SJB-Investoren-Geschenke-Frühling-Reports-StandPunkte-Suche Fonds: Welchen Platz haben die Banken für Investoren?

23. März 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Investoren-Geschenke-Frühling-Reports-StandPunkte-Suche Fonds: Welchen Platz haben die Banken für Investoren? Ein Derivatehändler aus London brachte den Stein ins Rollen. In einem offenen Abschiedsbrief definierte der langjährige Mitarbeiter die Atmosphäre bei Goldman Sachs als „vergiftet und zerstörerisch“. Den Banken gehe es statt um gute Fonds Ideen nur noch um den maximalen Profit. Fünf Mal habe er erlebt, dass die Mitarbeiter ihre eigenen Kunden in E-Mails als „Muppets“ bezeichnet hätten. „In New York steht das für Kermit und Piggy, in London schlicht für Deppen“, Ihre Werbung. Hier?definiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „An Wall Street schlägt der Fall hohe Wogen. Wo sonst Fonds und andere Geldanlagen geschaffen werden, um Investoren eine Investment Basis zu geben, spaltet sich die Welt der Banken in zwei Lager.“

Liebe FondsBlogger, die mediale Durchschlagskraft des öffentlichen Briefes trifft in den USA nicht nur Goldman Sachs. Offenbar fühlen sich alle Banken von den Vorwürfen getroffen, zumal Investoren sich mit einem ganz eigenen Profil in die Diskussion eingeschaltet haben. New Yorks Bürgermeister und Investor Michael Bloomberg zum Beispiel stellt sich hinter die Banken. Es sei „irrwitzig“, wie sich die Medien auf Goldman stürzten, sagte Bloomberg, der selbst mit den Banken durch die Dienstleistung des Börseninformationsdienstes Bloomberg reich geworden ist. „Es ist meine Aufgabe, aufzustehen und die Firmen zu unterstützen, die uns Steuern bringen und Menschen beschäftigen“, fügte er hinzu. Tags zuvor hatte er spontan der Zentrale von Goldman Sachs einen Besuch abgestattet. Goldman Sachs ist einer der größten Kunden für Bloombergs-Computerterminals.

Lloyd Blankfein, der Chef von Goldman Sachs, will die Sache ernst nehmen und untersucht in den eigenen Banken, ob die Vorwürfe zutreffen könnten. „Wir nehmen die Sorgen unserer Mitarbeiter ernst“, erklärt Blankfein, deshalb sind wir Mr. Smiths Einlassungen auf den Grund gegangen“. Goldman Sachs lässt in seinen Banken neuerdings interne E-Mails durchforsten – nach dem Wort „Muppet“ und anderen Hinweisen, ob sich Mitarbeiter abschätzig über Investoren geäußert haben könnten.

Eine zweite Gruppe von US-Investoren beobachtet amüsiert, wie sich die Analyse in der Community verselbständigt. „Wenn die Banken denken, es geht um das Wort Muppet, haben sie es nicht begriffen“, schicken Investoren per Twitter. Die Banken sollten auch nach Ernie, Bert, Elmo und Miss Piggy suchen. Das Wall Street Journal bezieht in seine Analyse mit ein, welche Begriffe sonst noch auf dem Suchindex stehen sollten. Die Banken lassen bei ihren Investoren durchblicken, dass Goldman Sachs in seinen Banken auch nach Fraggle, Schlumpf und Teletubbie suchen, nur um sicher zu gehen.

Die Investoren in Deutschland haben für so eine Selektion keine Zeit. Sie wollen, dass aus der Wertpapiermitteilung der Banken hervorgeht, wie es in der Community gut läuft. Besonders wichtig ist deutschen Investoren, ob die Banken aus der Cashquote, die ihnen die EZB mit rund einer Billion Euro aufgepumpt hat, vernünftige Fonds Ideen entwickelt haben. Und was ergibt die Analyse? Die Investment Basis der deutschen Banken in Deutschland ist schwächer geworden, die Investment Basis der amerikanischen Banken hierzulande außerordentlich stark. JP Morgan hat sich beim Investment-Banking insgesamt unter den deutschen und internationalen Banken auf Platz eins gekämpft. Für die Deutsche Bank, den Abonnenten auf Platz eins, bleibt dieses Mal nur Platz zwei. In New Yorker wird man sich über den ersten Platz von JP Morgan freuen. Für die US-Amerikaner ist Deutschland als stärkste Volkswirtschaft Europas ein Kernmarkt.

JP Morgan und die anderen Banken, die auf Platz spekuliert hatten, profitierten davon, dass bei allen Banken die Gebühreneinnahmen in den ersten drei Monaten sprudelten. Nachdem sich die Banken mit billigem EZB-Geld eine üppige Investment Basis geschaffen hatten, kassierten sie insgesamt 598 Millionen Euro, 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Noch in weiter Ferne liegt das Rekordjahr 2010, in dem die Investment Basis für Provisionen in Höhe von 790 Millionen Euro ausreichte.

Welche Fonds Ideen haben die Banken für die Zukunft? Bei Fusionen und Übernahmen (Merger & Acquisition, M&A) hat es die Investmentbank Rothschild mit einem M&A Volumen 5,1 Milliarden Euro geschafft, vom achten Platz kommend die Deutsche Bank von Platz eins zu verdrängen, die es auf 4,9 Milliarden Euro Volumen brachte. Große Hoffnungen auf neue Fonds Ideen für die Zukunft macht das M&A Geschäft noch nicht. Das gesamte M&A Volumen blieb in den ersten Monaten knapp 50 Prozent unter dem des Vorjahres. Gegenüber dem schwachen Vorquartal stieg es allerdings um 18 Prozent.

SJB FondsSkyline. Fazit. Welchen Platz haben die Banken für Investoren? Die Landschaft der Banken hinterlässt einen unruhigen Eindruck. Während sich Großbanken wie Goldman Sachs bevorzugt mit sich selbst beschäftigen schaffen es Konkurrenten wie JP Morgan durch diszipliniertes Arbeiten an der Investment Basis Boden gut zu machen. Den Unternehmen kann es nur recht sein, für ihre Geldanlage eine klar definierte Auswahl zu haben. Die Unternehmen selbst haben in der Krise ihre Kapitalstruktur weiter gestärkt. Sie sind finanziell gut ausgestattet, um M&A Transaktionen mit ambitionierten Banken zu finanzieren. Dabei erstreckt sich das heimische Geschäft auf Transaktionen über alle Branchen, von Versorgern über die Chemie bis hin zum Maschinenbau. Wem diese Konsolidierung nutzt? Den Investoren! Zum Beispiel den Investoren des Alger American Asset Growth Fund (WKN 986333, ISIN LU0070176184) mit Domizil in Luxemburg und des Baring German Growth Trust (WKN 940132, ISIN GB0008192063) mit Domizil in London.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an.

Ihr persönlicher SJB FondsBerater mag zwei Muppets besonders: Waldorf und Statler. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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