SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Wird UBS Chef Oswald Grübel abgelöst?

22. September 2011 von um 22:19 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Wird UBS Chef Oswald Grübel abgelöst? Oswald Grübel ist ein nachdenklicher Mensch. Zumindest beschäftigt sich der Vorstandschef der Schweizer Bank UBS mit den Themen „Verantwortung“ und „Schuld“. Der Anlass ist für Investoren, Anleger und Verwalter klar: Der von einem 31-jährigen Wertpapierhändler aus London verursachte Verlust von 2,3 Milliarden US-Dollar. Für diesen Betrugsfall, der viele Investoren, Anleger und Verwalter belastet, will Grübel zwar Verantwortung übernehmen, aber keine Schuld eingestehen. Wie sollen Investoren, Anleger und Verwalter dieses Verhaltens des UBS Vorstands bewerten? Klarheit soll die derzeit laufende Verwaltungsratssitzung bringen. Das oberste Aufsichtsgremium tagt in Singapur. Dahin hat die Government of Singapore Investment Corporation (GIC) Vorstand und Aufseher zitiert. Der Staatsfonds gehört mit 11 Milliarden Franken zu den maßgeblichen Investoren der UBS Finanzen und also wie andere Investoren, Anleger und Verwalter auch Verluste der Schweizer Bank mit tragen. Viele Marktteilnehmer spekulieren schon auf die Ablösung von Grübel als Vorstand der UBS. Für Gerd Bennewirtz, FondsVerwalter und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 steht der erste Schritt dahin bereits fest: Grübel den Begriff „Verantwortung“ für Tun und für Lassen verständlich machen. Das sollte Grübel zu denken geben.

Liebe FondsBlogger, UBS Chef Oswald Grübel und der Präsident des Verwaltungsrats der Bank, Kaspar Villiger sind seit gestern da, wo der Pfeffer wächst, in Singapur. Dort tagt wie Investoren, Anleger und Verwalter wissen der Verwaltungsrat der UBS. Das oberste Aufsichtsgremium folgt der „Einladung“ des Staatsfonds GIC. Offizielles Thema, was Investoren, Anleger und Verwalter kaum wundert, ist das Investmentbanking. 

Damit rückt die „Skandalsparte“ der UBS in den Fokus der Aufseher. „Besser spät, als nie“, denken sich Investoren, Anleger und Verwalter. Die Machenschaften des 31-jährigen in London ansässigen „Delta-1“ Händlers Kweku Adoboli haben der UBS Verluste von rund 2,3 Milliarden US-Dollar beschert. Der Skandal hat Grübel nachdenklich gemacht, zumindest ein bisschen. „Ich habe die Verantwortung für alles, was in der Bank passiert – ich fühle mich aber nicht schuldig“, so der Schweizer Spitzenbanker aus Deutschland. Investoren, Anleger und Verwalter können diese ambivalente Haltung von Grübel nicht nachvollziehen.

Was Grübel gegenüber Großaktionären der UBS wie dem GIC ins Kreuzfeuer bringt und für Investoren, Anleger und Verwalter angreifbar macht, sind zwei Punkte: Erstens wissen Investoren und Anleger, dass das „Investmentbanking“ auf dem Mist von Grübel gewachsen ist. Eine strategische Entscheidung als Antwort auf die Verluste der Bank in der Lehman-Krise. In den vergangenen zwei Jahren seit ihrem Bestehen konnten der Geschäftsbereich und seine neu eingestellten 1.700 Mitarbeiter die Erwartungen der Investoren, Anleger und Verwalter nicht erfüllen. Auch wenn vor allem Kweku Adoboli wirklich alles versucht hat. Der Wert des Anteils der GIC, der beim Beginn der UBS Investition 2007 rund 11 Milliarden Franken betrug, hat sich seitdem praktisch halbiert. Zweitens hat das Investmentbanking als „junger Zweig“ der UBS in Sachen Risikomanagement gegenüber dem Stammhaus für Anleger und Verwalter offensichtlich viele, sogar zu viele Freiheiten genossen.

Für beide strategischen Defizite der UBS trägt Grübel nach Meinung vieler Investoren und Anleger die Verantwortung. Sollte die Mehrheit im Verwaltungsrat sich gegen Grübel stellen, wird der 67-jährige mehr Zeit zum Nachdenken haben.

SJB FondsSkyline. Fazit. Wegen der asiatischen Höflichkeit wird man es unterlassen, dass UBS Vorstand Oswald Grübel in Singapur das Gesicht verlieren oder gar die Hosen runterlassen muss. Allerdings wird Grübel sich in Fernost viele gepfefferte Worte anhören, diplomatisch verpackt. Tun und lassen, was man will, ohne die Interessen der Anleger, Investoren und Verwalter zu beachten. Diese Zeiten scheinen für den UBS Chef vorbei zu sein. Stattdessen steht eine deutsch-schweizerische Rochade an. Der Schweizer Hugo Bänziger, 55-jähriger Risikovorstand der Deutschen Bank, gilt für viele Anleger als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge Grübels an der UBS Spitze. Vor allem würde Bänziger das Plazet vom designierten UBS Verwaltungsratspräsidenten Axel Weber genießen. Der Ex-Bundesbankchef hat bereits angekündigt, „Personalplanung“ hätte für ihn bei Priorität. Grübel wird sich deshalb sehr schnell seiner Verantwortung die er für das Kapital der Anleger und Investoren hat, stellen müssen. Für sein Tun und sein Unterlassen. Wenn der Internationale Währungsfonds Verantwortliche für den lahmenden Interbankenhandel aus Mangel an Vertrauen sucht, dann sollte er nach Meinung vieler Investoren, Anleger und Verwalter die „Eigengewächse“ der Finanzwelt nicht aussparen.

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