SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Cameron-Merkel: Treibt Cameron und Merkel der Wahnsinn?

27. Januar 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Cameron-Merkel: Treibt Cameron und Merkel der Wahnsinn? „Der Ton zwischen Angela Merkel und David Cameron verschärft sich zusehends. Haben die beiden noch die deutschen und britischen Sparer im Blick?“, fragt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Für Cameron sind die Börsensteuer-Pläne von Merkel und Sarkozy einfach nur Wahnsinn. Cameron attestiert Merkel außerdem Versagensangst. In der Analyse wird deutlich, was Cameron treibt: Seine Community wackelt, die britischen Sparer verkaufen Fonds. In der britischen Fonds Beratung spricht man eher vom Verkaufen als vom Kaufen. Cameron sieht den Standort London in Gefahr. Genauso wie Merkel Frankfurt.“

Liebe FondsBlogger, der britische Premier Cameron bleibt eisern bei seiner Blockadehaltung und verschärft gegenüber Merkel sogar den Ton. Für die britischen Sparer und ihre Fonds will er den deutsch-französischen Plan einer EU-weiten Steuer auf das Kaufen und Verkaufen einer Kapitalanlage unbedingt verhindern. „Wenn man die in Betracht zieht“, so Cameron gestern in Davos in Richtung Merkel, „dann ist das einfach Wahnsinn. Das sollte man nicht weiter verfolgen.“ Die Fonds Analyse der Regierung Cameron ergab offenbar, dass die britische Lösung einer Bankgebühr und einer Stempelsteuer auf Geschäfte mit Aktien für Sparer besser wäre. „Das sind Maßnahmen, die andere Länder auch einführen sollten.“ Eine Finanztransaktionssteuer könne die EU bis zu 200 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung und bis zu 500.000 Arbeitsplätze kosten, sagte Cameron vor Merkel und verwies auf eine Studie der EU-Kommission.

Merkel folgte Cameron nicht im Ton, wies aber die Kritik an den wirtschaftlichen Auswirkungen der Börsensteuer zurück. Wenn die Einnahmen wieder sinnvoll in die Wirtschaft flössen, sprang ihr die EU-Kommission bei, gebe es keine negativen Folgen für Wachstum und Beschäftigung. Die Kommission warf Cameron vor, die Studie „vollkommen aus dem Zusammenhang“ gerissen zu haben. Die Börsensteuer, so SJB Recherchen, bringt Einnahmen in Höhe von 57 Milliarden Euro im Jahr. Merkel lobte stattdessen in ihrer Fonds Analyse die spanischen Reformschritte und betonte, beim Gipfel komme es für Sparer darauf an, in der Community den Fiskalpakt zu verabschieden und zugleich mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa zu schaffen. „Niemand sagt“, so Merkel, „dass Sparen alleine hilft. Solide Haushalte und Wachstum sind keine Gegensätze. Auf Dauer braucht man beides.“

Die Führungsrolle, die Merkel unverhohlen in Anspruch nimmt, ist Cameron ein weiterer Dorn im Auge. Man dürfe sich im europaweiten Umgang mit dem Sparer „nicht von Versagensangst leiten lassen.“ Europa müsse neben einer sauberen Fonds Analyse und wahrhaftigen Fonds Beratung auch Führungsqualitäten zeigen. „Da und dort rumzubasteln reicht nicht mehr“, betonte Cameron. „Wir müssen kühn und mutig sein und nicht ängstlich und zögerlich.“ Wenn die Sparer eine Brandmauer erhielten, dann müsse die Mauer die Sparer auch schützen. Cameron stimmt in dieser Frage mit Christine Lagarde überein, der Chefin des IWF. Sie hatte gefordert, den künftigen Rettungsschirm kräftig aufzustocken. Merkel lehnt das ab.

Als Achillesferse nannte Cameron die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit Europas. „Fünf EU-Staaten sind weniger konkurrenzfähig als der Iran.“ Großbritannien dagegen habe für seine Sparer einen „aggressiven Plan“ entwickelt, um die Wirtschaft in Schwung und die Sparer wieder zum Kaufen und Verkaufen zu animieren. Sein Land mache eine radikalliberale Geldpolitik: „Wir fluten das Bankensystem mit Geld. Genauso kühne und mutige Maßnahmen brauchen wir auf europäischer Ebene.“

SJB FondsSkyline. Fazit. Treibt Cameron und Merkel der Wahnsinn? Der Wahnsinn breitet sich sogar aus. Während die SJB die Sparer mit Fonds auf eine langfristige Kapitalanlage einstellt, spielen sich in der Fonds Beratung der EU absurde Szenen ab. Merkel will in Europa einen Sparpakt für mehr Haushaltsdisziplin (Fiskalpakt), Cameron will die Banken mit Geld fluten. Und Polen fordert in der EU-Community plötzlich Mitspracherecht für die Euro-Krise, obwohl es gar nicht Mitglied der Euro-Zone ist. Trotzdem bleibt die SJB gelassen. Denn in Fonds Analyse und Fonds Beratung gibt es in globaler Perspektive immer eine Lösung. Fonds für Wachstum und Fonds für Beschäftigung. Zwei angelsächsische Beispiele, die vom „Fluten“ profitieren können: Baring German Growth Trust (WKN 940132, ISIN GB0008192063) und Alger American Asset Growth Fund (WKN 986333, ISIN LU0070176184).

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