FondsAnbieter-Deutsche Bank Research: Das Wandern ist des Deutschen Lust

29. August 2013 von um 11:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!FondsAnbieter- Deutsche Bank Research: Deutsches BIP +0,7% in Q2 – Verlangsamung in H2 erwartet. Das deutsche BIP ist im 2. Quartal mit 0,7% gg. Vq. (0,9% gg. Vj.) etwasSJB FondsSkyline 1989 e.K.. PortfolioManagement. Antizyklisch.stärker als erwartet gestiegen (DB +0,5%, Konsensus +0,6%). Privater und öffentlicher Konsum sowie die Investition stiegen gegenüber Q1 an, wobei wohl der Hauptimpuls bei den Investitionen einem witterungsbedingten Aufholeffekt im Bau zu verdanken ist, nachdem dort die Investitionen in Q1 um rund 2% gesunken waren. Dage-gen hat der, wenn auch moderate, Wachstumsbeitrag des Außenhandels über-rascht. Wir erwarten weiterhin BIP-Wachstumsraten von rund 0,3% in Q3 und Q4, da sich unsere Annahme einer Erholung der Weltwirtschaft in H2 zu bestä-tigen scheint. Es besteht aber kein Anlass, eine stärkere Dynamik für den weite-ren Jahresverlauf zu erwarten. Durch die vom Amt bekannt gegebenen Revisio-nen des Quartalsverlaufs für 2012 fällt die Belastung des Jahresdurchschnitts 2013 (Wachstumsunterhang) nunmehr rund 0,1 Prozentpunkte geringer aus. Unsere Prognoseüberprüfung – die wir nach Bekanntgabe der detaillierten BIP-Daten am 23. August durchführen – könnte wieder einen BIP-Anstieg von 0,3% für 2013 ergeben, was unserer Schätzung zu Jahresbeginn entspräche.

Deutschland nicht mehr Reiseweltmeister. Deutschland hat 2012 seine Rolle als Reiseweltmeister an China abgegeben. Nun haben die Deutschen nicht etwa ihre Lust an Auslandsreisen verloren. So stiegen die getätigten Ausgaben für Auslandsreisen seit 2005 in EUR gerechnet um 9%. Vor allem in den letzten beiden Jahren nahmen die Ausgaben wieder spürbar zu, was sowohl den merk-lich steigenden verfügbaren Einkommen als auch der sinkenden Arbeitslosigkeit zu verdanken sein dürfte. Angesichts der positiven Wirtschaftslage in Deutsch-land mit anhaltend niedriger Arbeitslosigkeit und steigenden Einkommen sollte 2013 ein weiteres Plus möglich sein. Kräftig steigende Einkommen erlaubten den Chinesen zunehmend mehr Geld für Auslandsreisen auszugeben. Seit 2005 verfünffachte sich diese Summe nahezu. Bei den Pro-Kopf-Ausgaben liegen die Chinesen freilich immer noch weit hinter den Deutschen. Aber auch hier hat Deutschland den ersten Rang an Australien verloren. Trotz des zuneh-menden Anteils anderer Destinationen entfällt immer noch mehr als die Hälfte der deutschen Ausgaben auf Ziele in der EU. Vor allem Spanien, Italien und Österreich blieben beliebt. Von den Nicht-EU-Zielen verzeichneten vor allem die Türkei steigende Einnahmen von deutschen Reisenden. Der Inlandstourismus dürfte insgesamt eine größere Rolle spielen als die Auslandsreisen, insbeson-dere dann, wenn man die Ausgaben ausländischer Besucher in Deutschland einrechnet. Je nach Abgrenzung trägt der Inlandstourismus zwischen gut 4% und bis zu 10% zur Wirtschaftsleistung bei.

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