SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Schätzen Sie auch die Suche nach Reichtum?

19. September 2011 von um 22:57 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?
Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Gehört der PiratenPartei die Zukunft? Berlin hat gewählt. Klaus Wowereit bleibt Regierender Bürgermeister, und die Bundeshauptstadt ist für Investoren, Anleger und Verwalter wieder um eine Attraktion reicher. Die Piraten Partei wird mit 15 Sitzen Einzug ins Abgeordnetenhaus von Berlin halten. Ans Ruder wird Wowereit die Freibeuter der Politik nicht lassen. Aber die politische Farbenlehre, die Investoren, Anleger und Verwalter durchspielen können, ist um eine Partei Farbe gewachsen. Statt Geld und gelb gibt es jetzt Netz und orange. Die Piraten Partei hat bewiesen, dass auch in Deutschland über das Internet politische Mehrheiten mobilisierbar sind. Aber ohne Inhalte wird bei den Piraten aus dieser Menschen- nur eine kurzsichtige Effekt-Fischerei. Zum Beispiel ist die Piraten Partei beim Thema Finanzen aktuell in Berlin viele Antworten schuldig geblieben. Dabei liegt für Investoren, Anleger und Verwalter das Thema der Piraten Partei als „echte Gerechte“ auf der Hand: Die Tobin-Steuer bzw. Transaktionsabgabe auf Geschäfte mit Finanzen und Geldanlage. Hier müssen die Orangen schnell substanziellen „Content“ liefern, damit es ihnen nicht so geht wie den Gelben. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989, bezieht einen klaren Standpunkt und macht aus Sicht der Investoren und Anleger als FondsVerwalterden neuen politischen Farbkasten von Berlin auf.

Liebe FondsBlogger, „unter schwarzer Flagge“ wird der alte und neue Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit nicht segeln. Weder mit der CDU, noch mit der Piraten Partei. Nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus läuft es für Investoren, Anleger und Verwalter auf eine rot-grüne Koalition in der Hauptstadt Berlin hinaus. Als Kanzlerkandidat der SPD-Linken, als der Wowereit bereits gehandelt wird, kann er seine Kernwähler nicht durch eine große Koalition verschrecken. Die Faszination, die die Wahl in Berlin auf Investoren und Anleger trotz schwieriger öffentlicher Finanzen aktuell ausstrahlt, liegt woanders: Neun Prozent der Wählerstimmen haben 15 Abgeordnete der „Piraten Partei“ in das Abgeordnetenhaus von Berlin gespült. Mehr Kandidaten hatte die vor allem für die Themen „Netzpolitik“ und „maximale Transparenz und Demokratie“ bekannt gewordene Piraten Partei gar nicht in Berlin aufgestellt. Die Zahl ist kein Zufall. „15 Mann auf des toten Manns Kiste“, ein alter Piraten Planken-Hauer, war stilgebend für die Partei.

 Gefischt haben die Piraten erfolgreich am linken Rand der Grünen. 21 Prozent ihrer Wählerstimmen haben sie der saturierten Öko-Partei abgeluchst. Eine satte Prise! Was genau wollen die Piraten? „Romantik, Liebe, Rebellion“. Das stand jedenfalls auf ihren T-Shirts gestern auf der Wahlparty. Diese Kreuzberger Nacht von Sonntag auf Montag war bestimmt sehr lang. „Ho, ho, ho und ’ne Buddel mit Rum.“
Knapp 3.300 Euro an Aufwandsentschädigung monatlich warten jetzt auf jeden der 15 Online-Piraten. Als echte Schatzjäger haben sie ihren Weg zum Reichtum schon gefunden. Und wollen jetzt nicht den Kopf verlieren. Als „echte Gerechte“ in der Tradition von Klaus Wowereit, … pardon Störtebecker, sollen die Berlinerinnen und Berliner auch was davon haben. Zum Beispiel die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs der Hauptstadt oder dank Augenklappe beim Thema „weiche Drogen“ mal ein Auge zudrücken.
Als Abgeordnete werden die 15 Piraten statt mit „Romantik, Liebe, Rebellion“ mit der harten Realität konfrontiert. Zum Beispiel wie der Schuldenberg des Landes Berlin von rund 63 Milliarden Euro abgetragen werden und die Neuverschuldung der Hauptstadt bis 2020 wegen der verfassungsrechtlich verankerten Schuldenbremse auf Null gebracht werden soll. Es wird ihnen mehr einfallen müssen als Spitzenkandidat Andreas Baum, der auf die Frage nach dem Schuldenstand in Berlin im Interview antwortete: „Viele, viele Millionen“. Klaus Wowereit hätte wohl nichts gegen eine Schatzkarte einzuwenden. Vor allem, wenn ihn seine bundespolitischen Ambitionen 2013 ins Kanzleramt spülen sollten. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy meinen bereits auf dem richtigen Pfad zu sein und haben eine 40 Jahre alte Idee ausgegraben.
Die von US-Ökonom James Tobin 1972 entwickelte „Tobin-Steuer“ sieht eine Transaktionsabgabe auf Devisengeschäfte vor. Die Idee war die Antwort auf das Ende der Werthaltigkeit der Währungen durch die politisch gewollte Aufgabe der Goldpreisbindung des US-Dollars und den Zusammenbruch des Systems von Bretton Woods. Das Ziel war, die Liquidität der Märkte einzudämmen, um Finanzexzesse zu verhindern. Aktuell wird eine Transaktionsabgabe von 0,05 Prozent auf alle Finanzgeschäfte diskutiert. 200 Milliarden jährlich erhoffen sich Europas führende Staatschefs von dieser Einnahmequelle. Bei solchen Summen für die verschuldeten öffentlichen Haushalte sprudelt nicht nur die Stimmung in den Nächten in Berlin Kreuzberg über.
SJB FondsSkyline. Fazit. Die Piratenpartei hat bewiesen, dass man in Deutschland durch die Nutzung des Internets und neuer Medien politische Bewegungen in Gang setzen kann. Ihre Pionierleistung ähnelt der der Grünen, die Anfang der 80er Jahre die etablierten Parteien mit dem Thema „Ökologie“ aufscheuchten. Ans Ruder werden sie in Berlin wohl nicht kommen, aber die Segel sind gesetzt. Jetzt müssen die Online-Agitatoren zeigen, dass ihre Ladung aus mehr besteht, als heißer Luft. Ein Vorschlag: Als „echte Gerechte“ sollte die Tobin-Steuer bzw. Transaktionssteuer ganz oben auf der Agenda der Piraten stehen. Für die Jagd nach „Finanzhaien“ sind Piraten technisch und ideell gut gerüstet. Sie sollten sich der Sache schnell annehmen und sich daran erinnern, wie das Lied von den 15 Mann weiterging: „15 Mann schrieb der Teufel auf die Liste, Schnaps und Teufel brachten alle um!”
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