FondsAnbieter- AXA Investment Managers: Volatilität bietet Chancen für Anleger, die mit ihr umgehen können

04. Mai 2016 von um 10:30 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

unabhaengigkeitFondsAnbieter- AXA Investment Managers: Studie im Auftrag von Fortlaufende Nachrichten zur Schulden und Staatskrise.AXA Investment Managers zeigt, dass nur ein Drittel aller Anleger 2016 zusätzliche Mittel in Small Caps investieren will.

Eine von AXA Investment Managers (AXA IM) in Auftrag gegebene Studie(1) zeigt, dass Anleger Small Caps(2) häufig aus Angst vor kurzfristiger Volatilität meiden. Dadurch können sie auf lange Sicht Chancen verpassen.

Small Caps (auch Nebenwerte genannt) machen 15 Prozent des globalen Aktienuniversums aus(3), doch laut einer im Auftrag von AXA IM unter Fondsinvestoren durchgeführten Befragung halten die meisten Anleger lediglich 6 bis 10 Prozent ihres Portfolios in Nebenwerten(1). Wer diese Anlageklasse nicht angemessen berücksichtigt, verzichtet aber auch auf eine Quelle potenzieller Erträge und Diversifizierung.

Der Studie zufolge nehmen 46 Prozent der Befragten vor allem wegen der Volatilität Abstand von Investments in Small Caps. Fast 40 Prozent befürchten, dass sie nicht den richtigen Manager finden, und 17 Prozent sehen die Gefahr, beim falschen Produkt zu landen. Dabei trennt offensichtlich vor allem das Verständnis der Anlageklasse Anleger, die in Nebenwerte investieren, und jene, die sie meiden. Im Vergleich zu Standardwerten fehlt es im Small-Cap-Segment häufig an Research, und die Preisbildung erscheint vielfach chronisch ineffizient. Beide Faktoren gemeinsam ermöglichen es spezialisierten Fondsmanagern, Ertragschancen in diesem Marktsegment erfolgreicher wahrzunehmen als etwa bei globalen Standardwerten.

Matthew Lovatt, Director of Business Development bei AXA Investment Managers, sagt dazu: „Wir sehen in der aktuellen Marktvolatilität durchaus Chancen – die Kunst besteht darin, am richtigen Ort zu suchen. Anleger übersehen häufig die potenziell attraktiven Beiträge kleinerer Unternehmen zum Portfolio und halten sie für volatiler und riskanter als andere Anlageklassen. Dadurch vergeben sie aber auch die Chance, mit Hilfe von Small Caps die Portfolio-Performance und -diversifikation zu verbessern und sich in den am schnellsten wachsenden Segmenten der Wirtschaft zu engagieren.“

Anleger, die bereit seien, Aktienrisiko in Kauf zu nehmen, um potenziell langfristiges Kapitalwachstum zu erzielen, sollten daher über eine Anlage in Nebenwerte nachdenken, so Lovatt weiter. Schließlich ermöglichten diese höhere risikobereinigte Erträge als Standardwerte(3).

Die Studie zeigt außerdem, dass 2016 nur ein Drittel der Anleger zusätzliche Mittel in Nebenwerte investieren will. Auch 30 Prozent derjenigen Investoren, die noch kein Engagement in der Anlageklasse halten, planen 2016 zusätzliche Mittel in die Assetklasse zu stecken. Diejenigen Anleger, die ihre Engagements in Small Caps erhöhen wollen, erwägen zu diesem Zweck nach eigenen Angaben Umschichtungen aus Barmitteln, Anleihen und Schwellenländern-Aktien. Anleger, die in ihren Portfolios konsequent Nebenwerte halten, tun dies aus unterschiedlichen Gründen: Steigerung der Anlageerträge (81 Prozent), höhere Portfoliodiversifikation (78 Prozent), die Chance, in Wachstumsunternehmen zu investieren (62 Prozent) und Risikodiversifikation (40 Prozent).

„Aus unserer Sicht sollten Anleger über strategische Engagements in Nebenwerte nachdenken“, erklärt Lovatt dazu. „Kurzfristige Herausforderungen wie langsameres Wirtschaftswachstum und volatile Märkte sollten nicht den Blick auf die längerfristigen Vorteile von Aktien generell und kleineren Unternehmen im Besonderen verstellen.“ Da Small-Cap-Bewertungen zwangsläufig ineffizienter seien und Investments Spezialwissen erforderten, könnten Anleger von einem aktiven Ansatz profitieren, der nach den attraktivsten Unternehmen suche und potenzielle M&A-Prämien im Small-Cap-Segment zu nutzen wisse. Auf lange Sicht haben sich Nebenwerte risikobereinigt besser entwickelt als Standardwerte. Zudem sind kleine Unternehmen häufig Innovationsführer und befinden sich in der Phase des schnellsten Wachstums innerhalb eines typischen Unternehmens-Lebenszyklus(4).

 

 

Hinweise an die Redaktion

(1)        Eine von AXA IM in Auftrag gegebene und im Januar 2016 durchgeführte Umfrage unter 150 Fondsanlegern in Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, der Schweiz, den USA, Spanien, Belgien, Hongkong, Singapur und den Niederlanden.

(2)        Rosenberg Equities zufolge sind Small Caps definiert als börsennotierte Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 2 Mrd. US-Dollar (Stand: Oktober 2014).

(3)        Bezieht sich auf das nach Marktkapitalisierungen gegliederte globale Aktienanlageuniversum. Quelle: JP Morgan, Stand: Dezember 2015.

(4)        Quelle: BofA Merrill Lynch Global Investment Strategy (Februar 2015), Ibbotson, Bloomberg, DataStream, Global Financial Data. Bezieht sich auf US-Daten über die Zeiträume 1926-1929 und 2010 bis Februar 2015.

Die angegebenen Daten beziehen sich auf in der Vergangenheit liegende Monate oder Jahre. Die historische Wertentwicklung liefert jedoch keine verlässlichen Hinweise auf aktuelle oder künftige Anlageergebnisse.

 

axa investment managersAxa. Hintergründig.

AXA Investment Managers (AXA IM) wurde 1997 gegründet und gehört zur französischen AXA-Gruppe. Deren Publikumsfonds in Deutschland: 156. Darin verwaltetes Vermögen: 916,3 Mio. Euro. Umsatz und Gewinn: Keine Angaben. Anzahl der Mitarbeiter in Deutschland: 305. CEO Axa IM: Dominique Carrel-Billiard.

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