SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Warum will der IWF noch mehr Staatsschulden?

21. September 2011 von um 22:39 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Warum will der IWF noch mehr Staatsschulden? Oliver Blanchard gilt nach Ansicht vieler Investoren, Anleger und Verwalter als „Revolutionär“. Und was der Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF) gestern zum Thema Staatsschulden und Konjunkturbelebung vorgeschlagen hat, könnte eine Revolution bedeuten. Dann nämlich, wenn die Vermögen der Anleger und Investoren, die sie durch ihre Verwalter in den Finanzmärkten platzieren durch Inflation und Staatsschulden Krise in den Abgrund gerissen werden. Blanchard und der IWF erkennen den Teufelkreis aus Schulden, Sparen und Wirtschaftskrise. Die Lösung die der IWF und sein Ökonom für Investoren, Anleger und Verwalter parat hat ist einfach: Die Staaten, die es noch können, sollen mehr Staatsschulden machen um die Staatsschuldenkrise zu bekämpfen. Allen voran soll sich Deutschland engagieren, das den Haushalt halbwegs in Ordnung hat. Gerd Bennewirtz, Fonds Verwalter und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 steht auf dem Standpunkt, dass diese Fiskalpolitik à la IWF nur in eine Richtung führt. Den endgültigen Kollaps des Finanzsystems wie es Investoren und Anleger kennen.

Liebe FondsBlogger, morgen kommt Papst Benedikt XVI nach Deutschland. Himmlischer Beistand für Investoren, Anleger und Verwalter ist jetzt genau richtig, denn das Land wird in einen Teufelskreis aus Staatsschulden geschubst. Zwar nicht ohne Schulden, aber in der Sache unverschuldet. 

Das höllische Störfeuer kommt für Investoren, Anleger und Verwalter vom obersten Währungshüter der Welt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert von den führenden Notenbanken der Welt mehr Anstrengungen und Staatsschulden, damit die ins Stocken geratene globale Konjunktur nicht vollständig abgewürgt wird. Olivier Blanchard, Chefvolkswirt des IWF, spielte gestern den „advocatus diaboli“ für Investoren und Anleger. „Der Aufschwung ist beträchtlich geschwächt und die Risiken sind kräftig gestiegen“, so Blanchard. Seit 2008 ist der Franzose für die volkswirtschaftlichen Leitlinien des IWF zuständig. Er gilt als „Revolutionär“, fordert die „Generalüberholung makroökonomischer Grundsätze“. Und kommt zu einer „antizyklischen Lösung.“ Aber zu keiner marktgerechten antizyklischen Strategie à la Fonds Verwalter SJB.

Antizyklische Fiskalpolitik, also mehr Staatsschulden könne, so Blanchards Auffassung, überlebenswichtig sein. Das heißt in der Krise mehr Geld ausgeben, als eigentlich da ist. Die Staaten sollen also Staatsschulden machen. Ihre Inflationsziele aufgeben. Genau das hat der Teufelskerl des IWF Blanchard den Notenbanken zum Schrecken der Investoren, Anleger und Verwalter wieder empfohlen. „Leitzinsen senken und eigene Staatsanleihen kaufen“. Das sei nach Meinung des IWF jetzt das Gebot der Stunde. Vor allem Deutschland sei gefordert mehr Staatsschulden zu machen, denn um die Idee Blanchards für die IWF Politik umzusetzen, brauchen die Staaten eigentlich einen „sauberen und soliden Haushalt“. Eine bestechende Logik. Staatsschulden machen, wo eigentlich sparen angesagt wäre.

Vielleicht hätte Blanchard vor seiner höllisch guten Empfehlung für Investoren, Anleger und Verwalter siedendheiß einfallen sollen, worin die aktuelle Wirtschaftskrise ihren Ursprung hat, nämlich in den Staatschulden. Die Zweifel der Märkte in die Kompetenz der Industrieländer haben nach Ansicht des IWF den Teufelskreis der Staatsschulden und Schuldenkrise in Gang gesetzt. Vor allem die Skepsis gegenüber europäischen Staatsanleihen hat zu Zweifeln an Banken geführt. Die Banken haben wiederum die Finanzbeziehungen untereinander eingefroren und die Kreditvergabe gedrosselt. Und schon stottert die Weltwirtschaft. Dem Höllenschlund der Rezession entgegen. Soweit die Analyse des IWF, der Investoren, Anleger nach Meinung unabhängiger Verwalter nur begrenzt folgen sollten.

An dieser Stelle gibt Blanchard vom IWF dem Teufelskreis der Staatsschulden erst den richtigen Spin. Die Antwort auf die Krise der Staatschulden müsse eine „glaubwürdige Sparpolitik“ sein. Das bedeutet, Staaten, die sich wie Deutschland der vom IWF geforderten „fiskalischen Tugendhaftigkeit“ befleißigen, ihren Haushalt also in Ordnung halten, sollen jetzt einfach weniger sparen, d.h. wieder mehr Schulden machen. Blanchard, der IWF Erfinder des fiskalpolitischen Paradoxons, meinen Verwalter.

SJB FondsSkyline. Fazit. In der Makroökonomie herrscht ein Kampf um die Deutungshoheit. Deutsche „Tugenden“ gegen angelsächsisches „Laissez faire“ mit französischer Note à la IWF. In Deutschland herrscht die Auffassung: Wenn der Staat kein Geld hat und keine neuen Staatsschulden machen soll, dann muss es weniger Staat und mehr Markt geben. In den USA und anderswo vertreten Investoren, Anleger und Verwalter die Meinung, nur der Staat kann die von ihm selbst angerichtete Schuldenkrise lösen, durch neue Staatsschulden. Voilà, ein Teufelskreis. Feuer wird mit Feuer bekämpft. Der Teufel für Investoren, Anleger und Verwalter steckt im Detail. Bei seiner Analyse für Investoren und Anleger ist dem IWF Ökonom die Quadratur des Teufelskreises gelungen, indem er auf der Hälfte stehenbleibt. Aber nicht vergessen, Oliver Blanchard vom IWF ist ein „Revolutionär“. Der macht kaputt, was ihn kaputt macht. Um der Hölle zu entgehen, kann ein Ende mit Schrecken besser sein, als ein Schrecken ohne Ende. Besser, wir als Ihr Verwalter bereiten Sie darauf vor.

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