SJB-Sparer-Geschenke-Frühling-Reports-StandPunkte-Suche Fonds: Rettet der Fiskalpakt den Euro?

29. März 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Sparer-Geschenke-Frühling-Reports-StandPunkte-Suche Fonds: Rettet der Fiskalpakt den Euro? Unter den Augen der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer beginnt der Bundestag mit der Beratung über den europäischen Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin und Stabilität für den Euro. In die Beratung eingebracht wird auch der Gesetzentwurf der Koalition zum dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM. „Nach dem Willen von Union und FDP sollen beide Gesetzentwürfe zusammen noch vor der Sommerpause endgültig verabschiedet werden“, definiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt den Zeitrahmen. „SPD und Grüne dringen beim Fiskalpakt auf eine spätere Abstimmung. Die Regierung braucht die Stimmen der Opposition, da in Bundestag und Bundesrat eine Zweidrittelmehrheit erforderlich ist.“

Liebe FondsBlogger, der Fiskalpakt sieht auf Druck Deutschlands auch nationale Schuldenbremsen vor. 25 der 27 EU-Länder haben vor dem Publikum ihrer FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer angekündigt, beim Fiskalpakt mitzuziehen. Allerdings muss der Fiskalpakt noch national umgesetzt werden, damit er dem Euro nützen kann. Überraschend auch für die SJB kam die Auskunft, dass der europäische Fiskalpakt zur Rettung des Euro offenbar ein Vertrag für die Ewigkeit ist. Nach Analyse des Bundesfinanzministeriums und des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages ist eine einseitige Kündigung des Fiskalpakts durch ein Mitgliedsland nicht möglich.

„Ein Kündigungsrecht ist im Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion nicht vorgesehen“, zitiert die Süddeutsche Zeitung die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Der Fiskalpakt soll aus Europäern gute Euro-Haushälter machen. Für  Schuldensünder und auch für Euro-Musterschüler bietet er keinen Notausstieg. Für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer ist das im Grunde eine gute Nachricht. Ein stabiler Euro ist die Investment Basis für gute Fonds Ideen – vorausgesetzt der Fiskalpakt greift und unterstützt den Euro wirklich. Was sagt die Wertpapiermitteilung des Vertragswerks? Der Fiskalpakt kreist zwar um den Euro und die EU, aber er ist ein Vertrag zwischen souveränen Staaten. Eine Befragung der EU-Partner ließ Merkel keinen anderen Weg offen. Der Versuch einer Änderung des Lissabon-Vertrages wäre aussichtslos gewesen.

Wird die Euro-Krise einer tieferen Analyse unterzogen, kommt ihr Grund-Profil zum Vorschein: Der Fiskalpakt wird für die Staaten, den Euro sowie für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer nur dann zum Erfolg, wenn tatsächlich ein Sparwille besteht. Die SJB bezweifelt das: Wer als Politiker spart, wird vom FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer abgewählt. Die SJB hat die Substanz der bundesdeutschen Investment Basis analysiert. Ergebnis: Die Schulden in Deutschland haben sich in 20 Jahren um den Faktor 3,5 erhöht. Jeder Deutsche, nicht nur FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, ist im Durchschnitt mit rund 24.800 Euro belastet.

Grund ist die kollektive Vergesslichkeit von Politikern und Wählern. Wähler wollen Wahlgeschenke, die sie als FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer ablehnen müssten. Doch wann wären Politiker jemals für Steuererhöhungen und Leistungskürzungen belohnt worden? Und doch gilt: Die Defizite von heute sind die die Steuern und Ausgabenkürzungen von morgen. In Griechenland, Portugal und Spanien ist gerade zu besichtigen, wie Europas Gesellschaften auf den Fiskalpakt reagieren werden.

Und der Euro? Vor den Augen der europäischen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer wurden für Griechenland Rettungsfonds in Gang gesetzt, die laut Wertpapiermitteilung eben nicht begrenzte Maßnahmen sind. Sie lösen eine Automatik aus, in der aus dem Euro eine europäische Transferwährung wird statt eine internationale Leitwährung. Die Euro-Rettung stürzt die Euro-Zone in eine dauerhafte Stagflation: Inflation bei den Zahlernationen im Norden, Deflation bei den Schuldenstaaten im Süden. Und je länger die Euro-Krise schwelt, desto größer werden die Summen. Der Fiskalpakt ist eine gut gemeinte Absichtserklärung, den Euro retten kann er nicht.

SJB FondsSkyline. Fazit. Rettet der Fiskalpakt den Euro?

Für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer lässt sich der Euro-Verfall nur stoppen, wenn statt Euro-Rettung wieder eine klare gemeinsame Investment Basis eingeführt wird wie sie Grundlage aller internationalen Währungssysteme der Vergangenheit war, zum Beispiel der Goldstandard. Denn der Staat hat nun einmal die Verantwortung für stabiles Geld und ausreichende Beschäftigung. Der Euro ist in der SJB Analyse bislang den Nachweis nachhaltiger Stabilität schuldig geblieben. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer erleben am eigenen Leib, dass das Kollektivieren von Schulden kein Weg in die Zukunft ist. Was stattdessen? Die individuelle Geldanlage liquider Mittel in Sachwerte mit Zukunft. Zum Beispiel im Luxemburger Fonds Fidelity Global Real Asset Securities EUR Hedged (WKN A0RMUW, ISIN LU0417495552) oder im Frankfurter Fonds SEB Real Estate Equity Global (WKN A0B7JG, ISIN DE000A0B7JG6).

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater bleibt dabei: Inflationsschutz muss ein. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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