SJB-Fonds-StandPunkte: Schätzen Sie auch Qualität zum günstigen Preis?

22. August 2011 von um 20:58 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?
Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB FondsSkyline–täglicher Standpunkte: Wann hat ein Wertpapier im Portfolio eines Investmentfonds seinen angemessenen Wert (fair value)? Es gibt keine absolute Antwort darauf, nur eine relative: Wenn er im Vergleich zu anderen oder im historisch Vergleich zu sich selbst günstig ist. Beides ist momentan der Fall, sagt SJB Geschäftsführer Gerd Bennewirtz.
„Die neue Woche beginnt, wie die alte geendet hat: Mit nervösen Märkten und Investoren, die nicht wissen, woran sie sich klammern sollen“, erklärt heute ein Analyst auf dem Parkett der Frankfurter Börse. Nach den Kursverlusten der vergangenen Woche sei aus charttechnischer Sicht bei Dax, EuroStoxx, MSCI World etc. die Zeit reif für eine Erholung. Also rasch ein paar Goldbarren aus dem Keller holen und rein in den Aktienmarkt?
 Natürlich nicht. Erst einmal müssen wir uns einiger Wahrheiten vergewissern. Zum Beispiel: Von der Finanzkrise betroffen sind in erster Linie Geldwerte im Kurzfristbereich. Diesen Werten liegen in aller Regel Leihgeschäfte zugrunde. Banken, Versicherungen, Unternehmen, Staaten – es gibt derzeit keinen Emittenten von Anleihen, dessen Bonität nicht auf dem Prüfstand steht. Hier sollten Investoren zusammen mit ihrem unabhängigen SJB FondsBerater über Umschichtungen nachdenken.
Wichtiger als Einzelaktionen ist allerdings eine realistische Strategie mit Perspektive. Dafür hat die SJB eine Realsimulation unter Verwendung der historischen Entwicklung des amerikanischen Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) erstellt. Das Ergebnis vorweg: Eine strukturierte, unaufgeregte und langfristige Investitionsstrategie zahlt sich nachweisbar aus.
In der Geschichte des 20. Jahrhunderts hat der Dow Jones zwei Mal mehr als zwei Jahre in Folge negativ abgeschlossen: In der Großen Depression nach 1929 und in der ersten Ölkrise nach 1973. Die SJB fragt: Welche Krisenstrategie führt den Investor möglichst schnell wieder in die schwarzen Zahlen?
Die Ausgangssituation: Drei Investoren sind jeweils zu Krisenbeginn 1929 und 1973 mit 10.000 US-Dollar in Aktienfonds mit dem Vergleichsindex DJIA investiert. Nach dem Börsencrash vom 24. Oktober 1929 tut der Erste nichts, der Zweite kauft am Tiefstand mit weiteren 10.000 US-Dollar nach, der Dritte ist in Panik und verkauft alles.
Das Ergebnis: Nachkaufen in der Talsohle ist die beste Krisenstrategie. Wer nach dem „Schwarzen Donnerstag“ 1929 nichts getan hat, für den kam die Erholung von der Großen Depression erst nach 24 Jahren und 4 Monaten. Wer zermürbt bei Tiefstand verkauft hat, machte aus dem Papierverlust einen realisierten Verlust von 86,24 Prozent.
Wer bei Tiefstand beherzt nachgekauft hat, der war bereits nach 2 Jahren und 10 Monaten wieder saniert. In der ersten Ölkrise das gleiche Bild. Wer im Dezember 1974 verkauft hat, blieb auf 39,99 Prozent Verlust sitzen. Während sich der passive Investor nach 2 Jahren und 3 Monaten erholte, schrieb der aktive Nachkäufer bereits nach 1 Jahr und 4 Monaten wieder schwarze Zahlen.
SJB FondsSkyline. Fazit.
Wir hatten Ihnen versprochen zu klingeln, wenn die Märkte wieder etwas hergeben. Klingeling! Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in allen maßgeblichen Industrie- und Schwellenländern ist seit Anfang August um zweistellige Raten zurückgegangen, am stärksten in China (-23,6 Prozent) und Russland (-25,5 Prozent). Russlands Aktien sind mit 6,0x bewertet, Brasilien mit 9,0x, die Eurozone mit 10,3x. Zugleich bieten Anleihen über zwei Jahre nur noch Renditen von 0,36 Prozent (USA) bis 1,16 Prozent (Europa). Wenn das Geld in die Märkte zurückflutet, bieten Aktienfonds antizyklische Chancen.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an.

Ihr persönlicher SJB FondsBerater erläutert Ihnen, warum Australien der SJB Markt des Monats ist. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-109 oder per E-Mail unter fonds@sjb.de.
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