SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-IWF-G-20-Rettungsfonds: Was bringt G20 den Rettungsfonds?

24. Februar 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-IWF-G-20-Rettungsfonds: Was bringt G-20 den Rettungsfonds? Mexikos Notenbankchef mit dem typisch mexikanischen Namen Augustin Carstens fordert von Europa größere Anstrengungen zur Überwindung der Schuldenkrise. Zusammen mit anderen Schwellenländern besteht er auf einer Aufstockung des Rettungsfonds“, berichtet Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Deutschland steht damit unter Zugzwang. Denn auch Christine Lagarde, IWF-Chefin und Intimfreundin von Angela Merkel, will so lange auf dem IWF-Geld sitzen, bis Merkel nachgibt und den Rettungsfonds ESM aufstockt.

Liebe FondsBlogger, seinen Anspruch, als globaler Experte in Finanzfragen aufzutreten, unterstrich Mexiko 2011 Jahr mit der dann letztlich gescheiterten Kandidatur des Notenbankchefs Augustin Carstens für den Posten des IWF-Direktors. Es dürfte nicht der letzte Grund sein, warum das Schwellenland gegenüber Europa – und der französischen IWF-Direktorin Christine Lagarde – kräftige Töne anschlägt.

Wenn sich die Finanzminister und Notenbankchefs der G-20 in Mexiko-City treffen, werden drei Themen im Zentrum der Analyse stehen: 1. Die Euro-Krise und das geschwundene Vertrauen in die Bonität Griechenlands und weiterer südeuropäischer Staaten. 2. Die Absicht der EU, die Reserven des Internationalen Währungsfonds (IWF) durch Mittel nicht-europäischer Länder weiter aufzustocken. 3. Die Spirale von Währungsabwertungen zur Ankurbelung der Exporte, vor der Mexiko schon im Vorfeld der G-20 gewarnt hatte.

Mexiko wünscht, den Blick von solchen rein finanz- und währungspolitischen Themen auf die realwirtschaftlichen Ursachen dahinter zu lenken, kommentiert die NZZ.. Angesichts tiefer Realzinsen und hoher Defizite in vielen Industriestaaten sei der Spielraum für weitere rein finanzpolitische Manöver vielerorts ausgeschöpft, mahnt Miguel Messmacher, Chef für Wirtschaftsplanung in Mexikos Finanzministerium. Das Vertrauen der Sparer Anlegervertrauen könne nur durch glaubwürdige makroökonomische Stabilisierungsprogramme und strukturelle Reformen wieder gewonnen werden, raten die Mexikaner den Europäern mit Blick auf die Rettungsfonds. Das ist neu. Und doch muss Europa die Fonds Beratung. annehmen. Wir treten bei den G-20 als Bittsteller auf.

Ein möglicher Konflikt ist  in der Frage einer verschärften Bankenregulierung abzusehen, vor allem im Umgang mit Hedge-Funds, die in der Peripherie scharf regulierter Banken viel Spielraum haben. Die Mexikaner schätzen die Kapitalströme ins Land und planen darum, die bereits 2010 vereinbarten strengeren Kapital- und Liquiditätsvorschriften neu aufzurollen. Sie entsprechen damit den Forderungen der internationalen Banken im Institute of International Finance (IIF).

Im Umgang mit der Schuldenkrise, fordert Mexiko, die europäischen Rettungsfonds zu stärken. Augustin Carstens plädiert für eine „Kombination“ des künftigen Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) mit dem befristeten Rettungsfonds EFSF. So sei es möglich, die verfügbaren Mittel von 500 Milliarden Euro in beiden Rettungsfonds auf etwa 750 Milliarden Euro zu steigern. Das ist zwar nicht neu, aber immer wieder wirkungsvoll.

Denn Deutschland steht bei den G-20 jetzt unter starkem Zugzwang. Europa will, dass die G-20-Länder dem Rettungsfonds über den IWF 600 Milliarden US-Dollar frisches Geld zuschießen  Die Europäer selbst wollen 200 Milliarden US-Dollar beisteuern. Doch wenn China und Japan, die über die größten und zweitgrößten Devisenreserven der Welt verfügen, Geld geben sollen, dann verlangen sie Gegenleistung. Auch die USA, die nichts geben, und IWF-Chefin Christine Lagarde wollen mehr Mittel aus Europa.

Und Deutschland? Offiziell lehnt die Bundesregierung eine Aufstockung des ESM weiterhin ab. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Mittwoch: „Die Haltung ist Nein.“ Im Hintergrund wird jedoch an Kompromissen gefeilt. Deutschland könnte darauf verzichten, dass bereits genehmigte Zahlungen aus dem Rettungsfonds EFSF auf das Ausleihvolumen des ESM angerechnet werden. Dies sehen die Regeln bisher vor. Der ESM käme dann wenigstens auf seine volle Ausleihkapazität von 500 Mrd. Euro. Ob das die anderen G20-Staaten und die strengen Mexikaner beeindruckt, ist eher fraglich.

SJB FondsSkyline. Fazit. Was bringt G-20 den Rettungsfonds? Mexiko bescherte den Außenministern der G20-Staaten zuallererst ein peinliches Foto. Nach einem inoffiziellen  Dresscode, sollten alle Amtsinhaber weiße Hemden beziehungsweise weiße Blusen tragen. Nur eine Einzige hielt sich nicht an den Dresscode: Hillary Clinton. So kommt es, dass die mächtigsten Außenminister der Welt – auch Guido Westerwelle – wie Entlaufene einer geschlossenen Station getroffen sind, während Clinton die Bildmitte beherrscht, in knallgrüner Jacke. Es war das erste Mal, dass die Außenminister der führenden Industriestaaten und der aufstrebenden Schwellenländer zusammen tagten. Und Clinton hat politisch ein sichtbares Zeichen gesetzt. Sie sehen die Zukunft der Schwellenländer ebenso wie die SJB eher bunt als schwarz-weiß? Dann könnten Sie diese Fonds interessieren: Carmignac Emergents (WKN A0DPX3, ISIN FR0010149302), aufgelegt in Paris, und Comgest Growth Plc – Growth Emerging Markets (WKN A0M1ZM, ISIN IE00B240WN62), domiziliert in Dublin.

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