Wissen-Bennewirtz-SJB-Fonds-Spezialist-Investor-FondsVergleich: FWW!

08. September 2011 von um 21:25 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!SJB-Fonds-Wissen-FondsRating: Was den Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was ist ein FondsVergleich von FWW? Die Ankündigung von FWW, die im Juni 2010 Investoren, Sparer und Anleger erreicht, klingt zunächst wie von Morningstar: „Das transparente und für jedermann leicht verständliche Bewertungssystem“, führt FWW seine FundsStars ein, „beruht auf der allgemein vertrauten Sternesymbolik. Für die besten 20 Prozent der Fonds einer Kategorie werden künftig fünf Sterne vergeben, die schlechtesten 20 Prozent einer Kategorie werden mit lediglich einem Stern gekennzeichnet. Die Einteilung erfolgt in 20-Prozentschritten.“ Das zentrale Kriterium sei „RAP“. Doch was heißt in einem FondsVergleich für den Investor schon „gut“ und „schlecht“ und was verbirgt sich hinter RAP? SJB FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich geht dem FWW FondsVergleich auf den Grund.

Der FondsVergleich von FWW heißt „FundStars“ und basiert auf der „risikoadjustierten Performance“ (RAP), die bereits die Grundlage für das 2002 eingeführte Fondsmeter-Ranking bildete. Die Kennzahl RAP errechnet sich aus der erzielten Wertentwicklung (Performance) und dem dabei eingegangenen Risiko (Volatilität). Darin spiegelt sich beim Investor der Anspruch auf hohe Rendite bei niedrigem Risiko. Grundlage für die Vergabe der Sterne ist die jeweilige RAP-Kennzahl für den 3-Jahres Zeitraum und, zur Kontrolle, für den 1-Jahres- und 5-Jahreszeitraum, sofern der Fonds über eine ausreichende Historie verfügt. Voraussetzungen für die Bewertung ist die Vertriebszulassung in Deutschland, eine mindestens dreijährige Historie des Fonds und ein Minimum von fünf Investmentfonds in der jeweiligen Kategorie. Die FWW Bewertung erfolgt für den Investor monatlich per Monatsultimo. Die Kennzahl RAP gibt die auf die Volatilität des Vergleichsindex normierte Performance des Fonds an, erläutern die SJB Spezialisten. Die empirische Grundlage der Adjustierung bilden risikoangepasste Vergleichsportfolios, deren Risiko mit dem des Marktindex übereinstimmt. Bei einem Fonds, dessen Risiko über dem des Marktes liegt, wird – in der Theorie –  ein bestimmter Teil des Portfolios verkauft und das freigewordene Kapital zum risikofreien Zins angelegt. Liegt das Risiko des Fonds unter dem des Marktindex, wird die Anlage in den Fonds durch eine – theoretische –Kreditaufnahme zum risikolosen Zinssatz erhöht. Im Ergebnis lässt sich feststellen, ob es einem Fonds gelungen ist, den Vergleichsindex  bzw. die Vergleichsgruppe risikonormiert zu schlagen. Für den Investor in der Tat eine wichtige Information. Die Kennziffer RAP ist laut FWW eine Erfindung von Prof. Dr. Marco Wilkens und PD Dr. Hendrik Scholz an der Universität Göttingen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Idee, Fonds mit Anlageformen zu vergleichen, die risikolos sind, um dann deren risikoadjustierten Mehrwert zu bestimmen, fließt nicht nur in die RAP von FWW, sondern auch in allgemein gebräuchliche Kennziffern wie die Sharpe Ratio ein. Die Frage, die der Investor stellt, lautet: Was heißt in Krisenzeiten schon „risikolos“? Der Investor empfindet den bislang als risikolos betrachteten Geldmarkt keineswegs als ungefährlich und ohne Verlustrisiken. Jeder Finanzmathematiker, der mit dem Konstrukt der Risikolosigkeit Berechnungen zu einem RAP anstellt wie FWW, muss sich diese Frage stellen: Was ist das tertium comparationis? Der globale Geldmarkt, deutsche Staatsanleihen, der Goldpreis? Auch Musterportfolios aus Fonds schützen den Investor vor diesem Systemfehler, der auch bei FWW zu finden ist, nicht. Die Alternative für den Investor kann nur darin bestehen, das Risiko als eine gegebene Größe zu akzeptieren. Anders formuliert: Ohne Risiko keine Rendite. Das ist bei Investmentfonds so und bei jeder anderen Anlageform auch.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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