SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Wahlen-Total Returns: Welchen Einfluss haben die Wahlen in Frankreich auf das Depot?

24. April 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Total Returns: Welchen Einfluss haben die Wahlen in Frankreich auf das Depot? Die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich ist gelaufen. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer warten zusammen mit Sozialist François Hollande und Nicolas Sarkozy auf die Stichwahl. „Die deutsche Bundesregierung beunruhigt das gute Abschneiden der rechtsextremen Marine Le Pen“, analysiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Bundeskanzlerin Angela Merkel fürchtet, dass aus dem Depot teure Wahlgeschenke gemacht werden, um die Le-Pen-Wähler auf die eigene Seite zu ziehen. Gewinnt Hollande in Frankreich und hält in den Niederlanden das Patt an, fehlen Merkel für den Stabilitätspakt in Europa zwei ihrer wichtigsten Verbündeten.“

Liebe FondsBlogger, Hollande hat im bisherigen Wahlkampf zum Missfallen der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer einen Spitzensteuersatz von 75 Prozent für Einkommen von mehr als einer Million Euro angekündigt. Zudem will er den Fiskalpakt, mit dem Haushaltsdefizite automatisch bestraft werden können, neu verhandeln und um Maßnahmen für Wachstum ergänzen. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer sagen einfach „Konjunkturprogramme“ dazu. Deutschlands führende Ökonomen halten die scharfen Markreaktionen bis tief in das Depot hinein für weit übertrieben. Sollte Frankreich einen Linksrutsch erleben, dürfte das nach ihrer Einschätzung an den Märkten zwar für Unsicherheit sorgen, aber kaum zu einem Erdbeben führen. Sie sehen nämlich nur einen sehr geringen Spielraum für die vom Volk gewählte Regierung. Das Depot der Finanzminister bleibt der Maßstab aller Dinge.

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, gab zu bedenken, dass die Unterschiede zwischen Sarkozy und Hollande geringer seien, als von außen wahrgenommen. „Die Koordination der Wirtschaftspolitik, die Präferenz für eine Wachstumsstrategie und eine selektive Industriepolitik reflektieren französische Traditionen und Grundpositionen“, sagte Hüther. Die eigentliche Sorge der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer richte sich daher auf die Verpflichtung zur Haushaltssanierung. Und hier habe Hollande wie Sarkozy laut Wertpapiermitteilung für 2013 das Ziel von 3 Prozent im Depot für die Defizitquote akzeptiert.

Laut Wirtschaftsdaten der europäischen Statistikbehörde Eurostat befindet sich Frankreich im Defizitverfahren wie 14 von 17 Euroländern auch. Im April 2010 setzte der Ministerrat (Ecofin) dem Land eine Frist, das Defizit im Depot von knapp über 6 Prozent vom BIP 2010 in drei Schritten bis 2013 auf unter 3 Prozent zu senken. Das entspricht für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer einem jährlichen Sparaufwand von 1 Prozent vom BIP. Die Aussichten für Frankreich sind nicht gut. Frankreich verfolgt seit jeher ein konsumgetriebenes Wachstumsmodell, das sich vom deutschen Fokus auf Exportwirtschaft deutlich unterscheidet.

Eine stabile Binnennachfrage nährte über Jahre die Illusion nachhaltigen Wirtschaftens und verstellte den Blick der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer auf die eigentlichen Probleme des Landes: Steigende Lohnstückkosten, hohe Haushaltsdefizite und geringes Potenzialwachstum. Daher forderte die Europäische Kommission laut Wertpapiermitteilung bereits im Mai des letzten Jahres in ihrer Einschätzung der französischen Haushaltslage, dass Arbeitsmärkte dereguliert, Lohnstückkosten erhöht, die Steuerbelastung des Faktors Arbeit gesenkt, geschlossene Berufsstände geöffnet und Ausnahmeregelungen bei der Sozialversicherung im Sinne von mehr Übersichtlichkeit beseitigt werden sollten.

Außerdem sollten Maßnahmen im Hinblick auf Haushaltskonsolidierung und Ausgabenkürzung durchgeführt werden: Es bestünden hohe Umsetzungsrisiken im Hinblick auf den Abbaupfad der Staatsverschuldung, weil Sparmaßnahmen für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer nicht konkret genug seien. Damit nicht genug: Im Februar beklagt die Kommission weiterhin die nachlassende Preis- und Nichtpreiswettbewerbsfähigkeit Frankreichs und abnehmende Anteile auf den Weltexportmärkten. Was FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer aufhorchen lässt: Die Kommission kritisiert weiterhin die niedrige Profitabilität französischer Unternehmen und geringe Anreize für Investitionen.

SJB FondsSkyline. Fazit. Welchen Einfluss haben die Wahlen in Frankreich auf das Depot? FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer sollten für ihr Depot berücksichtigen: Neben Frankreich und Spanien müssen noch acht weitere EU-Länder bis 2013 ihr Defizit unter Kontrolle bringen. Wenn die Korrekturen nicht konsequent angewendet werden, werden auch andere Länder angesichts niedrigen Sanktionspotenzials in der Haushaltskonsolidierung einen Gang zurückschalten. Dies würde zusätzliches Vertrauen der Kapitalmärkte sowie der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer kosten – und den Marktdruck auf Staatsanleihen dieser Länder wieder erhöhen. Deutlich wird: Der Theaterdonner auf den verschiedenen Bühnen Europas täuscht nur darüber hinweg, dass Europas Probleme nur strukturell zu lösen sind. Das ist eine langfristige Aufgabe, die weiterhin mit heftigen Schwankungen verbunden sein wird. Ziel für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer muss es darum sein, die Schwankungen zu kontrollieren und gegebenenfalls für antizyklisches Nach-Kaufen zu nutzen. Ein defensives Beispiel ist der Invesco Balanced-Risk Allocation Fund (WKN A1CV2R, ISIN LU0482498176) mit Domizil in Luxemburg, ein offensiveres der DNB Fund – TMT Absolute Return A EUR (WKN A1CWC1, ISIN LU0547714526).

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sieht Bewegung auf Ihr Depot zukommen. Nutzen wir sie. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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