SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Zocker oder Banker?

15. September 2011 von um 17:52 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Zocker oder Banker? Banker oder Zocker? Die Fälle „unautorisierter Wertpapiergeschäfte“ bei Großbanken häufen sich. 2008 war die französische Société Générale von einem Betrugsfall durch einen Börsenhändler und Banker betroffen. 5,0 Milliarden US-Dollar Verlust musste die Bank durch die Untreue von ihrem Zocker realisieren. Heute erreichen Investoren, Anleger und Verwalter Meldungen über einen 2 Milliarden schweren Betrug bei der Schweizer UBS. Besorgte Investoren, Anleger und Verwalter fragen sich: Kriegen die Kreditinstitute ihre zockenden Banker nicht in den Griff? FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 hält die Aufregung der Investoren und Anleger zwar für berechtigt. Der SJB Geschäftsführer wünscht sich für die Beratung aktuell aber mehr Unterscheidung. Einem renommierten Anleihenexperten wie Pimco Guru Bill Gross wegen seiner Skepsis zu US-Anleihen Zockerei vorzuwerfen, ist überzogen. Investoren und Anleger sollten differenzieren. Davon ist Bennewirtz als FondsVerwalter fest überzeugt.

Liebe FondsBlogger, früher Morgen im Handelsraum. Der Banker und Wertpapierhändler eines renommierten Finanzinstituts schleicht auf leisen Sohlen durch den Flur. Ein flaues Gefühl hat der Zocker im Bauch. Investoren, Anleger und Verwalter belasten sein Gewissen. Endlich, der eigene Schreibtisch, denkt der Zocker. Jetzt schnell den Computer an und schauen, ob die Wette aufgegangen ist. Zocker halt. Es geht um Milliarden! Geht die Sache gut, ist der Zocker der Star bei Kollegen und Investoren. Geht die Transaktion schlecht aus, ist er der Depp. Investoren, Anleger und Verwalter gehen leer aus. Bereits seit Anfang des Jahres läuft „die Sache“, heute könnte es brenzlich werden für den Banker. Investoren und Anleger halten zusammen mit ihrem FondsVerwalter den Atem an.

Bill Gross ist ein bei Investoren weltweit angesehener Anleihenexperte der Allianz-Tochter Pacific Investment Management Co. (Pimco), die als Verwalter das Kapital der Anleger, darunter vieler Banker, zusammenhält. Zu Beginn des Jahres hatte der 67-jährige FondsManager des Pimco Total Return Fund (ISIN: LU0140355917, WKN: 814806) angekündigt, seinen Bestand an US-Staatsanleihen zu verkaufen und gegen Rendite- und Kursentwicklung der US-Renten zu wetten. Zum Wohl der Investoren und Anleger. „Zu unsicher“ seien die Rentenpapiere, sagte er seinem Banker. Die Abwertung der USA vom „Triple A“ durch S&P am 6 August 2011 gab dem FondsVerwalter aktuell recht. Oder doch nicht?

Für Investoren, Anleger und FondsVerwalter ist Fakt: Der Pimco Total Return Fund hinkt zum 8. September 2011 mit einem Ertrag von 3,9 Prozent im laufenden Jahr den Erwartungen der Banker und Ratgeber hinterher. Zwei Drittel aller Banker im direkten Wettbewerb waren besser in Sachen Finanzen als Gross. „Der ‚alte Fuchs’ hat sich verzockt“, rufen die Analysten aktuell. Falsch, zocken geht anders. Junge Banker machen es Investoren vor.

Heute, in der Früh, ging  der Zocker der Londoner Polizei ins Netz. Ein 31-jähriger Banker aus dem Wertpapierhandel der Schweizer Großbank UBS: „Unautorisierte Wertpapiergeschäfte“ sei der Mann eingegangen. Den Schaden für die Bank beziffert die UBS ersten Meldungen zufolge auf rund 2 Milliarden US-Dollar. Investoren, Anleger und FondsVerwalter trauen ihren Ohren kaum: „Der materielle Schaden ist geringer, als der Verlust an Reputation“, so der einhellige Kanon der Schweizer Banker. Ein schönes Willkommensgeschenk für Banker Axel Weber, der ab 2013 an die Spitze der UBS wechselt. Investoren, Anleger und Verwalter sind gespannt, wie der ehemalige Bundesbankchef mit Fällen wie diesem umgehen wird.

Die Geschichte erinnert Investoren, Anleger und Verwalter deutlich an den Zocker Jérôme Kerviel. Der ehemalige Banker und Börsenhändler hatte die französische Großbank Société Générale um rund 5,0 Milliarden US-Dollar betrogen. 2010 wurde der Banker dafür zu fünf Jahren Haft verurteilt und zur Rückzahlung der Schadenssumme. Vor Gericht hatte er ein monatliches Einkommen von 2.300 Euro angegeben. Für die Rückzahlung an Investoren, Anleger und Verwalter hat der Ex Banker Kerviel jetzt 177.000 Jahre Zeit.

SJB FondsSkyline. Fazit. Es gibt gute Gründe für Investoren, Sparer und Anleger, bei Geschichten über Banker bzw. Zocker von den Socken zu sein. In der Welt der Finanzen gibt es immer wieder Leisetreter, die auf den großen Auftritt vor Investoren warten, auch wenn er vor den Fernsehkameras bei der Verhaftung stattfindet und Anleger kräftig protestieren. Die Selbstreinigungskräfte der Weltfinanzen funktionieren aktuell zwar. Für Investoren, Anleger und FondsVerwalter, die die Löcher stopfen müssen, wird aber oft nicht schnell genug reagiert. Das Kapital der Investoren und Anleger wird vernichtet. Nicht das der Banker. FondsManager Bill Gross ist da anders. Dem erfahrenen „Baby Boomer“ unter den Anleihenexperten in einer Analyse aktuell Zockerei vorzuwerfen, ist kurzsichtig. Er denkt in Sachen US-Staatspleite nicht einen, sondern zwei Schritte weiter. Nämlich antizyklisch. Investoren, Anleger und Verwalter, die antizyklisch denken und handeln, haben das schon erkannt. Die Meinung von FondsManager Gross ist noch kein Marktkonsens. In der Beratung aktuell US-Staatsanleihen zu verkaufen, ist und bleibt aus Sicht von einem FondsVerwalter wie der SJB eher irrational, als fundamental begründet. Diese Lektion müssen viele „Baby Faces“ unter den Bankern noch lernen. Zocker sind hier unerwünscht. Banker statt Zocker.

Ihr persönlicher SJB FondsBerater greift selbst zu Nadel und Faden. Um ihre maßgeschneiderte Vermögensstrategie zu entwickeln. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de. 

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