Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 36)?

05. September 2011 von um 22:28 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! SJB-Fonds-Markt-USA-Wirtschaftsdaten: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Wirtschaftsdaten erwarten uns in dieser Woche (KW 36)? Nachdem es in der letzten Handelswoche mit dem überaus enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht bereits ein (negatives) Highlight zu verzeichnen gab, ist am Montag erst einmal Ruhe angesagt. Die USA begehen einen Feiertag (Labour Day) und veröffentlichen demgemäß keine Wirtschaftsdaten. Trotzdem hat der DAX heute rund 5 Prozent verloren, was auf neu angefachte Rezessionsängste und die weiter ungelöste EU-Schuldenkrise zurückzuführen ist. Zudem fordert das Null-Stellenwachstum in den USA seinen Tribut. Wie geht es weiter? SJB FondsSkyline FondsVerwalter Bennewirtz hat genauer hingeschaut, welche Daten in dieser Woche noch anstehen und das größte Kursbewegungspotenzial für Sie als FondsAnleger mit sich bringen.

Am Dienstag steht aus den USA der ISM Services für August zur Veröffentlichung an, der wichtigste Indikator für die Lage im amerikanischen Dienstleistungssektor. Im Konsens wird hier mit einem leichten Rückgang von zuvor 52,7 auf nun 52,0 Punkte gerechnet. Damit würde der Wert aber weiterhin oberhalb der wichtigen 50-Punkte-Marke liegen, die die Schwelle zwischen wirtschaftlicher Expansion und Kontraktion markiert. Am Mittwoch folgt aus den USA das „Beige Boook“, der Konjunkturbericht der US-Notenbank. Hier trägt die Fed aufgeschlüsselt nach ihren regionalen Bezirken zusammen, wie sich die US-Wirtschaft zuletzt entwickelt hat. Angesichts jüngst enttäuschender Zahlen vom US-Arbeits- und Immobilienmarkt darf mit einem wenig freundlichen Bild gerechnet werden.

Auch am Donnerstag blicken Investoren vorwiegend in Richtung USA, wo gleich drei wichtige Datenveröffentlichungen anstehen. Zuerst wird der wöchentliche Arbeitsmarktbericht über die Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, bei dem Analysten von einem leichten Rückgang der Meldungen von zuvor 409.000 auf 400.000 kalkulieren. Weiterhin wird die US-Handelsbilanz für Juli bekannt gegeben, die wie stets deutlich im Minus erwartet wird. Analysten prognostizieren für Juli ein Handelsbilanzdefizit von -51,0 Milliarden US-Dollar nach -53,1 Milliarden US-Dollar im Vormonat. Am Abend folgen noch die US-Konsumentenkredite für Juli, bei denen Wirtschaftswissenschaftler einen deutlichen Rückgang von 15,5 Milliarden US-Dollar auf nur noch 5,0 Milliarden US-Dollar erwarten. Dies wäre kein gutes Zeichen für die stark vom Konsum abhängige US-Ökonomie und könnte deshalb erneut für schlechte Stimmung am Markt sorgen.

Nicht ganz so stark dürften die Kursreaktionen am Freitag sein, wenn die Großhandels-Lagerbestände in den USA für Juli zur Veröffentlichung anstehen. Nach einem Plus von +0,6 Prozent im Juni dürfte im Juli der Lageraufbau +0,7 Prozent betragen haben. Der Anstieg der Lagerbestände stützt zwar das US-BIP, deutet aber gleichzeitig auf eine verminderte Konsumneigung hin, die wiederum negativ zu werten ist.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: FondsInvestoren erwartet von der Datenseite her eine durchschnittlich interessante Woche, die ganz wichtigen Veröffentlichungen bleiben aus. Trotzdem liefern die Zahlen weiteren Aufschluss darüber, wie es mit der US-Konjunktur insgesamt bestellt ist. Stärker marktbewegend bei Aktien wie am FondsMarkt dürfte aber die generelle Furcht der Anleger vor einer neuen Rezession sein. Wichtig ist zudem zu sehen, wie es mit den Diskussionen um milliardenschwere Schadenersatzforderungen an die großen Banken weitergeht. In einem insgesamt labilen Umfeld können Anleger erste Neuinvestitionen in deutlich zurückgekommene solide Nebenwerte-Fonds wie den Allianz RCM Nebenwerte Deutschland (WKN 848176, ISIN DE0008481763) tätigen, sollten insgesamt aber ihr Pulver noch trocken halten.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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