Bennewirtz-SJB-Fonds-Spezialist-Investor-Wissen-GfK: Was ist der GfK-Konsumklimaindex?

26. August 2011 von um 21:33 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!SJB-Fonds-Wissen-GfK-Konsumklima-Index: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was ist der GfK-Konsumklimaindex? Zum dritten Mal in Folge schwächelt der Indikator der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung, der Auskunft über die Konjunktur- und Einkommenserwartung der deutschen Verbraucher sowie über ihre Anschaffungs- und Sparneigung gibt. Der Index sank für September auf 5,2 Punkte. Welche Konsequenzen Politiker, Unternehmer und FondsInvestoren aus diesem Trend ziehen und welche alternativen Anlagestrategien empfehlenswert sind, erklärt SJB-FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich. Das Klima ist trüb. Hier ist ausnahmsweise nicht vom verregneten Sommer die Rede, sondern vom Konsumklima. Wie die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bekanntgab, ist der Konsumklima-Index für September auf 5,2 Punkte zurückgegangen und damit zum dritten Mal in Folge gesunken. Besonders stark brachen die Konjunkturerwartungen der deutschen Verbraucher im August ein: Um 31,2 Zähler auf nur noch 13,4 Punkte, den niedrigsten Stand seit Juni 2010. Zur Ermittlung dieser Zahlen befragt die GfK jeden Monat bundesweit 2.000 Verbraucher in einer sogenannten face-to-face Mehrthemen- oder Omnibusumfrage. Heißt: Interviewer und Interviewte sitzen sich gegenüber, der GfK-Mitarbeiter stellt fünf Fragen, z.B.: „Wie wird sich Ihrer Ansicht nach die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland in den kommenden zwölf Monaten entwickeln?“ oder „Glauben Sie, dass es in Anbetracht der allgemeinen Wirtschaftslage derzeit günstig ist, größere Anschaffungen (Möbel, elektrische/elektronische Geräte usw.) zu tätigen?“. Die Antworten aus den jeweils sechs Antwortmöglichkeiten trägt der Interviewer mit Hilfe eines Pens direkt auf einem Computerbildschirm ein. Sie geben Auskunft über die fünf entscheidenden Indikatoren des Konsumklimas: Konjunktur-, Preis- und Einkommenserwartung sowie Anschaffungs- und Sparneigung. Grundlage ihrer Ermittlung sind sogenannte Salden: Vom Anteil der Befragten, die positiv geantwortet haben (z.B. „Die allgemeine Wirtschaftslage wird sich wesentlich verbessern.“), wird der Anteil derjenigen, die negativ geantwortet haben, abgezogen. Diesen Saldo standardisieren und transformieren die Marktforscher mit statistischen Methoden so, dass der langfristige Durchschnitt des Konsum-Indikators bei null Punkten liegt. Hinter der auf diese Weise ermittelten Verbraucherstimmung in Deutschland stehen aber auch harte Zahlen: Teilt man den Konsumklimawert durch 10, ergibt sich daraus laut GfK die Zuwachsrate des realen privaten Verbrauchs gegenüber dem Vorjahr. Beispiel: Liegt der Index im Januar 2010 bei 3,5 Punkten, ist davon auszugehen, dass aus Sicht der Konsumenten der reale private Verbrauch im Vergleich zu Januar 2009 um 0,3 bis 0,4 Prozent zurückgehen wird. Die derzeit gedrückte Stimmung der Verbraucher begründet GfK-Experte Rolf Bürkl so: „Die Verschärfung der internationalen Schuldenkrise und die zunehmende Angst vor einem Rückfall der Weltwirtschaft in die Rezession haben beim Konjunkturoptimismus der Bundesbürger deutliche Spuren hinterlassen“. Die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen legte dagegen um 2,8 auf 36,9 Punkte zu – ein Widerspruch? Nein, meint Bürkl: „Rückläufige Arbeitslosenzahlen sorgen für eine nachlassende Angst vor Jobverlust und damit für mehr Planungssicherheit“. Gleichzeitig fürchten die Deutschen aber auch weitere finanzielle Belastungen durch immer neue Euro-Rettungspakete und steigende Energiepreise. Die Einkommensaussichten sanken um 7,0 auf 27,6 Zähler. Welche Konsequenzen können Politiker, Unternehmer und FondsInvestoren aus diesem Trend ziehen? Philip Rösler (FDP) gibt sich berufsbedingt optimistisch: „Der Konsum der privaten Haushalte wird auch im zweiten Halbjahr eine wichtige Stütze des Aufschwungs bleiben“, erklärte der Bundeswirtschaftsminister und schob nach: „Die deutsche Wirtschaft spürt zwar derzeit mehr Gegenwind, aber sie wird ihren Aufwärtstrend beibehalten“. Da sind sich die Konzernlenker nicht so sicher. Der ifo-Geschäftsklima-Index des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung sank im August deutlich stärker als der Privatverbraucher-Indikator. Die 7.000 befragten Unternehmen haben keine guten Geschäftsprognosen für die nächsten sechs Monate; der Teilindex brach innerhalb eines Monats ähnlich stark ein wie zuletzt nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers 2008. FondsManager, die volkswirtschaftliche Trends sorgfältig auswerten, um sie in ihre Titelauswahl fürs FondsPortfolio mit einzubeziehen, unterscheiden zwischen Früh-, Präsenz- und Spätindikatoren. Indizes wie die von GfK und ifo-Institut sind klassische Frühindikatoren. Steigen sie drei Monate lang konstant, wird dies als positive Trendwende interpretiert. Präsenzindikatoren wie Bruttoinlandsprodukt, privater Konsum und Handelsbilanz spiegeln den Ist-Zustand. Zu den Spätindikatoren gehören beispielsweise Insolvenzanträge, Preisentwicklung und Arbeitslosenzahlen, die erfahrungsgemäß der wirtschaftlichen Entwicklung hinterherhinken. Als Entscheidungsgrundlage fürs FondsDepot sind diese Indikatoren also nicht geeignet. Momentan ist die konjunkturelle Großwetterlage extrem unbeständig. Es zucken viele Blitze am Himmel, doch wo die Gewitter sich entladen werden und wie heftig sie ausfallen, ist unter Experten umstritten. Unabhängige Vermögensverwalter wie die SJB FondsSkyline empfehlen Anlegern daher die wetterfesteste Anlageform Deutschlands: Investmentfonds. Durch ihren Status als insolvenzgeschütztes Sondervermögen und die gesetzlich vorgeschriebene breite Streuung bieten sie ein optimales Risiko-Rendite-Verhältnis, individuell auf die Bedürfnisse des FondsInvestors abgestimmt. Als Depotbeimischung eignen sich FondsProdukte, die sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren können, wie der Varengold Alternative Alpha (ISIN: DE000A1C5D54, WKN: A1C5D5). Der Managed Futures-Fonds weist eine geringe Korrelation seiner Assetklasse gegenüber Aktien und Anleihen auf sowie eine breite Streuung über Assetklassen, Märkte, Investmentstrategien und Handelszeiträume. Weitere Schutzausrüstung kennen die unabhängigen FondsBerater der SJB. SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Börsenturbulenzen und Angst vor einer neuen Rezession gehen an den deutschen Verbrauchern nicht spurlos vorbei. Das zeigt der GfK-Konsumklima-Index, der für September den dritten Monat in Folge gesunken ist. Widersprüchliche Signale senden die Verbraucher durch eine höhere Anschaffungsneigung auf der einen und sinkende Einkommensaussichten auf der anderen Seite. Auch Unternehmer, Ökonomen und FondsManager liefern derzeit unterschiedliche Prognosen, wie es mit der Weltwirtschaft weitergeht. Unschlagbarer Vorteil für FondsInvestoren: Sie profitieren von der breiten Risikostreuung der sichersten Anlageform Deutschlands und alternativen Anlagestrategien wie Managed Futures.   Empfehlung von FondsSpezialist Gerd Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline OHG 1989? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) FondsFrage oder FondsFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage – Was ist der GfK-Konsumklimaindex? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB-Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde geworden sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

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