SJB-Fonds-Wissen-Emerging Markets-Aktienfonds: Woher kommt der Begriff Emerging Markets?

25. Oktober 2011 von um 19:53 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! SJB-Fonds-Wissen-Emerging Markets-Aktienfonds: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Woher kommt der Begriff Emerging Markets? Der Begriff „Emerging Markets“, zu Deutsch: „Schwellenmärkte“ klingt für Kapitalanleger, FondsSpezialisten und Investoren zeitgemäß, nach 21. Jahrhundert. Tatsächlich existiert der Begriff schon seit 30 Jahren. Durch den „Erfinder“ Antoine van Agtmael ist das Stichwort Emerging Markets direkt an das Thema Aktienfonds gekoppelt. Als Ökonom der International Finance Corporation (IFC), dem privatwirtschaftlichen Arm der Weltbank hatte van Agtmael 1981 die Idee, einen „Dritte Welt Aktienfonds“ aufzulegen. Der Begriff „Dritte Welt“ erschien ihm in diesem Zusammenhang nicht passend, um für Investoren, FondsSpezialisten und Kapitalanleger als Vertreter der FondsIndustrie die Investitionschancen einer Geldanlage der Emerging Markets positiv zum Ausdruck zu bringen. Daher suchte van Agtmael für Kapitalanleger, FondsSpezialisten und Investoren einen Begriff, der die wirtschaftliche Dynamik und das Wachstumspotenzial solcher Märkte zum Ausdruck bringen sollte. Der Begriff „emerging“, zu Deutsch „aufstrebend“ oder „im Entstehen begriffen“ bezieht sich auf die wachstumstheoretische These, dass sich die Entwicklungsstadien etablierter und dynamischer Volkswirtschaften mit Blick auf die Produktionsfaktoren „Arbeit“, „Kapital“ und „Technologie“ langfristig für FondsSpezialisten, Investoren und Kapitalanleger angleichen. Sobald Industrienationen in ihrer Entwicklung einer „stabilen Zustand“ erreicht haben, beginnt für Kapitalanleger, FondsSpezialisten, Investoren und ihre Geldanlage der Aufholprozess der Emerging Markets, denn die etablierten Volkswirtschaften tauschen Kapital gegen Arbeitskraft. Voraussetzung ist ein barrierefreier effizienter Handel. FondsSpezialist Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich stellt für Investoren und Kapitalanleger die Hintergründe der Begriffentwicklung zu Emerging Markets vor und wie die FondsIndustrie das Thema Aktienfonds Emerging Markets besetzt.

Antoine van Agtmael ist für viele FondsSpezialisten, Kapitalanleger und Investoren ein weitblickender Mensch mit langjähriger Investmenterfahrung in den Emerging Markets. Bis Juni 2011 war der Autor des Buches: „The Emerging Markets Century“ Vorsitzender der Investmentgesellschaft Emerging Markets Management, die im Sommer dieses Jahres von der US FondsGesellschaft Ashmore übernommen wurde. Seine antizyklischen Sporen als Pionier der Geldanlage der Kapitalanleger, Investoren und FondsSpezialisten in Emerging Markets hat sich van Agtmael schon viel früher verdient.

Eindruckvoll und mit persönlicher Note schildert er für FondsSpezialisten, Investoren und Kapitalanleger seine Erlebnisse als junger Kapitalmarktexperte bei der New Yorker Bankers Trust Company. 1974 sollte er vor einem Entscheider-Gremium vor dem Hintergrund der Ölkrise über das Thema Aktienfonds und Zirkulation von „Petrodollar“ referieren und sprach über Marktentwicklungen im Nahen Osten. Gleich zu Beginn seines Referats bekam van Agtmael aus dem Auditorium den süffisanten Hinweis: „Es gibt keine ‚Märkte’ außerhalb der Vereinigten Staaten.“

Diese Ignoranz der damaligen FondsSpezialisten, Investoren und Kapitalanleger reizte van Agtmael, durch antizyklische Investments das Gegenteil zu beweisen und so leitete er als Investmentbanker einige spannende Transaktionen. Er half in den 70er Jahren „Iran Air“ Personal in Äthiopien zu akquirieren oder finanzierte den Kakaoexport aus Ghana. Dann wechselte van Agtmael für Investoren, FondsSpezialisten und Kapitalanleger die Seiten und ging direkt in die Emerging Markets. Von 1976 bis 1979 war er Geschäftsführer der Thai Investment und Securitries (TISCO), einer der führenden Handelsbanken Thailands. Diese Position in Bangok verließ van Agtmael 1979 mit dem Ziel Washington D.C., um als Leiter Kapitalmärkte beim IFC, der als Privatunternehmen für Investoren, FondsSpezialisten und Kapitalanleger ausgegründeten Investmentgesellschaft der Weltbank, anzufangen. Bei seinem Abschied aus Thailand entwickelte van Agtmael eine Vision für Fonds. Bei einer Rede vor der thailändisch-amerikanisch Handelskammer 1979 stellte er für FondsSpezialisten, Investoren und Kapitalanleger seine Idee eines Aktienfonds vor, der sich nicht auf die Aktien eines Landes beschränkt, sondern das FondsRisiko durch Investitionen in mehrere Länder diversifiziert. Diese heute für die Geldanlage der Kapitalanleger, FondsSpezialisten und Investoren in Fonds selbstverständliche, aber damals „revolutionäre“ Idee war für van Agtmael aber nur der Anfang in Sachen Aktienfonds.

Im September 1981 präsentierte van Agtmael vor einem Publikum auf 20 bis 30 FondsSpezialisten und FondsManagern der FondsIndustrie von Teachers Insurance and Annuity Association – College Retirement Equities (TIAA-CREF), Salomon Brothers und J.P. Morgan seine Idee eines „Dritte Welt“ Aktienfonds. Das Modell der Diversifikation durch länderübergreifende Aktienfonds Investitionen konnte van Agtmael für die anwesenden FondsSpezialisten, Investoren und Kapitalanleger eindeutig plausibel machen. Die „dritte Welt“ bot sich dafür an, weil deren Märkte für Aktienfonds als volatiler und risikoreicher galten. Ein Vertreter von J.P. Morgan brachte einen entscheidenden Punkt vor: „Sie haben da eine sehr interessante Idee, junger Mann, aber Sie werden niemals einen Fonds mit dem Namen ‚Dritte Welt’ Aktienfonds verkaufen.“

Ein Wochenende später hatte van Agtmael den Dreh für Aktienfonds der FondsSpezialisten, Kapitalanleger und Investoren raus. „Dritte Welt“, das klingt bei Aktienfonds nach Stagnation. „Emerging Markets“ das klingt nach Fortschritt, Erfolg und Dynamik. Der erste Schritt hin zum Emerging Markets Aktienfonds war die Initialisierung eines Index unter dem Dach des IFC. Bis zur FondsAuflage für FondsSpezialisten, Investoren und Kapitalanleger dauerte es dann noch bis 1986. Zusammen mit der US-Investmentbank Capital Group legte van Agtmael den Emerging Markets Growth Aktienfonds auf. Der Aktienfonds ist als Capital International Emerging Markets (ISIN: LU0100551646, WKN: 926371) seit 31. Mai 1990 auch für europäische Investoren, FondsSpezialisten und Kapitalanleger zugänglich. Der 4,8 Milliarden Euro schwere Aktienfonds hat für die Geldanlage seiner Kapitalanleger, FondsSpezialisten und Investoren per 30. September 2011 seit Auflage auf Eurobasis eine Rendite von +9,20 Prozent p.a. erzielt.

Emerging Markets Experte van Agtmael zeigte sich erneut als antizyklisch versiert für die Aktienfonds Geldanlage der Kapitalanleger, FondsSpezialisten und Investoren. Mitten in das Börsentief nach dem Crash vom 19. Oktober 1987 machte van Agtmael zusammen mit einigen Kollegen der Weltbank seine eigene FondsGesellschaft auf, die Emerging Markets Management auf. Diese Firma für das Management von Aktienfonds für Emerging Markets wurde im Juni 2011 von der US FondsGesellschaft Ashmore übernommen.

Die Idee von Aktienfonds für Emerging Markets ist nach der Pionierleistung für die FondsIndustrie durch van Agtmael relativ schnell auch für die Geldanlage der Investoren, FondsSpezialisten und Kapitalanleger in Europa ein Investmentthema. Der älteste Aktienfonds mit Schwerpunkt Emerging Markets wurde am 24. März 1988 aufgelegt. Das FondsVolumen des Magellan Fonds (ISIN: FR0000292278, WKN: 577954) der französischen FondsGesellschaft Comgest summiert sich per 30. September 2011 auf rund 3,3 Milliarden Euro. Der von Vincent Strauss und Wojciech Stanislawski gemanagte Aktienfonds hat für FondsSpezialisten, Kapitalanleger und Investoren über 10 Jahre kumuliert +287,20 Prozent an Wert gewonnen. Zu damaligen Beginn der Bewertung des Aktienfonds im September 2001 war der Magellan Fonds einer von 60 Aktienfonds der FondsIndustrie, die für Investoren, FondsSpezialisten und Kapitalanleger als Geldanlage in Emerging Markets zur Verfügung standen. Heute, zehn Jahre später hat sich das Angebot an Fonds der FondsIndustrie für FondsSpezialisten, Investoren und Kapitalanleger für die Geldanlage in diese Märkte genau dynamisch entwickelt, wie die Emerging Markets selbst. Inzwischen umfasst das FondsAngebot 118 Aktienfonds, doppelt so viel, wie vor zehn Jahren. Zusammen haben diese Aktienfonds der FondsIndustrie ein Volumen von 65,5 Milliarden Euro an Kapital aus der Geldanlage der Investoren, FondsSpezialisten und Kapitalanleger.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Das Thema Emerging Markets ist für Investoren, Kapitalanleger und FondsSpezialisten eng mit der FondsIndustrie verknüpft. Antizyklischer Vordenker für beides, den Begriff Emerging Markets und Aktienfonds mit diesem Länderschwerpunkt ist Antoine van Agtmael. Damit hat van Agtmael buchstäblich für FondsSpezialisten, Investoren und Kapitalanleger „das Beste aus zwei Welten“ verknüpft, der „ersten“ und der „dritten Welt“. Schließlich konnte van Agtmael die FondsIndustrie vor allem von seinem Aktienfonds dadurch überzeugen, weil in der Lage war, das Prinzip der Risikodiversifikation, die Streuung des Kapitals der Investoren, FondsSpezialisten und Kapitalanleger über unterschiedliche Länder und Sektoren, als Erfolgsstrategie für die Emerging Markets zu demonstrieren. Seine Investmentidee für die Geldanlage in Emerging Markets entwickelte van Agtmael gleich zweimal mit antizyklischem Gespür für Investoren, FondsSpezialisten und Kapitalanleger. Einmal, als er Länder wie Brasilien, Mexiko oder Südkorea schon für so entwickelt hielt, als andere mit diesen Staaten den Begriff „Markt“ noch gar nicht assoziieren wollen. Und ein weiteres Mal, als er für FondsSpezialisten, Kapitalanleger und Investoren von der Markttheorie der Weltbank wieder zurück in die Investmentpraxis der FondsIndustrie für Aktienfonds zum Thema Emerging Markets ging. Immer im Vertrauen auf die moderne Portfoliotheorie und das Prinzip der Risikostreuung für Aktienfonds.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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FondsSuche: Sie suchen Informationen zum Aktienfonds Magellan Fonds (ISIN: FR0000292278, WKN: 577954). Die FondsPreisentwicklung auf Eurobasis im letzten Monat betrug -5,66 Prozent. Der Erfolg des Magellan Fonds (ISIN: FR0000292278, WKN: 577954). über ein Jahr betrug -15,59 Prozent. Die Gewinne über drei Jahre bezogen auf eine Einmalanlage von 10.000 Euro ohne Ausgabeaufschlag betrugen 1.949,45 Euro. Weitere Informationen zu Fonds wie dem Magellan Fonds (ISIN: FR0000292278, WKN: 577954) finden Sie zukünftig in unseren Hitparaden für Fonds mit einem großen Angebot von Investmentfonds zur freien Auswahl in übersichtlichen Tabellen. Rat für Sparer und Anleger: Erwerben Sie den Fonds als Anlage zur Altersversorge erst nach einer individuellen Beratung.

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