SJB-Fonds-Wissen-Aktienfonds-Auswahlmethode: Was bedeutet Bottom-Up Ansatz?

21. Oktober 2011 von um 19:26 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! SJB-Fonds-Wissen-Aktienfonds-Auswahlmethode: Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Wissensfrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was bedeutet Bottom-Up Ansatz? Für Sparer,Anleger und Investoren gibt es eine große Bandbreite von Anlagemöglichkeiten, in die sie investieren können, wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien oder alternative Investments. Mit Investmentfonds hat der Sparer, Anleger und Investor die Möglichkeit, die einzelnen Vermögensklassen wie z.B. Aktien risikoärmer abzudecken. Wie das? Das Erfolgsrezept der Investmentfonds heißt Diversifikation. Diversifikation bedeutet, dass ich als Investor, Anleger und Sparer nicht in eine Aktie, sondern in mehrere Aktien eines Landes oder einer Branche investiere, also streue. Dies senkt das Risiko in meinem Portfolio bzw. Depot. Die Auswahl der Aktientitel in einem Investmentfonds bestimmt der FondsManager mit Hilfe seines vorher definierten Investmentstils bzw. Strategie. Dabei hat der FondsManager vor allem zwei Methoden zur Auswahl: Bottom-Up und Top Down. FondsSpezialist Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich wird konkret und erläutert den Bottom-Up Ansatz.

Bottom-Up bedeutet von unten nach oben. Was heißt das für die Analyse von Aktien, liebe Sparer, Investoren und Anleger? Im übertragenen Sinne wird hier “das unterste nach oben gekehrt”, also eine überaus gründliche Analyse unternommen. Die Auswahl der Aktien beim Bottom-Up-Prinzip erfolgt aufgrund von fundamentalen Kennzahlen wie Wachstum, Ertrag, Dividenden, Eigenkapitalquote oder dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).Für die Anleger, Sparer und Investoren stehen also die Fundamentaldaten eines Unternehmens im Vordergrund. Der Bottom-Up Ansatz wird von Anlegern, Sparern und Investoren häufig mit der Strategie des Value Investing assoziiert. Ein ebenfalls sehr häufig genannter Begriff, der die Bottom-Up Vorgehensweise verdeutlicht, ist die Graswurzel-Methode. Von unten nach oben also. Bottom-Up.

Beim Bottom-Up Ansatz nehmen FondsManager die Auswahl Ihrer Aktien für das Portfolio nicht aufgrund makroökonomischer Analysen, also aufgrund der globalen Gegebenheiten der Wirtschaft vor, sondern wählen die Aktien nach individuellen Kriterien. Natürlich entsteht auch hier eine Sektoren- bzw. Ländergewichtung im Portfolio, aber im Fall des Bottom-Up Ansatzes als Konsequenz der Aktienauswahl. Beim bloßen Betrachten des Portfolios kann man also nicht erkennen, ob es sich um einen Bottom-Up oder Top-Down Ansatz bei einem Investmentfonds handelt. Häufig wird der Ansatz nicht erst durch den FondsManager bzw. beim Investmentfonds festgelegt, sondern bereits im Rahmen des Investmentprozesses einer FondsGesellschaft. Die größte inhabergeführte FondsGesellschaft Fidelity beispielsweise verfolgt grundsätzlich einen Bottom-Up Ansatzfür Ihre Invetmentfonds. Wenn Sie als Investor, Sparer oder Anleger nicht eine Aktie, sondern einen Investmentfonds kaufen und wissen wollen, ob dieser Investmentfonds nach dem Bottom-Up oder Top-Down Ansatz gemanaged wird, so können Sie das Factsheet eines Investmentfonds oder einen Jahresbericht zur Lektüre heranziehen. Noch einfacher und vor allem detaillierter weiß ein unabhängiger FondsVerwalter wie die SJB Rat. Denn neben dem Datenmaterial zu den Investmentfonds hat sie vor allem eins für Sparer, Anleger und Investoren: Kontakt zur FondsGesellschaft und den FondsManagern.

Der berühmteste Vertreter des Bottom-Up-Ansatzes ist Warren Buffet. Für seine Sparer, Anleger und Investoren legt er nach demValue-Investing-Prinzip bei der Auswahl der Aktien neben den Fundemantaldaten aber auch enormen Wert auf subjektive Elemente. Der laut Forbes drittreichste Mann der Welt ist daher auch bereit, für einige Investmentmöglichkeiten einen Kaufpreis zu zahlen, der über dem eigentlichen Buchwert eines Unternehmens bzw. der Aktie liegt. Dies zeigt: Bei der Analyse des Bottom-Up Ansatzes ist neben den Fundamentaldaten von Aktien auch die Erfahrung von entscheidender Bedeutung.

Der Vorteil des Bottom-Up-Ansatzes bei einem Investmentfonds liegt für die Sparer, Anleger und Investoren klar auf der Hand. Durch die Analyse der Fundamentaldaten der Aktien durch den FondsManager auf Unternehmensebene als erstem Arbeitsschritt des Bottom-Up-Ansatzes werden für die Investments der Anleger und Investoren die Qualität und die inneren Werte des zugrundeliegenden Unternehmen bzw Aktien analysiert bzw. berechnet. Es entsteht für Investoren und Anleger ein benchmarkunabhängiges Portfolio durch den FondsManager. Zwei Ziele werden damit verfolgt: Erstens eine Mehrrendite für Investoren, Sparer und Anleger, die über dem Marktdurchschnitt liegt und zweitens, eine höhere Diversifikation eines Portfolios, um eine Risikominderung des Portfolios zu erreichen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Mehrrendite durch genaues Hinschauen auf die Unternehmen bzw. Aktien und nicht das einfache Nachbilden eines bereits existierenden Index, darum geht es beim Bottom-Up Ansatz für Investoren und Anleger von Investmentfonds. Damit ist das Bottom-up Prinzip mit aktivem FondsManagement verknüpft. Die Länder- und Sektorengewichtung eines Fonds entsteht erst nach der gründlichen Einzelanalyse der einzelnen Aktien. Bildlich gesprochen bedeutet das: Nicht zuerst den Rahmen kaufen und dann das Bild, sondern zuerst das Bild und dann den Rahmen kaufen. Ein aufwändiger, aber erfolgreicher Ansatz. Maßgeschneidert.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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