SJB-Fonds-Wissen-Yen-Interventionen: Was bewirkten die Interventionen beim Yen?

31. Oktober 2011 von um 18:49 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! SJB-Fonds-Wissen-Yen-Interventionen: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was bewirkten die Interventionen beim Yen? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger haben es sogleich bemerkt: In der Nacht vom Sonntag auf den Montag (Mitteleuropäischer Zeit) hat die Bank of Japan Ernst gemacht und Interventionen am Devisenmarkt getätigt. Ziel war eine deutliche Schwächung des Yen zum US-Dollar. Die Interventionen haben kurzfristig ihr Ziel erreicht: Die Notierung des Währungspaares USD/JPY schnellte ausgehend von dem jüngsten Rekordtief bei 75,31 bis 79,53 in der Spitze nach oben. Diese Kursbewegung von über 5,50 Prozent vollzog sich in wenigen Minuten und ist damit typisch für Interventionen am Devisenmarkt. Hier legt der Kurs sehr schnell sehr stark zu, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen. Wird es nun weitere Interventionen von Japans Regierung und Notenbank am Devisenmarkt geben, um den Kursanstieg des Yen zu stoppen, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich analysiert die Lage des Yen und gibt FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger Rat, was sie mit Blick auf ihre Fonds Anlagen beachten sollten, nachdem Interventionen am Devisenmarkt nun Realität geworden sind.

Japan hat zum dritten Mal in diesem Jahr am Devisenmarkt interveniert, um den jüngsten Höhenflug des Yen zu bremsen. Die Regierung ist damit den Gefahren für die exportorientierte Wirtschaft entgegengetreten, die immer stärker unter dem Höhenflug des Yen zu leiden hatte. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger konnten dies gut beobachten. Auch nun betonte Ministerpräsident Yoshihiko Noda, man werde die internationalen Devisenmärkte und den Yen weiter genau im Auge behalten. Japans Zentralbankchef Masaaki Shirakawa äußerte seine Hoffnung, „dass der Eingriff zu mehr Stabilität auf dem Währungsmarkt führt.“

Der Yen hatte zuvor im asiatischen Handel ein neues Rekordhoch von 75,31 Yen zum US-Dollar erreicht. Binnen Minuten fiel er rasant zurück und verbilligte sich mit 79,53 auf den tiefsten Stand seit drei Monaten. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger staunten. Durch die Interventionen kam es für den US-Dollar zu seinem größten Tagesgewinn zum Yen seit den Turbulenzen im Umfeld der Lehman-Pleite im September 2008.

Japans Notenbankpräsident Shirakawa gab Europa eine Mitschuld am steilen Anstieg des Yen und den notwendig gewordenen Interventionen.Der Kursanstieg des Yen sei ein Beispiel dafür, wie die Schuldenproblematik aus Europa auch auf Japan übergreife, betonte er. Warum, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger? Weil die EU-Schuldenkrise die Risikoaversion der weltweiten Investoren erhöhe, erklärte Shirakawa bei einer Rede in Osaka. Deshalb habe das japanische Finanzministerium nun in den Währungsmarkt eingegriffen.

Die Stärke der Landeswährung Yen habe die wirtschaftliche Erholung Japans bedroht, betonte auch Finanzminister Jun Azumi. FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger gegenüber bezeichnete er die Interventionen als „Alleingang“, der aber im steten Kontakt Japans mit seinen internationalen Partnern erfolgt. Der Minister hatte die Finanzmärke wiederholt auf die Intervention vorbereitet, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen. Zahlreiche Verbal Interventionen in den letzten Wochen waren vorausgegangen. Darüber hatte die SJB allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger berichtet.

Gelingt es Japans Regierung aber dauerhaft, die Yen-Stärke zu stoppen, die nicht mehr im Einklang mit den dortigen Fundamentaldaten steht? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger zweifeln. Denn bereits Anfang August 2011 hatte man in Japan zu Ungunsten des Yen Interventionen getätigt und so den Wechselkurs USD/JPY bis in Richtung der 80er-Marke katapultiert. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger erinnern sich gut an diese Interventionen. Der Kursaufschwung nach den Interventionen brach aber bald wieder in sich zusammen, und USD/JPY fiel nicht nur auf sein Ausgangniveau zurück, sondern sackte noch weiter ab. Wird es diesmal mit den Interventionen anders sein, fragen sich FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger?

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger suchen im Yen Zuflucht vor der europäischen Schuldenkrise und den eingetrübten globalen Wachstumsperspektiven. Diese Kapitalströme werden sich so schnell nicht umkehren, auch nicht durch Beschlüsse über Devisenmarkt Interventionen und eine kurzzeitige Schwächung des Yen. Denn ob die Kursgewinne von USD/JPY von Dauer sein werden, ist bereits einen halben Tag nach den Interventionen fraglich. Von seinem Hoch bei 79,53 hat USD/JPY bereits wieder über 150 Pips abgegeben und notiert am Montagabend bereits knapp unter der 78er-Marke. Ähnlich sieht es an den Aktienmärkten aus. Die Intervention beflügelte den Nikkei Index in Tokio nur vorübergehend, im Endeffekt schloss er 0,7 Prozent schwächer bei 8.988 Zählern. Fortgesetzte Interventionen am Devisenmarkt, wie sie zur dauerhaften Schwächung des Yen nötig sein dürften, verschlingen Unsummen an Geld. Obwohl Japans stark exportorientierte Wirtschaft durch den historisch hohen Yen Kurs hohe Einbußen hat, ist keineswegs klar, einen wie großen Teil ihrer Devisenreserven die Bank of Japan für fortgesetzte Interventionen verbrauchen kann und darf. Was sollen FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger unter diesen Umständen tun? Neue Kapitalzuflüsse in Fonds wie den DWS Japan Opportunities (ISIN DE0008490954, WKN 849095), die in japanische Aktien investieren, sind vor diesem Hintergrund für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger zu riskant. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sollten statt dessen ein breit gestreutes Portfolio aus Sachwerten aufbauen, zu denen Immobilien, Rohstoffe und ausgewählte Aktien zu zählen sind. Lassen Sie sich von Ihrem SJB FondsVermögensVerwalter beraten, liebe Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsSpezialist Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Sparer, Privatanleger und FondsInvestor neben der Frage –  Was bewirkten die Interventionen beim Yen? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

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