FondsAnbieter- Fidelity: Fidelity Technischer Ausblick: Verschnaufpause im langfristigen Aufwärtstrend

18. Juli 2013 von um 12:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!FondsAnbieter- Fidelity: Eine Besserung der Konjunkturlage ist an den Märkten inzwischen voll eingepreist. Solange die wirtschaftlichen Daten und die Firmengewinne aber nicht nachziehen, müssen Anleger sich auf Aktienkurse im Krebsgang einstellen, sagt Jeff Hochman, Leiter der technischen Ihre Werbung. Hier?Analyse bei Fidelity Worldwide Investment. Er erläutert, was die Märkte jetzt bewegt und wie es mit dem Bullenmarkt weitergeht. Aktien: Mit Erreichen der Talsohle im ersten Quartal 2009 setzte ein neuer langfristiger Aufwärtstrend ein. Für den Rest dieses Jahres und möglicherweise bis in 2014 hinein dürfte dieser neue Bullenmarkt nun jedoch in eine Phase eintreten, in der die Kurse sich innerhalb einer großen Bandbreite seitwärts bewegen. Der Grund: An den Aktienmärkten in den USA und Europa haben die Anleger bereits eine stetige Besserung der Konjunkturlage in den Kursen eingepreist. Damit diese aber weiter deutlich steigen können, braucht es mehr positiv überraschende Wirtschaftszahlen. Die zwei größten unmittelbaren Risiken für die Märkte sind jetzt ein allgemeiner Zinsanstieg und mögliche Enttäuschungen bei den Gewinnen in der aktuellen Berichtssaison.
Nach vier Jahren der Erholung ist deshalb eine Verschnaufpause wahrscheinlich, bevor der langfristige Aufwärtstrend 2015 wieder spürbar anzieht. Das ist kein pessimistisches Szenario und es deutet bei Aktien gleichzeitig alles auf eine Fortsetzung ihrer langfristigen Gewinnsträhne hin. Auf Sicht von mehreren Jahren dürften sie Anleihen hinter sich lassen.

Aber in den nächsten zwölf bis achtzehn Monaten sind gewisse Schwankungen einfach zu erwarten, da den Märkten in absehbarer Zeit zudem ein Drosseln der Geldflut und steigende Zinsen bevorstehen. Auf höhere Zinsen scheinen einige Branchen besser vorbereitet zu sein als andere. So bietet die Konsumbranche nach wie vor eine Fülle spannender Anlagechancen in sämtlichen Regionen und Teilsektoren. Die erste Welle der drohenden Zinserhöhungen dürfte sie unbeschadet überstehen. Aktien aus der Gesundheitsbranche empfehlen sich auf aktuellem Niveau uneingeschränkt. Auch Finanzaktien sind attraktiv – besonders solche aus den USA, wo das Kreditvolumen und die Kreditmärkte als Ganzes schneller wachsen als anderswo.
Anleihen

In den nächsten sechs bis zwölf Monaten dürften die Renditen von US-Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit die 3-Prozent-Schwelle übersteigen. Die von Bundesanleihen sollten die 2-Prozent-Hürde nehmen. Es ist schon eine ganze Weile her, dass die Zinsentwicklung in den USA und Europa auseinandergelaufen ist. Aber genau das steht uns in nächster Zeit wohl bevor. Dabei besteht allerdings die Gefahr, dass die Zinserhöhungen in Amerika unbeabsichtigt auch über die Landesgrenzen hinaus Folgen haben werden – so wie die Zinssenkungen während der Finanzkrise. Noch ist diese Gefahr nicht real. Tatsache ist jedoch, dass die Rentenmärkte häufig synchron nach oben oder unten tendieren – unabhängig von der Wirtschaftslage in den einzelnen Ländern.

Vor diesem Hintergrund erscheinen Hochzinsanleihen auch nach dem jüngsten Renditeanstieg weiter attraktiv, denn die Ausfallquoten sind unverändert niedrig. Und angesichts der langsamen, aber stetigen Erholung dürfte sich hieran so bald nichts ändern. Nur wenn die Zinsen am langen Ende steigen und sich die Gesamtlage deutlich eintrübt, wird Hochzinsanleihen ein rauer Wind entgegenschlagen.

Auch ausgewählte Unternehmensanleihen bieten Wertpotenzial. Vor allem weil der massive Kapitalzufluss in Anleihen seit einigen Monaten deutlich nachgelassen hat. Das hat Chancen bei einzelnen Rentenwerten eröffnet, die es so während der Kapitalflut der letzten Jahre nicht gab.

Fazit

In den vergangenen vier Jahren haben sich die meisten Anlageklassen recht gut entwickelt. Ein genauerer Blick auf ihre Wertentwicklung in diesem Jahr zeigt jedoch, dass Anleihen und Rohstoffe bislang Verluste hinnehmen müssen. Eine Ausnahme bilden die globalen Aktien- und Immobilienmärkte sowie Hochzinsanleihen aus den USA. Aber auch bei ihnen weist der Trend seit Mai nach unten. Noch sind die Wachstumserwartungen nicht nach unten revidiert worden. Deshalb ist es an den Optimisten, den Nachweis dafür zu erbringen, dass sich der langfristige Aufwärtstrend fortsetzen wird. Ein Risiko liegt in der Möglichkeit, dass ein Gewinnanstieg ausbleibt und die Realität über einen längeren Zeitraum nicht mit den Erwartungen Schritt hält.

In einem solchen Umfeld müssen sich Anleger nach fundamentalen Überzeugungen aufstellen und langfristig denken. Denn kurzfristig könnte das Umfeld die eine oder andere Herausforderung für sie bereithalten. Anleger sollten fokussiert bleiben und sich durch eine kurzfristige Schwächephase nicht von ihren langfristigen Zielen abbringen lassen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich der langfristige Bullenmarkt bei Aktien nämlich noch die nächsten fünf bis zehn Jahre fortsetzen.

 

 

 

Über Fidelity

Die US-amerikanische FondsGesellschaft Fidelity wurde 1946 gegründet. Publikumsfonds in Deutschland: 140. Deren verwaltetes Vermögen:12,3 Milliarden Euro. Zu Umsatz und Gewinn keine Angaben. Anzahl der Mitarbeiter weltweit: 4.500, davon 316 in Deutschland. Geschäftsführer: Dr. Christian Wrede, Dr. Evelyn Muth und Ellen Posch.

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