Fonds-Anbieter M.M. Warburg Invest: USA: Schwacher Jahresauftakt, aber stärkeres Wachstum absehbar – Immobilienmarkt stützt

19. April 2017 von um 10:30 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

unabhaengigkeitFonds-Anbieter M.M. Warburg Invest: Während seit der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten SJB Fonds Echo. Analysiert.die meisten Frühindikatoren in den USA geradezu nach oben geschnellt sind, entwickeln sich die “harten” Konjunkturdaten zwar positiv, aber im Vergleich zu den Frühindikatoren eher verhalten. Das von der regionalen Notenbank in Atlanta entwickelte BIP-Prognosemodell lässt für das erste Quartal 2017 nur eine Wachstumsrate von 0,6 Prozent erwarten. Kurzfristige Abweichungen zwischen Frühindikatoren und realen Konjunkturdaten hat es jedoch auch in der Vergangenheit schon häufig gegeben. Wir haben diverse Regressionsgleichungen zwischen dem BIP-Wachstum und verschiedensten Frühindikatoren berechnet, die alle ein reales Wirtschaftswachstum von knapp drei Prozent im ersten Quartal erwarten lassen. Kommt es in den nächsten Wochen nicht zu einer deutlichen Korrektur bei den vorlaufenden Indikatoren dürfte sich das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal also kräftig erholen.

Ähnlich wie bei den Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor und bei den Verbrauchern hat sich auch im Immobiliensektor die Stimmungslage in den vergangenen Monaten weiter verbessert. Der NAHB-Index, der auf einer Umfrage von etwa 400 Bauunternehmen beruht, erreichte im März mit 71 Punkten das höchste Niveau seit Juni 2005. Auch wenn die Immobilienpreise in den vergangenen vier Jahren wieder kräftig gestiegen sind, kann noch nicht von einer sich neu bildenden Blase gesprochen werden. Gemessen am S&P Case-Shiller-Wohnimmobilienpreisindex liegen die Preise immer noch um fast zehn Prozent unter dem Höchststand des Sommers 2006. Alles in allem sind die Immobilienmarktaktivitäten in den USA im Moment bestenfalls als durchschnittlich zu bewerten. Der wesentlichste Unterschied im Vergleich zur Immobilienblase von damals besteht aber vor allem in der Verschuldungssituation der Privathaushalte. Der Schock der Krise sitzt bei den US-Amerikanern immer noch tief, denn das absolute Volumen der Hypothekenkredite ist in den letzten Jahren nur geringfügig angestiegen.

Dies ist aus unserer Sicht der wichtigste Grund davon auszugehen, dass sich der Aufschwung am US-Immobilienmarkt noch eine Zeit lang fortsetzen wird. Anleger, die auf diese Entwicklung setzen wollen, können dies entweder über ein Direktengagement mit US-amerikanischen Immobilien tun oder in dem sie auf Aktien US-amerikanischer Bauunternehmen setzen. Gleiches gilt auch für US-Reits und in besonderem Maße für Reits in konjunktursensiblen Nutzungsarten, die in der Vergangenheit in besonderem Maße von Aufschwungphasen profitieren konnten. Wie man es auch dreht und wendet: Als Investor kommt man an den USA derzeit kaum vorbei, Trump hin oder her.

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