SJB Fonds-StandPunkte: Was treibt die Politik ?

13. September 2011 von um 16:53 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Was treibt die Politik? Steckt hinter den vielstimmigen Meldungen, die um den Globus jagen, wirklich noch Kompetenz, der Investoren, Anleger und Vermögensverwalter vertrauen können? Oder ist das Ganze ein perfider Plan, um die Finanzmärkte ins Chaos zu stürzen? Ganz ausgeschlossen ist das nicht. Nachdem die Politik in den 70er Jahren einen Freifahrtschein an Finanzmärkte und Investoren verteilt hat, kommt jetzt die Quittung. Um wieder die Deutungshoheit über die Finanzmärkte zu bekommen, wirft die Politik immer mehr und immer widersprüchlichere Informationen auf den Markt, die die Finanzmärkte kaum verarbeiten können. Die Folge sind reihenweise Kursabschläge. Durchhalten werden nur Investoren und Anleger, die zusammen mit ihrem unabhängigen Vermögensverwalter in der Lage sind, relevante von unrelevanten Aussagen der Politik zu filtern, sagt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB

Liebe FondsBlogger, dieser Beitrag ist für alle Anleger und Investoren, die – wie es die gute alte Börsenweisheit verlangt – im September wiedergekommen sind an die Finanzmärkte mit ihren Aktien. Herzlich willkommen, die Politik hat die Büchse der Pandora geöffnet.

Investoren, Anlegern und Vermögensverwaltern schlackern die Ohren ob der Kakophonie der Politik: Deutschland will Griechenland pleite sehen. Der Papst, die rechte Hand Gottes, spricht vor dem Bundestag, aber ohne die Linke. Italien pumpt seine Euro Anleihen nach China. Dessen größter Schuldner, US-Präsident Barack Obama, treibt die Staatsverschuldung der USA mit einem 447 Milliarden US-Dollar schweren Konjunkturpaket über die 100-Prozentmarke des BIP. Aktien und Märkte rauschen in den Keller. Anleger sind in Panik. Und der Friedensnobelpreisträger schiebt den „schwarzen Peter“ der Weltkonjunktur zurück nach Europa. Denn die Europäer und die Eurokrise seien schuld an der schwächelenden Weltwirtschaft. CSU-Chef Horst Seehofer gibt die schlechten Karten gleich weiter. An „Eurozocker“ Peer Steinbrück und die Griechen.

Der Kreis ist geschlossen, aber rund läuft so gut wie gar nichts. Nicht bei Aktien, nicht bei Anleihen. Finanzmärkte im freien Fall. Investoren und Anleger fragen sich: Was ist da los?

Es hat den Anschein, als habe die Riege der politischen Entscheidungsträger die Sommerpause dazu genutzt, zum großen „Überholmanöver“ anzusetzen. Dafür bedient sich die Politik der Chaostheorie. Seit den 70er Jahren gab es, dank Richard Nixon, für Investoren und Finanzmärkte – Aktien und Anleihen – praktisch einen Freifahrtschein der Politik. Das hat Geld für Anleger gebracht und gekostet. Der Aktien Crash von 1987, LTCM und Russlandkrise 1998, 9/11 2001, Subprime-Krise 2007, Lehman-Pleite 2008. Derzeit preisen Finanzmärkte, Investoren, Anleger und Aktien die von der Politik verursachte Schuldenkrise der westlichen Industrienationen ein.

Zu lange, meinen anscheinend die politisch Verantwortlichen, haben Finanzmärkte, Investoren und Anleger gemacht, was sie wollen. Jetzt kommt die Quittung. Durch schärfere Gesetze, höhere Vermögensabgaben und ein undurchdringliches Wirrwarr an Informationen und Meldungen, mit denen will die Politik die Finanzmärkte und Aktien in Wallung bringen. Sind die Finanzmärkte schließlich überfordert, schlägt die Stunde der Gesetzgeber, so das Kalkül. Es ist „5 vor 12“.

SJB FondsSkyline. Fazit. Die Politik kämpft um die Deutungshoheit über die Finanzmärkte. Indem sie Chaos stiftet! Sie schiebt den schwarzen Peter von Einem zum Anderen. Kein guter Plan: In der modernen Managementlehre wird Unternehmern und Führungskräften eine wichtige Fähigkeit eingebläut: Beherrsche das Chaos! Und das können sie, wegen ihrer Markterfahrung und Investmentkompetenz. Finanzmärkte, Investoren, Anleger, Aktien und Kurse zeigen der Politik derzeit sehr deutlich, was sie von den pausbäckigen Blaupausen der Politik zur Übernahme der Finanzmärkte halten. Gar nichts. Anleger und Vermögensverwalter müssen jetzt die Folgen tragen. Fast prophetisch ist da die Textzeile der US-Punkrocker Green Day: „Wake me up, when September ends.“

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