FondsAnbieter- Estlander & Partners: Monatsbericht Estlander & Partners Freedom Strategie

13. August 2013 von um 11:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!FondsAnbieter-Estlander & Partners: Die Peformance im Juli war im negativen Bereich aufgrund wiederholter Umkehrtrends und wegen eines Sägezahnmärktes. DieSJB FondsSkyline 1989 e.K.. PortfolioManagement. Antizyklisch. Anlagestrategie war zu Monatsbeginn risikoavers ausgerichtet, das heißt kaum engagiert in Aktien, Long Positionen beim US‐Dollar und Short Positionen bei Rohstoffen. Die größten Positionen waren Short Positionen bei Metallen. Der Risikoappetit stieg während des Monats. An den Aktienmärkten gab es eine Kursrallye. Deswegen wurden auch Short Positionen reduziert oder geschlossen. Das Portfolio wurde umstrukturiert, indem Aktien Long Positionen eröffnet sowie Short Positionen beim US Dollar und bei Metallen vermindert wurden. Mit Rohstoffen wurden die höchsten Erträge seit fast einem Jahr erzielt, da die Unternehmenserträge die Analystenschätzungen übertrafen und Analysten ihre Prognose änderten, wann die Federal Reserve ihre monetäre  Stimulation zurückfahren wird. Die globalen Aktienmärkte erlebten den besten Monat seit Juni 2012. Durch die Aktienrallye erreichte das Bewertungsniveau ein Drei‐ Jahres Hoch; bei den Aktien im S&P 500 beträgt es inzwischen im Schnitt das 16,2‐Fache des ausgewiesenen operativen Gewinns. Der Dollar Index verzeichnete den größten Rückgang seit Juni 2012, da die Investoren annahmen, dass die Geldpolitik der US Zentralbank situationsgerecht bleiben wird. Bei den Rohstoffen half der Preissprung, dass der S&P Goldman Sachs Commodity Index mehr als die Hälfte seines Rückgangs im April und Mai wieder ausgleichen konnte. 

Die höchsten Gewinne wurden mit Long Positionen im Energiebereich erzielt, wobei Rohöl der Top‐Performer war. Bei Rohstoffen gab es eine Rallye, wobei Benzin, Rohöl und Gold ihre höchsten Preiszuwächse seit August 2012 verzeichneten. Der Rohölpreis stieg um 8,8 Prozent, weil die Vorräte stark abnahmen, während der Kraftstoffverbrauch anzog. Positiv für die Performance waren zudem Short Positionen bei Getreide, weil die Preise für Sojabohnen und Sojaöl einbrachen. Aufgrund des kühleren Wetters wird damit gerechnet, dass das Angebot in den USA, dem weltgrößten Sojaproduzenten, zunimmt.

 Metalle und Staatsanleihen erwiesen sich im Juli als die herausforderndsten Märkte. Im Fokus dürfte die Entwicklung des Goldpreises bleiben. Der Goldpreis befand sich im Abwärtstrend, so dass Short Positionen sehr profitabel waren. Doch im Juli stieg der Preis des gelben Metalls um 7,3 Prozent, weil Zentralbanken Vorräte aufstockten und die Spekulation darüber auflebte, ob die monetäre Stimulation fortgesetzt wird. Das kurbelte die Nachfrage nach dem Edelmetall als Absicherung gegen Inflation an. Der Goldpreis fiel in diesem Jahr um 22 Prozent. Das ist der größte Preisrutsch seit 1981. Investoren verlieren den Glauben an das Edelmetall nach einem 12‐jährigen Bullenmarkt. Die Kurse von Anleihen stiegen, weil Investoren erwarteten, dass die US Notenbank ihren geldpolitischen Kurs beibehält. Insgesamt ist die Anlagestrategie risikobereiter ausgerichtet, hauptsächlich mittels Long Positionen bei Aktien und im Energiesektor.

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