FondsAnbieter- Erste Asset Management: Emerging Markets: Strukturelle Story bleibt intakt

15. August 2013 von um 12:00 Uhr
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Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!FondsAnbieter- Erste Asset Management: Schwellenländer betreten neue Phase des Aufholprozesses

Lebensstandard steigt in den kommenden DekadenIhre Werbung. Hier?

Konsum und Gesundheitssektor profitieren, Infrastruktur und Finanzsektor eröffnen neue Chancen

Trotz der jüngsten Marktkorrekturen bieten die Emerging Markets (EM) gerade langfristig orientierten Investoren gute Chancen. „Die strukturelle Emerging-Markets- Story behält ihre Gültigkeit“, betont Gerhard Winzer, Chief Economist der Fondsgesellschaft Erste Asset Management.

Schwellenländer starten neue Phase des Aufholprozesses Winzer weist darauf hin, dass die EM nun wirtschaftlich die nächste Stufe gegenüber den Industriestaaten erreichen werden. „Die nächste Phase des Aufholprozesses wird zweifelsohne schwieriger“, sagt der Experte. Nach Ansicht von Winzer stünden viele Schwellenländer vor ähnlichen Herausforderungen, wie sie auch der frühere chinesische Präsident Wen Jiabao für China formuliert hat. Wen Jiabao forderte Reformen, um die Herausforderungen durch hohe Einkommensunterschiede, das Wohlstandsgefälle zwischen Stadt und ländlichen Regionen, das stark investitionsgetriebene Wachstum sowie durch Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch meistern zu können.

Langfristiges Wirtschaftswachstum spricht für EM-Investments Diese Handlungsfelder bergen nicht nur Risiken, sondern auch Chancen. „Wenn die sich bietenden Potenziale genutzt und die Risiken abgewehrt werden können, wird der Lebensstandard in den Schwellenländern in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen“, sagt Winzer. Denn selbst wenn der Anteil der Schwellenländer am Welt- Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr laut Internationalem Währungsfonds (IWF) auf mehr als 50 Prozent – gemessen in US-Dollar-Kaufkraftparitäten – steigen dürfte, liege das Pro-Kopf-Volkseinkommen der Schwellenländer mit 7.400 US-Dollar immer noch deutlich unter den 41.000 US-Dollar der Industriestaaten. Bis 2030 rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit einem durchschnittlichen realen Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern von jährlich 5,9 Prozent gegenüber 2,2 Prozent p.a. in den OECD-Staaten. „Damit gehören Emerging- Markets-Wertpapiere und Aktien mit Exposure zu den Emerging Markets langfristig betrachtet in jedes Portfolio“, sagt Winzer.

Konsumgüter, Gesundheit, Infrastruktur und Finanzen bieten Chancen Chancen für langfristig orientierte Anleger sieht Winzer in mehreren Sektoren: Zum einen sei dies der Konsumgütersektor. „Konsumgüterhersteller aus den Industriestaaten 2 und aus den Schwellenländern werden von der Nachfrage aus der größer werdenden Mittelschicht in den Schwellenländern profitieren“, sagt Winzer. So soll laut OECDProjektionen die Mittelschicht allein in Asien von 500 Millionen Menschen im Jahr 2009 auf 3,2 Milliarden Menschen 2030 ansteigen. Für die Schwellenländer weltweit geht die OECD von einem Wachstum der Mittelschicht von 1,8 Milliarden Menschen (2009) auf 4,9 Milliarden Menschen in 2030 aus.

Verbunden mit dem Anstieg der Weltbevölkerung erwartet Winzer auch demografische Effekte in den Schwellenländern, die bisher nur in den Industriestaaten zu beobachten sind – vor allem eine Überalterung der Gesellschaft. „Die Überalterung wird auch in Ländern wie China auftreten. Davon kann der Gesundheitssektor profitieren, da die Nachfrage nach Medikamenten, Betreuung etc. weiter steigen wird“, so Winzer. Eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Wachstumsprozess der Schwellenländer ist eine intakte Infrastruktur. Hier sieht Winzer einen „Investitionsstau“, der dringend aufgelöst werden müsse: „Wird der Investitionsstau bei der Infrastruktur behoben, sorgt dies für gute Perspektiven für Infrastrukturausrüster, etwa durch den Bau von Häfen, Straßen und Flugplätzen.“ Ein weiterer wichtiger Sektor sei der Kapitalmarkt: „Moderne Volkswirtschaften sind ohne einen entwickelten Kapitalmarkt nicht funktionsfähig. Damit stehen langfristig auch Finanzdienstleister im Blickpunkt der Investoren“, sagt Winzer.

Von der günstigen Entwicklung in den einzelnen Sektoren dürften auch positive Signale für die Anlageklasse der Emerging-Markets-Corporate-Bonds ausgehen. Über den Fonds ESPA BOND EMERGING MARKETS CORPORATE (EUR) können Anleger gezielt in dieses wachsende Marktsegment investieren und vom wirtschaftlichen Potenzial der Schwellenländer profitieren.

 

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