SJB-Investoren-Geschenke-Frühling-Reports-StandPunkte-Suche Fonds: Ist die Brandmauer ESM zu hoch für Deutschland?

27. März 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Investoren-Geschenke-Frühling-Reports-StandPunkte-Suche Fonds: Ist die Brandmauer ESM zu hoch für Deutschland? Mit ihrer harten Haltung zum Rettungsfonds bzw. der Brandmauer ESM drohten sich Bundeskanzlern Angela Merkel und Deutschland insgesamt komplett zu isolieren. „Deutsche FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer zweifeln zwar nicht an der Notwendigkeit zu sparen“, analysiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Doch wer die Märkte für Aktien und Anleihen im Blick hat, weiß, dass die Gefahr eines Staatsbankrotts nicht vorbei ist. Zum Schutz der Investoren muss zugleich das Format der Brandmauer angepasst werden. Weil die Brandmauer als solche in ihrer Substanz umstritten ist, werden uns politische Börsen erhalten bleiben. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer sollten darum unbedingt von einer unabhängigen Fonds Beratung Gebrauch machen.

Liebe FondsBlogger, nur noch Finnland war im Streit um die Brandmauer ESM an der Seite der Kanzlerin, wenn auch nicht mehr sehr eng. Dann schwenkte Merkel um und konzentrierte sich auf die unmittelbaren Interessen der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer. Mit dem neuen ESM-Format entspricht sie nicht nur den Erwartungen der meisten übrigen Euro-Staaten, sondern auch des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB).

Nach einem internen Papier der EU-Kommission zur Brandmauer, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt, ist das von Merkel favorisierte ESM-Format nur die drittbeste von drei Optionen, die zur Selektion stehen. Die Zielsetzung zum Schutz der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer: Notfalls soll die Brandmauer auch ein größeres Euro-Land sicher bergen. Bisher ist das Format des Rettungsfonds ESM zu klein. Ursprünglich sollten die bereits zugesagten EFSF-Hilfen mit den ESM-Mitteln verrechnet werden. Beim alternativen Format würden EFSF und ESM in vollem Umfang parallel weiterlaufen, wodurch das Ausleihvolumen auf 940 Milliarden Euro stiege. Entsprechend unterschiedlich wären die Belastungen für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer in Deutschland. Im ersten Fall müsste die Bundesrepublik für bis zu 280 Milliarden Euro haften, im zweiten für maximal 400 Milliarden. Der Haken bei beiden Formaten: Sie müssten nach Ansicht von Rechtsexperten der Bundesregierung durch eine neue Abstimmung im Bundestag beschlossen werden. Das Parlament hatte nämlich im Februar die maximale deutsche Beteiligung bei 211 Milliarden gedeckelt.

Merkels Selektion ihrer Optionen kommt für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer zu einem anderen Ergebnis: Sie will die Rettungsschirme bis Mitte 2013 so kombinieren, dass immer 500 Milliarden Euro an Ausleihsumme zur Verfügung stünden. Solange wolle man ungenutzte EFSF-Mittel – Irland, Portugal und Griechenland sind bereits 200 Milliarden Euro zugesagt – in Höhe von rund 241 Milliarden Euro weiter nutzen. Die bereits vergebenen Mittel in Höhe von 200 Milliarden Euro würden zur Brandmauer ESM addiert. „Ausreichend“, definierte Merkel. In diesem Fall haften Deutschlands FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer 30 Jahre lang mit 280 Milliarden Euro. So viel Zeit haben die Euro-Länder Dublin, Lissabon und Athen für die Tilgung ihrer Darlehen eingeräumt. Die Brandmauer ESM soll am 1. Juli starten.

Für die Koalition würde eine erneute Abstimmung eine Zerreißprobe bedeuten. Vor allem in FDP und CSU mehren sich die Stimmen gegen neue Formate und gegen jede weitere Haftung. Schon bei der letzten Befragung zum Rettungsfonds EFSF Februar hatte Merkel die symbolisch wichtige “Kanzlermehrheit“, die Mehrheit aller Abgeordneten des Bundestags deutlich verfehlt. Die Brandmauer wurde dennoch mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Abgeordneten beschlossen. Eine Entscheidung soll auf einem Treffen der Euro-Finanzminister in Kopenhagen getroffen werden.

SJB FondsSkyline. Fazit. Ist die Brandmauer ESM zu hoch für Deutschland? Zuletzt schaltete sich die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in die Befragung ein und machte weiter Druck. In einem Bericht an FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer heißt es: „Die europäische Brandmauer muss weiter erhöht und glaubwürdiger gemacht werden, um Vertrauen wieder herzustellen.“ Wo Glaubwürdigkeit beginnt, definiert die OECD gleich mit: Der geschätzte Refinanzierungsbedarf belaufe sich “auf mehr als eine Billion Euro über die kommenden zwei Jahre“. Zudem könnte Geld zur Rekapitalisierung wichtiger Banken gebraucht werden. Laut OECD-Analyse greift damit die Selektion von Merkel, die Fonds auf 700 Milliarden Euro zu ergänzen, deutlich zu kurz. Wie FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer selbst liquide bleiben? Die Lösung: SJB Liquidität. Zum Beispiel mit den Geldmarktfonds Allianz Pimco Money Market US $ (WKN 974293, ISIN LU0057107152) mit Domizil in Luxemburg, oder dem Pictet CHF Liquidity (WKN 675161, ISIN LU0128498697), ebenfalls domiziliert in Luxemburg.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater fragt sich, ob sich der Brand nicht einfach löschen lässt. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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