SJB-Fonds-Wissen-Italien-Pleite: Geht Italien als nächstes Pleite?

09. November 2011 von um 19:30 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! SJB-Fonds-Wissen-Italien-Pleite: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die WissensFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Geht Italien als nächstes Pleite? FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger sind besorgt: Italiens Schuldenproblem nimmt immer drastischere Formen an, der Euro leidet. Nachdem Ministerpräsident Silvio Berlusconi seine Bereitschaft zu einem Rücktritt signalisiert hat, müsste nun eine neue Regierung in Italien schnell sehen, dass sie die Staatsfinanzen in den Griff bekommt. Davon sind FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger überzeugt. Anderenfalls wären dramatische Konsequenzen wie eine Insolvenz des nach Griechenland prozentual am höchsten verschuldeten Landes oder gar ein Austritt aus der Eurozone von Italien möglich. Bei FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger greift Unruhe um sich. Erst Griechenland, und jetzt auch Italien? Was wird dann mit dem Euro? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsSpezialist Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich analysiert die Lage in Italien und gibt FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger Rat, was sie mit Blick auf ihre Fonds Anlagen beachten müssen, wenn die EU-Schuldenkrise eine neue Dimension erreicht.

Italien versinkt immer tiefer im Schuldensumpf. Heute erreichten die Renditen auf zehnjährige italienische Staatsanleihen einen neuen Rekordstand von über sieben Prozent. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger trauten ihren Augen kaum. Exakt bis auf 7,005 Prozent legte die Rendite für zehnjährige italienische Staatsanleihen am Mittwochvormittag zu, nachdem sie am Vortag noch deutlich geringer bei 6,757 Prozent notiert hatte. Damit waren die Risikoaufschläge zur vergleichbaren Bundesanleihe so hoch wie noch nie seit Einführung des Euro, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger feststellen mussten. Denn zehnjährige Bundesanleihen aus Deutschland liefern aktuell eine höchst magere Rendite von 2,0256 Prozent.

Die Politiker in Rom schaffen es einfach nicht, die Staatsfinanzen für die Märkte glaubwürdig in den Griff zu bekommen. Deshalb eskaliert die Lage immer weiter, wie FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger bemerken. Selbst ein Austritt von Italien aus dem Euro werde als letzte Möglichkeit bereits in Betracht gezogen, heißt es.

Tatsächlich entwickelt sich die Lage in Italien nicht zum Positiven, obwohl die Rücktrittsankündigung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi kurzzeitig für Erleichterung sorgte. Angesichts des Machtgerangels in Rom verloren die Investoren am Mittwoch aber wieder die Geduld und zogen sich aus den Euro Anleihen von Italien zurück.

Berlusconi hatte seinen Rücktritt in Aussicht gestellt und den früheren Justizminister Angelino Alfano als Nachfolgekandidaten benannt. Die große Hoffnung für Italien und den Euro, aber auch für alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger, dass Berlusconi abtritt und danach schnell ernsthafte Reformen angegangen werden, hat sich mittlerweile wieder aufgelöst. Stattdessen gibt es schon seit Tagen ein politisches Gerangel und immer noch keine endgültigen Lösungen. Damit ist vollkommen unklar, ob es irgendjemand schafft, die ganzen Parteien aus Italiens politischer Landschaft an einen Tisch zu bekommen. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger rätseln mit.

Auf dem Höhepunkt dieser Tumulte brachte Dominic Konstam, globaler Chef des Rating-Research der Deutschen Bank, einen Euro Austritt von Italien ins Spiel. Konstam begründete dies nicht nur mit den aktuellen politischen Ungewissheiten, sondern verwies vielmehr auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Euro-Zone insgesamt. FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger horchten auf. Die Probleme Italiens könnten sich im Fall einer europäischen Rezession noch weiter verschärfen, betonte Konstam. In diesem Fall dürfte es für die Euro-Länder kaum noch möglich sein, die Schuldenkrise zu bewältigen.

Die Italiener seien wegen der Finanzkrise möglicherweise gezwungen, als Mitglied in der Eurozone eine tiefere Rezession durchzumachen, als wenn sie noch eine eigene Währung hätten, argumentierte Konstam in einem Interview vor allen FondsInvestoren, dem Sparer und Privatanleger. In den Zeiten einer eigenen Währungsverantwortung hätte Italien moderatere Zinssätze zahlen und ein stärkeres Wachstum erzielen können, so Konstam weiter, der deshalb einen Euro-Austritt Italiens – wenn auch als Ultima Ratio – ins Gespräch brachte.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Mit Zinsen über der 7-Prozent-Marke wird es für Italien eng, seine gemessen am Bruttoinlandsprodukt immens hohe Staatsverschuldung dauerhaft zu refinanzieren. Dies wissen alle FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Deshalb wird es jetzt allerhöchste Zeit, intensive und tiefgreifende Reformen anzupacken. Der Ratschlag an das Land von Analystenseite, es könne seine Schuldenprobleme außerhalb der Eurozone möglicherweise besser lösen, ist jedoch als Trugschluss zu bezeichnen. Denn dass Anleihen in Lira niedrigere Zinssätze bieten könnten als die aktuellen Staatspapiere in Euro, ist einfach nicht einzusehen. Weder für Ökonomen, noch für FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger. Schließlich leidet derzeit die Eurozone unter Staaten wie Griechenland und Italien, und nicht etwa umgekehrt. Da die Euro-Schuldenkrise derzeit eher zur weiteren Eskalation als zum Abflauen neigt, sollten alle FondsInvestoren weiterhin danach streben, ihr Portfolio von Euro-Staatsanleihen in Bedrängnis geratener Staaten zu säubern. Hier besteht akute Staatsbankrott-Gefahr. Lassen Sie sich von Ihrem SJB FondsVermögensVerwalter über Anlagealternativen außerhalb des Euro beraten, liebe Sparer, Privatanleger und FondsInvestoren!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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