SJB-Fonds-Standpunkte: Konjunktur verlangsamt.

16. August 2011 von um 23:43 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB FondsSkyline–täglicher Standpunkte: Konjunktur verlangsamt. Heißt das nicht „Kommunikation beschleunigen“? Lieber FondsBlogger, ewig konnte es nicht weiter gehen. Nach Sonderschichten und Rekordzahlen stellt sich die deutsche Autoindustrie auf ein Abkühlen der Konjunktur ein. Nach Jahren des Wachstums, so eine Studie der Uni Duisburg-Essen, wird der Pkw-Markt weltweit 2012 bei etwa 60 Millionen Einheiten stagnieren. Vor fünf Monaten waren die Wissenschaftler noch von mehr als 65 Millionen Pkw ausgegangen.

Ein regelrechter „Risikoklumpen“ trübe die Aussichten der erfolgverwöhnten Autoindustrie ein. Die Naturkatastrophe in Japan, die Unruhen in Nordafrika, die Schuldenkrise in Griechenland, die Rezessionsangst in den USA und die deutlichen Schwankungen an der Börse hinterlassen nun auch in den asiatischen Nachfragemärkten ihre Spuren, so die Wissenschaftler.

Das kommt nicht schlagartig, sondern eher schleichend. 2010 kauften die Chinesen, begünstigt durch Steuergeschenke, rund 18 Millionen Neuwagen. Auch im Juli wuchs die Anzahl der Autoverkäufe in China um 6,7 Prozent im Vorjahresvergleich. Doch im Mai hatten die Autohäuser ein Minus von 9 Prozent verzeichnet. Das Auslaufen der Konjunkturprogramme und steigende Benzinpreise lassen die Chinesen vorsichtig werden.

China muss sich heute mit sich selbst beschäftigen. Dies ist der große Unterschied zur Finanzkrise 2008. Damals reichte das chinesische Wachstum für eine relativ weiche Landung der Weltwirtschaft. Jetzt muss China ein Ausufern der Inflation – derzeit 5,7 Prozent – verhindern und dafür sein Wachstum auf 9,0 Prozent abbremsen. Aktuell lockert Beijing sogar die US-Dollar-Bindung seines Renminbi und erlaubt eine Aufwertung um 3 Prozent.

Eine notwendige Maßnahme, denn der Rohstoffhunger geht an den US-Dollar-dominierten Märkten richtig ins Geld. Die Unternehmen werden sich auf eine nachlassende Nachfrage einstellen, denn Liquidität ist ausreichend vorhanden. Laut Moody’s können sich Unternehmen so billig Kredite besorgen wie seit 1966 nicht mehr. Allerdings ist das alles kein Garant dafür, dass es nicht wie 2008 zu einem neuerlichen Unsicherheitsschock kommt.

SJB FondsSkyline. Fazit Die Politik und die Notenbanken haben ihr Pulver verschossen. Neue Konjunkturprogramme würden die Schulden noch mehr in die Höhe treiben. Und die Zinsen in den USA und Europa lassen sich nicht mehr weiter senken. In diesem Jahr hängt also alles an den Unternehmern. Mögen sie weise mit ihrer Verantwortung umgehen.

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