SJB-Fonds-StandPunkte: EM Ticket gelöst.

05. September 2011 von um 23:13 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?
Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-StandPunkte: Josef Ackermann fürchtet neue Finanzkrise, melden die Gazetten. So ganz stimmt das nicht. Es sind eher die langwierigen Folgen der alten Krise, die dem Chef der Deutschen Bank Sorgen machen. Auf einer Tagung des Handelsblatts rechnete Ackermann gestern vor, dass der Einbruch der Aktienmärkte weltweit rund 5 Billionen Euro ausgemacht habe. Die Märkte für Staatsanleihen schwankten so stark wie selten. Und nicht einmal der Aufwärtstrend beim Gold verlaufe stabil. „All dies“, sinniert Ackermann, „erinnert an den Herbst 2008.“ Liebe FondsBlogger, so ist ein helles Pfeifen im dunklen Wald, wenn Ackermann einschränkt, dass der europäische Bankensektor im Vergleich zu 2008 deutlich besser kapitalisiert und weniger abhängig von kurzfristiger Liquidität ist. Das gilt nämlich längst nicht für alle: Einige europäische Banken haben seit Jahresanfang durch die Kursturbulenzen ein Drittel ihrer Marktkapitalisierung eingebüßt. Und das mit der Liquidität stimmt nur theoretisch. Praktisch horten die Geschäftsbanken das Geld bei der EZB, statt es sich gegenseitig auszuleihen. Vom letzten Freitag auf diesen Montag stiegen die eintägigen Einlagen um 25 Prozent von 121 auf 151 Milliarden Euro. Zinssatz: Unterirdische 0,75 Prozent.
Im Schatten der Eurokrise fast unbemerkt haben sich auch die deutschen Unternehmen in der EM-Qualifikation weit vorgearbeitet. Es geht darum, den deutschen Konsumenten wieder wach zu küssen. Der Anteil des Einzelhandels an den gesamten Konsumausgaben ist in den vergangenen 20 Jahren von 36,5 auf 30,2 Prozent gesunken. Doch einzelne Vertriebsformen sorgen für Wachstumsschübe: 2004 haben weniger als 40 Prozent der deutschen Bevölkerung Waren oder Dienstleistungen im Internet bestellt. 2010 waren es schon mehr als 60 Prozent. Die Messlatte in dieser Arena ist Norwegen mit einem Anteil von 71 Prozent.
Der Anteil des E-Commerce am Einzelhandelsumsatz ist seit 2005 von 3,6 Prozent auf aktuell rund 6,4 Prozent gestiegen. Bedienerfreundliche und sichere Bezahlmodelle und sowie der Zugang zu Webportalen über mobile Endgeräte lassen in Deutschland Wachstumssprünge erwarten. Besondere Chancen sehen Branchenexperten für Multi-Channel-Händler wie den Marktführer Amazon.de mit 24,7 Millionen Online-Kunden. Doch klassische Versandhäuser wie Weltbild (7,6 Millionen) und Otto (7,0 Millionen) holen auf.
SJB FondsSkyline. Fazit. Der digitale Strukturwandel betrifft nicht nur die Bezugswege zu Waren und Dienstleistungen, sondern auch die Art und Weise, wie Konsumenten ihre Kaufentscheidungen treffen. Das Internet bietet mittlerweile einen umfassenden Zugang zu Produktinformationen, zum Beispiel durch Informationskanäle, Empfehlungsplattformen und soziale Netzwerke. 72 Prozent der deutschen Bevölkerung gaben an, das Internet 2010 für Informationen zu Waren und Dienstleistungen genutzt zu haben, in Schweden waren es sogar 82 Prozent. Wollen die Deutschen diese EM etwa verschlafen? Testen Sie uns: SJBBlog.de.

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