FondsAnbieter- F&C Responsible Investment: Rohstoffsektor unterschätzt neue Energietrends

08. April 2015 von um 11:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

unabhaengigkeitFondsAnbieter- – F&C Responsible Investment: Viele Unternehmen aus dem Rohstoffsektor stellen sich unzureichend auf die Folgen ein, die sich aus der Abkehr von fossilen Brennstoffen ergeben. Das ist eines der Ergebnisse des Responsible Investment Report, mit dem F&C Asset Management über sein Engagement im Bereich nachhaltigen Investierens berichtet. Passend zum UN-Klimagipfel, auf dem im November dieses Jahres in Paris eine rechtlich bindende Vereinbarung zur Senkung von CO2-Emissionen getroffen werden soll, legt der Asset Manager in der diesjährigen Ausgabe einen Schwerpunkt auf die strukturellen Risiken, die sich aus einer rasch voranschreitenden Abkehr der Wirtschaft von fossilen Brennstoffen ergeben könnten.

„Wenn die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen sinkt, können Förderanlagen und Minen zu sogenannten Stranded Assets werden, also zu Vermögenswerten, die sich nur noch schlecht oder gar nicht mehr veräußern lassen. Durch unser Engagement wollen wir die Aufmerksamkeit der Führungskräfte innerhalb der Öl-, Gas-, Bergbau- und Versorgungssektoren auf dieses Risiko lenken“, erklärt Vicki Bakhshi, Head of Governance & Sustainable Investment bei F&C Investments.

Unternehmen denken beim Management von Klimarisiken zu kurzfristig

In dem Report zeigt F&C auf, dass viele Unternehmen als Reaktion auf den derzeit niedrigen Ölpreis eher auf kurzfristiges Risikomanagement setzen, und die langfristige Entwicklung vernachlässigen. Das Thema ist seit längerem Teil des Engagement-Prozesses von F&C. Der Asset Manager setzt nun darauf, dass die UN-Diskussionen über ein globales Klimaprotokoll 2015 auch den Dialog mit den Unternehmen beflügeln könnten. „Responsible Investments gewinnen weiter an Bedeutung. Investoren möchten wissen, wo und wie ihr Geld angelegt wird“, sagt Vicki Bakhshi. „Zudem ziehen Regulierungsbehörden und Gesetzgeber nun Investoren für ihre Handlungen zur Rechenschaft. Wir begrüßen diese Entwicklung und wollen unseren Kunden dabei helfen, zusammen mit Unternehmen Engagement-Prozesse anzustoßen.“

Vorstandsvergütung bleibt wichtiges Thema für nachhaltig denkende Investoren

Der Responsible Investment Report führt die Gesamtaktivitäten von F&C im Bereich nachhaltiges Investieren auf. Im vergangenen Jahr brachte das Governance-and-Sustainable-Investment-Team von F&C mehr als 800 Unternehmen in 50 Ländern dazu, sich mit sozialen sowie Umweltthemen und den Grundsätzen guter Unternehmensführung zu beschäftigen. F&C stimmte auf Hauptversammlungen über mehr als 65.000 Anträge ab und unterstützte das Management dabei in 77 Prozent der Fälle. In Fragen der Vorstandsvergütung hingegen stimmte F&C nur 44 Prozent der Anträge zu – Vergütungsfragen bleiben eines der kritischen Themen. Insgesamt hinken die USA in Fragen der Corporate Governance hinterher. Dort stimmte F&C auf 91 Prozent der Versammlungen gegen mindestens eine Beschlussvorlage, oder enthielt sich der Stimme. Japan dagegen macht große Fortschritte in Sachen Corporate Governance, obwohl es noch immer hinter anderen großen Industrieländern zurückliegt. So stimmte F&C dort nur noch in 54 Prozent der Fälle gegen die Beschlüsse des Managements – bemerkenswerte acht Prozentpunkte weniger als im Jahr 2013.

Responsible Investment bei F&C feiert 30-jähriges Jubiläum

Im Jahr 2014 feierte F&C ein Jubiläum, denn vor 30 Jahren legte der Vermögensverwalter den ersten ethisch gemanagten Fonds in Europa auf. Seitdem hat sich nachhaltiges Investieren von einer Nischenstrategie zu einem Mainstream-Ansatz entwickelt, und bei mehr als der Hälfte des verwalteten Vermögens in Europa fließen Kriterien aus dem Bereich des Responsible Investment ein.* Zu den Responsible-Investment-Lösungen von F&C gehören heute sechs Fonds, ein umfassender Engagement- und Voting-Service sowie die Integration der ESG-Faktoren in das gesamte Investmentgeschäft. „Responsible Investment ist ein Teil der Identität von F&C und es wird auch weiterhin ein Kernbereich unseres Geschäfts als Teil von BMO Global Asset Management bleiben“, sagt Richard Wilson, CEO von F&C Investments.

 

 

Über F&C Investments

F&C ist ein diversifizierter Asset Manager. Das Unternehmen verwaltet Kapital für Versicherungen, Institutionelle Investoren, Finanzintermediäre und Privatkunden. F&C investiert in allen wichtigen Anlageklassen – Aktien, festverzinsliche Papiere und Sachwerte – und verfügt über spezialisierte Expertise in den Bereichen Asset Allocation, Alternative Anlagen, Liability-Driven-Investment- und Multi-Manager-Strategien, Private Equity sowie verantwortliches Investment nach ESG-Kriterien (ESG = Environmental/Umwelt, Soziales und Governance). Zur F&C-Gruppe gehört F&C REIT, ein globaler Immobilienmanager.

 

F&C hat eine starke Stellung im europäischen und britischen Markt mit Assets under Management von rund 106 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2014). F&C blickt auf eine rund 150-jährige Geschichte zurück und hat seine Wurzeln in der Gründung des Foreign & Colonial Investment Trusts im Jahr 1868. F&C ist Teil von Bank of Montreal (BMO) Global Asset Management, einem globalen Vermögensverwalter mit mehr als 230 Milliarden Euro Assets under Management. BMO Global Asset Management ist eine Tochter der BMO Financial Group (NYSE: BMO), einem breit diversifizierten Finanzdienstleister mit einer Bilanzsumme von über 370 Milliarden Euro und über 47.000 Mitarbeitern (Stand: 31. Oktober 2014).

 

 

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