SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-US-Position-Gewinnwachstum: Worum geht es in dem Duell zwischen Obama und Romney?

11. April 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-US-Position-Gewinnwachstum: Worum geht es  in dem Duell zwischen Obama und Romney? „Im Duell um die Kandidatur der Republikaner machte der erzkonservative Rick Santorum mit seinem Rückzug den Weg frei für den Multimillionär und Ex-Unternehmer Mitt Romney“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Zwar sind mit Newt Gingrich und Ron Paul noch zwei alte Haudegen im Duell. Doch sie liegen deutlich hinter Mitt Romney, der sich in den Vorwahlen bereits mehr als die Hälfte der Delegiertenstimmen sicherte, die er für das Duell mit Obama braucht.“

Liebe FondsBlogger, im Duell mit Obama wird sich Romney voraussichtlich auf die Wirtschaftspolitik konzentrieren und so versuchen, die entscheidende Gruppe der Unabhängigen sowie Wähler der Mitte – und das bedeutet: FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer – für sich zu gewinnen. Noch aber liegt Romney im Direktvergleich hinter Amtsinhaber Obama. Romney will in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und unsicherer Konjunkturaussichten mit seiner Wirtschaftskompetenz die FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer an sich binden. Hier ist Obama laut SJB Research angreifbar.

In einer nach Ostern veröffentlichten Umfrage kommt Obama zwar auf 51 Prozent Zustimmung, Romney liegt bei 43 Prozent. Im Umgang mit der Konjunkturflaute und dem Abbau der immensen Staatsverschuldung gaben die Befragten Romney aber den Vorzug. Die zuletzt spürbare Erholung am Arbeitsmarkt geriet ins Stocken, als die schwächelnde Wirtschaft im März mit 120.000 Jobs deutlich weniger neue Stellen schuf als FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer erhofft hatten.

Streitpunkte um die US-Wirtschaft gibt es zwischen Romney und Obama genug. Im Arbeitsmarkt lehnt Romney Konjunkturprogramme ab und präferiert als Unternehmer vor allem Anreize für Unternehmen. Niedrigere Steuern, weniger Regulierung, mehr heimische Energieförderung und mehr Freihandel lauten bei Romney die Rezepte. Die Rechte der Arbeitgeber gegenüber Gewerkschaften sollen gestärkt werden. Obama dagegen bevorzugt staatliche Programme wie Steueranreize, Zuschüsse für Infrastrukturprojekte oder zur Anstellung von Lehrern und Feuerwehrleuten oder Qualifizierungsprogramme für Langzeitarbeitslose. Bei den Staatsausgaben will Romney die Höhe deckeln, und zwar auf maximal 20 Prozent des BIP, um die Investment Basis zu stärken. Die Zahl der Staatsbediensteten soll um zehn Prozent sinken. Eine Form von Schuldenbremse soll dafür sorgen, dass der Staat nicht zu viele Kredite aufnimmt. Die Militärausgaben bleiben unangetastet. Obama dagegen plant, in den kommenden zehn Jahren 1,2 Billionen Dollar einzusparen, davon die Hälfte bei der Investment Basis des Militärs. Das Staatsdefizit von derzeit mehr als 15 Billionen Dollar soll in den nächsten zehn Jahren um 3 Billionen Dollar sinken.

Bei Steuern will Romney nicht an den Steuersätzen rütteln, aber zur Freude der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer einige Steuerarten abschaffen. So sollen für Einkommen unter 200.000 Dollar Grundsteuern sowie Abgaben auf Dividenden, Zinseinnahmen und Kapitalerträge wegfallen. Romney will auch die Körperschaftssteuer von derzeit 35 auf 25 Prozent senken, und zwar „am ersten Tag meiner Präsidentschaft“. Obama dagegen plant eine Mindeststeuer von 30 Prozent für Millionäre („Buffett-Regel“). Zudem sollen die Steuersätze für Einkommen ab 200.000 Dollar pro Jahr steigen. Die Sätze unterhalb dieser Grenze sollen unverändert bleiben. Bezüglich der Körperschaftssteuer zeigt sich Obama offen für eine Reduzierung der Steuersätze für Unternehmen.

An den Finanzmärkten will Romney die von Obama auf den Weg gebrachte Finanzmarktreform Dodd-Frank wieder abschaffen. Begründung: Die neuen Regeln gingen viel zu weit. Einzelne Elemente aber will er in ein sanfteres Regelwerk übernehmen – welche genau, sagte Romney bislang nicht. Obama hatte mit Dodd-Frank unter anderem Verbraucherrechte gestärkt und es Banken schwerer gemacht, hohe Risiken einzugehen. Doch FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer wissen, wie sehr das 2.000 Seiten starke Werk und jede daraus abgeleitete Wertpapiermitteilung von Verwässerung bedroht ist.

SJB FondsSkyline. Fazit. Worum geht es  in dem Duell zwischen Obama und Romney? Politologen weisen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer darauf hin, die USA litten unter sozialen Gleichgewichtsstörungen, politischer Ohnmacht, wirtschaftlichen Herzrhythmusstörungen und einer energetischen Antriebsschwäche. In diesem Umfeld präsentiert sich Mitt Romney im Vorwahlkampf als erfolgreicher Unternehmer. Doch in Zeiten von Finanzkrise und Occupy Wall Street kommt das nicht bei allen gut an, auch nicht bei den eigenen Leuten. Die Rechten nutzen die Aufmerksamkeit, um mit Romney und dem entfesselten Markt abzurechnen. Und Obama? Möglicherweise kippt das Oberste Gericht „Obamacare“, die milliardenteure Gesundheitsreform und das Kernprojekt seiner ersten Amtszeit. Die Wahl wird in der US-Wirtschaft entschieden. Und die verzeichnet wachsende Gewinne und steigende Dividenden. Die US-Dividendenrendite ist mit 2,0 Prozent fast wieder am 5-Jahresdurchschnitt von 2,1 Prozent angekommen. Es lohnt sich also für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, die US-Position im Auge zu behalten. Zum Beispiel mit dem M&G Global Dividend Fund (WKN A0Q349, ISIN GB00B39R2S49) mit Domizil in London. Aktuelle US-Position: 38,1 Prozent. Oder dem DWS Top Dividende (WKN 984811, ISIN DE0009848119) mit Domizil in Frankfurt. Aktuelle US-Position: 29,5 Prozent.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater interessiert sich vor allem für eine US-Position: Die in Ihrem individuellen Fonds Depot.  Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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