SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Stuft S&P Italien zu recht runter?

20. September 2011 von um 16:34 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Stuft S&P Italien zu recht runter? Die US-Ratingagentur S&P stuft die Kreditwürdigkeit von Italien auf „A“ herunter. Moody’s will das nächsten Monat tun. Dafür zahlt das Land von Ministerpräsident Silvio Berlusconi 400 Basispunkte mehr an Risikoprämie an Investoren, Anleger und Verwalter, als Deutschland für zehnjährige Staatsanleihen. Die Staatsschulden von Italien werden weiter steigen und liegen bereits jetzt bei 120 Prozent der Wirtschaftsleistung. Berlusconi reagiert für Investoren, Anleger und Verwalter erwartungsgemäß. Er ist beleidigt. S&P und Moody’s würden die Bemühungen von Italien beim Abbau der Staatsschulden nicht anerkennen. Die negative Bewertung der Ratingagentur würde weder das Sparpaket von 54 Milliarden Euro berücksichtigen, noch den Gang den Berlusconi mit dem Bettelstab nach China angetreten war. An Investoren, Anleger und Verwalter sendet S&P das falsche Signal. Wirklich? Um Staatsschulden von 1.900 Milliarden Euro abzubauen, muss Italien viel mehr für Anleger und Verwalter tun. Davon ist Gerd Bennewirtz, Fonds Verwalter und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 überzeugt und sucht für Investoren und Anleger die Nudel in der Suppe.

Liebe FondsBlogger, gestern ging es für interessierte Fonds Anleger und Verwalter an dieser Stelle um die Finanzen und Staatsschulden von Berlin und Klaus Wowereit. Heute geht es „arm aber sexy“ in Sachen Staatsschulden weiter. Ringen im „griechisch römischen“ Stil. Das ist nach Überzeugung der SJB für Investoren, Anleger und Verwalter die kommende Sportart auf den Finanzmärkten. Griechenland und Italien. Beide „PIIGS“ buhlen wegen ihrer hohen Staatsschulden bei fallender Kreditwürdigkeit um die Gunst der Investoren und Anleger beim „großen Bruders“ China. Die Mittelmeerländer wollen ihre Staatsschulden für ihre Anleger und Verwalter in den Griff zu bekommen. Anerkennung der Investoren, Anleger und Ratgeber in Sachen Finanzen gibt es dafür aktuell nicht. Vor allem nicht für Italien und seine Staatsschulden. Die US-Ratingagentur S&P hat die italienische Kreditwürdigkeit von „A+“ und „A“ herabgestuft und gibt wegen der hohen Staatsschulden für Investoren, Anleger und Verwalter einen negativen Ausblick. Die Agentur Moody’s wird laut eigener Aussage im nächsten Monat diesem Schritt folgen. „Il Cavaliere“, Silvio Berlusconi, Ministerpräsident von Italien wird immer mehr zum „Ritter von der traurigen Gestalt“. Die Rendite italienscher Staatsanleihen kletterte für Investoren, Anleger und Verwalter nach der Ankündigung von S&P rund 0,14 Prozentpunkte auf 5,74 Prozent. 

„Il Cavaliere“ schäumt. S&P würde bei der Herabstufung von Italien „aus politischen Erwägungen“ handeln, sagt er im offiziellen Interview. Seinen „Amigos“ am Telefon gegenüber wird er deutlicher: Diese Amerikaner und ihre „Macaroni and Cheese“ sind doch echte „Anti Pasti“! Die mögen italienische Staatsschulden nicht. Die Fortschritte beim Abbau der Staatsschulden und beim Wiederaufbau seiner in Ruinen liegenden Staatsfinanzen aktuell nach Meinung von Berlusconi macht, würden Italien in der S&P Analyse für Investoren, Anleger und Verwalter aktuell weder anerkannt, noch eingerechnet. Immerhin 54 Milliarden Euro ist das Sparpaket groß, das die Regierung Berlusconi mit viel Weh und Ach auf den Weg gebracht hat. Damit soll der Berg an Staatsschulden in Höhe von 1.900 Milliarden Euro auf den Fonds Investoren, Anleger und Verwalter schauen ein Stück abgetragen werden. Derzeit stehen Italien und seine Staatsschulden mit 120 Prozent seiner jährlichen Wirtschaftsleistung in der Kreide der Investoren und Anleger. Eine schwere Last für die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone. Auf den PIIGS-Markt wartet eine aus Sicht der SJB eine „Schweinearbeit“.

Ob Berlusconi diese Arbeit an den Staatsschulden noch anpacken wird, ist für Investoren, Anleger und Verwalter offen. Geht es nach Berlusconi selbst, ist der italienische Ministerpräsident „in ein paar Monaten weg“. Bis dahin wird Berlusconi – der vor dem Europäischen Parlament gern mal den Chrustschow gibt – vielleicht noch ein Freund europäischer Institutionen. Geht es nach Meinung der European Securities and Markets Authority (ESMA), werden Ratingagenturen künftig stärker an die Kandare genommen, wenn es um die Bewertung von Staatsschulden in Europa geht. „Il Cavaliere“ und Italien wird es freuen. Seit Juli ist die ESMA, die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde, im Interesse der Anleger und Verwalter für die Überwachung der Aktivitäten der Ratingagenturen in Europa zuständig. Ganz genau will die Behörde Moody’s, S&P, Fitch und Co. auf die Finger schauen, damit Investoren, Anleger und Fonds Verwalter die Bewertungen der Kreditwürdigkeiten und Staatsschulden verstehen lernen. Das soll der Nervösität der Märkte der die Vermögen der Investoren, Anleger und Verwalter ausgesetzt sind entgegenwirken. Keine schlechte Idee, mein die SJB.

Italien und Berlusconi suchen derweil ihr Heil wegen der Staatsschulden dort, wo bereits im 13. Jahrhundert die Hilfe herkam. Legendär ist die Annahme, die Nudel –Markenzeichen von Italien – stammt aus China. Der „Handelsreisende“ Marco Polo habe sie von dort aus nach Italien gebracht. Die Geburtsstunde von Spaghetti und Co. Nach über 700 Jahren Pause sind Italiens Finanzexperten wieder im „Reich der Mitte“ vorstellig geworden und stoßen mit ihren Staatsschulden bei Investoren dort auf offene Ohren. So erwäge der chinesische Staatsfonds China Investment Corporation (CIC), bis zu 20 Prozent am staatlichen Investmentfonds von Italien, den die Cassa Depositi e Prestiti (CDP) verwaltet zu übernehmen. Dieser Fonds aus Italien hat für Investoren, Anleger und Verwalter am Montag vergangener Woche seine Arbeit aufgenommen. Der staatliche Investmentfonds soll, gefüttert mit Staatsschulden in Unternehmen im Infrastruktur-, Sicherheits-, Transport-, Kommunikations- und Energiesektor investieren. Wie Investoren, Anleger und Verwalter registriert haben, hat der Fonds als Verwalter aktuell erste Beteiligungen beim Schmuckhersteller Bulgari und der Großmolkerei Parmalat von internationalen Investoren übernommen.

SJB FondsSkyline. Fazit. So breit und strahlend das Lächeln des „Cavaliere“ und der Reichen aus der Mitte auch ist: Für Investoren, Anleger und Verwalter wie die SJB ist Italien ein wirtschaftliches Zerrbild. Einerseits werden ausländische Beteilungen internationaler Investoren und Anleger als „Schlüsselindustrien“ der italienischen Wirtschaft zurückgekauft und gehen an italienische Fonds Verwalter, um sie postwendend an China weiterzureichen. Alles finanziert mit Staatsschulden. Bei einem Stand an Staatsschulden von 120 Prozent des BIP fehlt Italien effektiv Spielraum. Das G8-Mitglied Italien steht wegen seiner Staatsschulden für Investoren, Anleger und Verwalter nicht umsonst in der Reihe der „PIIGS“, Europas armer Schweine. Und das kommt das Land jetzt teuer zu stehen. Die Herabstufung durch S&P ist der Versuch, dieses Zerrbild in marktrelevante Informationen für Anleger und Verwalter aus Italien zu übersetzen. Wir dürfen gespannt sein, wann der erste FDP-Politiker aus der „Toskana-Fraktion“ wegen der Staatsschulden den Rauswurf von Italien aus dem Euro fordert. Der Ringkampf geht weiter.

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