SJB-Fonds-Wissen-SNB-Interventionen: Neue Interventionen der SNB wegen des Franken?

08. November 2011 von um 20:04 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

 SJB-Fonds-Wissen-SNB-Interventionen: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die WissensFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Gibt es bald neue Interventionen der SNB wegen dem Franken? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger haben es sogleich bemerkt: Der Kurs des Schweizer Franken ist erheblich unter Druck geraten, nachdem die Schweizer Nationalbank (SNB) mit neuen Interventionen gedroht hat. Wird es aufgrund der Franken-Stärke tatsächlich zu neuen Eingriffen am Devisenmarkt kommen, oder hat vielleicht schon die Androhung von Interventionen gereicht? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich analysiert die Lage beim Franken und gibt FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger Rat, was sie mit Blick auf ihre Fonds Anlagen beachten sollten, wenn Interventionen am Devisenmarkt erneut Realität werden.

Die Schweizer Nationalbank (SNB) kann mit der Wirkung ihrer Verbalinterventionen sehr zufrieden sein. Allein die am Montag in Luzern getätigte Aussage von SNB-Vizepräsident Thomas Jordan reichte aus, den Kurs des Franken zum Euro deutlich unter Druck zu bringen. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger staunten. Jordan hatte gesagt, dass die SNB erneut am Devisenmarkt eingreifen werde, sollte der Franken in einem nicht mehr tolerierbaren Maß aufwerten. Man werde auch Interventionen erwägen, um das Deflationsrisiko aus dem Weg zu räumen, so die Aussage Jordans. Die Notierung von EUR/CHF sprang sofort deutlich nach oben, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger bemerkten. Hatte das Währungspaar die vergangene Woche noch mit Kursen knapp unterhalb der 1,22er-Marke beendet, so schnellte die Notierung des Euro zum Franken nach den Aussagen Jordans bis 1,2457 in der Spitze.

Alleine die Drohung der Schweizer Nationalbank (SNB) mit weiteren Interventionen hat damit gereicht, um den Kurs des Schweizer Franken weiter zu schwächen. SNB-Vizepräsident Jordan machte den Märkten überzeugend klar, dass die Zentralbank die Situation permanent beobachte. Sollte Handlungsbedarf bestehen, stehe sie für Interventionen bereit. Ähnlich hatte die Argumentation von SNB-Chef Phillip Hildebrand gelautet, der am Wochenende in einem allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger zugänglichen Interview mit der “Neuen Zürcher Zeitung” ebenfalls Interventionen in Aussicht stellte.

Die Schweizer Notenbank hatte Anfang September eine Kursuntergrenze von 1,20 für das Kursverhältnis des Euro zum Franken festgesetzt. Um diese durchzusetzen, ist sie bereit, Devisen in unbeschränkter Höhe zu kaufen. FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger ist diese Neigung zu Interventionen bekannt. Bislang blieb am Devisenmarkt ein ernsthafter Test der Untergrenze aus, allerdings legte der Franken zuletzt angesichts der eskalierenden EU-Schuldenkrise erneut zu. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger wissen: Derzeit wird am Markt spekuliert, dass die SNB die Grenze auf 1,25 Franken anheben könnte.

Dies wäre ein Kursniveau, mit dem die stark exportorientierte Schweizer Wirtschaft noch besser leben könnte. Aus der Politik wird der SNB freie Hand für neue Interventionen gegeben, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger feststellten: Die Schweizer Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf betonte, dass die Nationalbank alleine über weitere Maßnahmen in der Währungspolitik entscheide. Die SNB sei unabhängig und werde weitere Schritte unternehmen, sobald dies notwendig sei.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Analysten rechnen damit, dass die 1,25er-Marke für den Kurs von Euro zu Franken das eigentliche Ziel der SNB ist. Gelingt es ihr, diese Notierung allein durch Verbalinterventionen zu erreichen, wäre dies ein bewundernswert effektives Vorgehen. Denn während echte Markt Interventionen Geld kosten und die Währungsreserven angreifen, sind Verbalinterventionen umsonst. Das wissen alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Der SNB gelingt es derzeit in überzeugender Weise, ihre Bereitschaft zu Interventionen klarzumachen, ohne wirklich tätig werden zu müssen. Was heißt das nun für die Franken-Stärke, die ihren Ausgang in der Euro-Schuldenkrise nahm? Die Flucht in den nur scheinbar „sicheren Hafen“ des Schweizer Franken lohnt sich für alle FondsInvestoren, Sparer und Anleger weniger denn je. Denn wenn bereits Verbalinterventionen eine so starke Wirkung erzielen, ist nicht damit zu rechnen, dass sich der Trend bei Euro / Franken nochmals umkehrt. Der Franken hat seine Höchstkurse zum Euro längst gesehen und wird eher weiter abwerten, weshalb er sich als Zufluchtsort vor der europäischen Schuldenkrise und den eingetrübten globalen Wachstumsperspektiven nicht eignet. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sollten lieber ein breit gestreutes Portfolio aus Sachwerten aufbauen, zu denen Immobilien, Rohstoffe und ausgewählte Aktien zu zählen sind. Lassen Sie sich von Ihrem SJB FondsVermögensVerwalter beraten, liebe Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren!

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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