SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-S&P: S&P senkt Rating für Frankreich: Grund für einen FondsVerkauf?

16. Januar 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-S&P: S&P senkt Rating für Frankreich: Grund für einen FondsVerkauf? Standard & Poor’s (S&P) hat das stolze Frankreich eines A und somit seiner Würde beraubt. Die Aufregung ist groß, der Informationsgehalt nicht. „Was steht in der Begründung?“, fragt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 im aktuellen SJB StandPunkt. „Der Euro-Zone droht eine Rezession, einige Länder müssen mehr Zinsen für neue Kredite bezahlen, die Liquidität der Banken ist knapp, und die Politiker schaffen es nicht, die Krise zu lösen. Brauchen Investoren, Unternehmer und Führungskräfte dafür S&P? Nein. Investoren, Unternehmer und Führungskräfte sollten nicht ihre Kapitalanlage allgemein in Frage stellen, sondern immer konkret über einen FondsVerkauf nachdenken. Was Sinn macht, ist ein Check im FondsDepot und ein FondsVerkauf auf einzelnen Positionen.“

Liebe FondsBlogger, einzelne Herabstufungen sind S&P nicht mehr genug. Neun Euro-Länder – darunter Flaggschiff Frankreich, registrieren Investoren, Unternehmer und Führungskräfte verwundert – sind heute nicht mehr so kreditwürdig wie am Freitagmorgen. Italien, Spanien, Portugal, die Slowakei, Slowenien, Malta und Zypern stufte S&P herab, Frankreich und Österreich verloren die Spitzennote AAA. Europas Politiker seien sich noch immer uneins, wie die Krise zu lösen sei, gab man sich bei S&P enttäuscht. Neben Deutschland haben jetzt nur noch die Niederlande, Finnland und Luxemburg die Spitzennote bei S&P. Weltweit sind es nur noch 13 Länder.

Mit Ausnahme von Staatspräsident Nicolas Sarkozy, der sich im Mai zur Wahl stellt, und der Opposition bleibt Frankreich gelassen. Francois Fillon, Ministerpräsident von Frankreich, erklärte, Frankreich habe nun dieselbe Bonität wie die USA und gehöre damit weiter zu den am besten bewerteten Ländern. Ob dadurch der FondsVerkauf und der Markt für Staatsanleihen aus Frankreich positiv beeinflusst werden, darf bezweifelt werden. Doch Frankreich schwenkt auf die Linie der USA ein: Eine Note von S&P ist eine einzelne Markmeinung, aber nicht mehr die entscheidende. Als S&P Anfang August 2011 den USA das AAA entzog, währte die Hysterie nur kurz. Heute verlangen Investoren, Unternehmer und Führungskräfte für US-Staatsanleihen sogar niedrigere Risikoprämien vor der Herabstufung. AA+ wird bei der Kapitalanlage und im FondsVerkauf die Normalität.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bereits platziert. Weil sich für Frankreich, den größten Partner Deutschlands, und den Rettungsfonds EFSF die Kapitalaufnahme möglicherweise verteuert, fürchtet man höhere Lasten für Deutschland. Merkels Signal für Investoren, Unternehmer und Führungskräfte: Sie wird eher eine schlechtere Note für den EFSF in Kauf nehmen, statt einen höheren Beitrag für Deutschland akzeptieren. Sie habe ohnehin nie verstanden, wieso der Euro-Rettungsschirm unbedingt ein AAA-Rating haben müsse, sagte sie in Kiel. Man brauche nun rasche Beschlüsse für den Fiskalpakt und eine größere Haushaltsdisziplin in Europa.

Überhaupt scheint Merkel das Signal von S&P an Frankreich gar nicht so ungelegen zu kommen. Um den Einfluss der Ratingagenturen in der Kapitalanlage zu brechen, erwägt die Kanzlerin Gesetzesänderungen. Zum Beispiel könnten die Vorschriften zur Vermögensverwaltung gelockert werden. Als „sehr, sehr strikt“, bezeichnete Merkel die Vorschrift, dass etwa Versicherer in ihrem FondsDepot nur eine Kapitalanlage mit bestimmtem Rating halten dürfe. Für die institutionelle Kapitalanlage, aber auch für das private FondsDepot könnte eine entsprechende Änderung einen gewaltigen Schub in Richtung FondsVerkauf auslösen.

SJB FondsSkyline. Fazit. S&P senkt Rating für Frankreich: Grund für einen FondsVerkauf? Gründe für einen FondsVerkauf gibt es viele. Die besten stammen aus dem Bereich der Asset Allocation im individuellen FondsDepot der Investoren, Unternehmer und Führungskräfte. Jede Position im FondsDepot sollte abgeklopft werden, ob sich ein FondsVerkauf lohnt: Stimmt das FondsDepot noch mit den Anlagezielen der Investoren, Unternehmer und Führungskräfte überein? Legen Veränderungen beim Management, Volumen oder Investmentprozess einen FondsVerkauf nahe? Ist der FondsVerkauf eines alten Produkts zugunsten eines neuen Produkts vielversprechend? Solche auf Fonds bezogenen Argumente können für einen FondsVerkauf sprechen. Doch was die Ratings von S&P und Co. angeht, ist zumindest für Investoren, Unternehmer und Führungskräfte Gelassenheit angesagt. Bei den Institutionellen ist es (noch) anders. Die Noten von S&P, die Frankreich jetzt zu schaffen machen, sind auch in Deutschland in zahlreichen Vorschriften und Verordnungen institutionell verankert. Hier werden sie wichtiger genommen als die Meinungen anderer Experten. Doch mittlerweile haben unabhängige Vermögensverwalter ihre strengen Vorschriften etwas aufgeweicht. Und auch Investoren, Unternehmer und Führungskräfte werden nicht mehr so nervös, wenn S&P seine Meinung zu Portugal oder Deutschland oder sonst wem ändert. Eine begrüßenswerte Entwicklung in der Kapitalanlage.

Die guten FondsManager bewahren sich ohnehin ihre Unabhängigkeit vom politischen Tagesgeschehen. So wie Dr. Christoph Bruns, FondsManager des internationalen Aktienfonds Loys Global (WKN 926229, ISIN LU0107944042). „An den Börsen reift der Eindruck“, schreibt Bruns im aktuellen Marktkommentar von seinem Sitz Chicago aus, „dass die europäische Schuldenkrise unter Finanzmarktteilnehmern an Bedeutung verliert, während die Regierungen noch jahrelang mit einer Lösung beschäftigt sein werden. Zugleich spricht manches dafür, dass die unternehmerische Beteiligung in Form der Aktienanlage als strategischer Gewinner aus der jüngsten Finanzkrise hervorgeht.“ Frankreich  ist im Loys Global nicht prominent gewichtet, dafür Deutschland (26,7 Prozent), Südkorea (13,2 Prozent) und USA (8,9 Prozent). Das AA+ von S&P für die USA ist für Bruns ein Indikator, aber mehr eben auch nicht.

Auch Stuart Rhodes vom M&G Global Dividend Fund (WKN A0Q349, ISIN GB00B39R2S49) weiß, dass politische Börsen kurze Beine haben – auch wenn diese schon ein wenig länger ausfallen. Das Gegenmittel der Briten gegen die Kurzatmigkeit bei der Kapitalanlage in Staatsanleihen: Langfristige Engagements in Aktien gesunder Unternehmen; aktuell sind es 50. Deren Stabilität bemisst sich nicht an Ratingagenturen, sondern an ihrer beherrschenden Stellung am Markt, wie sie sich in der Dividendenentwicklung ausdrückt. „Die Anlagestrategie des Fonds“, schreibt Rhodes, „besteht darin, Unternehmen ausfindig zumachen, die über eine gute Kapitaldisziplin verfügen, das Potenzial für eine nachhaltige Steigerung

ihrer Dividende aufweisen und vom Aktienmarkt unterbewertet sind.“ Hinzu kommt, ergänzt Ihre SJB, dass Dividendentitel eine geringere Schwankung als Aktien ohne  Dividendenzahlungen aufweisen und damit gerade in volatilen Marktphasen als eine zusätzliche Einkommensquelle Ruhe ins FondsDepot bringen.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an.

Ihr persönlicher SJB FondsBerater weiß klar zu trennen: Hier eine unvermindert schwierige politische Lage. Dort Chancen für eine lukrative Kapitalanlage. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unterFonds@sjb.de.

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