FondsAnbieter-Allianz Global Investors: Der Markt für Hochzinsanleihen im Rückblick

27. Juni 2013 von um 11:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!FondsAnbieter-Allianz Global Investors: Zur Auflage des Fonds war die Anlegerstimmung an den Märkten euphorisch. Entsprechend hoch war auch die Nachfrage nach Hochzinsanleihen, deren Kurse kräftig zulegten. Und das, obwohl das gesamtwirtschaftliche Umfeld nach wie vor durchwachsen und von erhöhter Volatilität im Gesamtmarkt geprägt ist. Ins besondere der April wurde durch mehrere externe Faktoren beeinflusst. Z.B. lagen die in den USA und Europa veröffentlichten Wirtschaftsdaten unter den Markterwartungen. Davon ließen sich die Anleger wenig beeindrucken – die Nachfrage nach chancenreichen Anlageklassen stieg weiter und wurde von den Daten sogar noch angefacht, da die Anleger dies als Hinweis für zukünftige weitere Liquiditätsunterstützung durch die führenden Notenbanken werteten. Die Bildung einer neuen Regierung in Italien und die positive Entwicklung der Kreditausfallraten in den USA hob ebenfalls die Stimmung der Marktteilnehmer.

Das führte erneut zu einer „Jagd“ nach höheren Renditen, wodurch sich die Renditeaufschläge für diese Anleihen weiter einengten. Den Ausblick für Hochzinsanleihen als Anlageklasse sollte das wenig beeinflussen, dank eindeutiger Trends in den Ausfallstatistiken. Die Verschuldungsquoten und Zinsdeckungsraten sind so gut wie oder sogar besser als in den letzten 20 Jahren. Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen deuten auf ein Umfeld niedrigen Wachstums in 2013 hin. Dies sollte die Unternehmensführungen dazu anhalten, ihre konservativen Bilanzstrategien fortzusetzen: fortgesetzte, erhebliche Refinanzierungsaktivitäten sind für die nächsten Monate zu erwarten. Die führenden Notenbanken um die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische FED verfolgen weiter eine sehr lockere Geldpolitik. Diesbezüglich haben sich die geldpolitischen Entscheidungsträger anhaltender quantitativer Lockerungsmaßnahmen bedient. Alle diese Faktoren schaffen zusammen ein Umfeld niedriger Zahlungsausfälle, an dem sich mindestens in den kommenden 24 Monaten auch nichts ändern dürfte.

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