen werden.”

Anlageziele unterscheiden sich stark
Global betrachtet nennen institutionelle Anleger Kapitalwachstum als vorrangiges Anlageziel. Die Ergebnisse sind jedoch regional äußerst unterschiedlich. Für institutionelle Anleger in Europa genießt der Kapitalerhalt oberste Priorität – jeder dritte Befragte gibt diese Antwort. In Asien hingegen steht für die überwiegende Mehrheit der Befragten, nämlich 64 Prozent, das Kapitalwachstum an erster Stelle. Pensionspläne in den USA gaben dagegen als wichtigstes Anlageziel die Verbesserung ihres Finanzierungsstatus an (42 Prozent).

Welches Hauptanlageziel wird mit dem Portfolio verfolgt?

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Anlagechancen werden vor allem in asiatischen Schwellenländern und den USA gesehen

Bei der Frage nach den Anlagechancen hat die weltweite Umfrage ergeben, dass institutionelle Investoren über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren vor allem in den asiatischen Schwellenländern Chancen sehen (34 Prozent), gefolgt von Nordamerika (30 Prozent). Auch bei dieser Frage ist die Aufschlüsselung nach Regionen interessant: Institutionelle Investoren aus Europa bevorzugen Nordamerika (33 Prozent), gefolgt von asiatischen Schwellenländern (21 Prozent) und den europäischen Industrieländern (19 Prozent).

 

 

 

 

 

Über Fidelity

Die US-amerikanische FondsGesellschaft Fidelity wurde 1946 gegründet. Publikumsfonds in Deutschland: 140. Deren verwaltetes Vermögen:12,3 Milliarden Euro. Zu Umsatz und Gewinn keine Angaben. Anzahl der Mitarbeiter weltweit: 4.500, davon 316 in Deutschland. Geschäftsführer: Dr. Christian Wrede, Dr. Evelyn Muth und Ellen Posch.

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