SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-Rezession-Kreditkrise: Steckt Made in Germany in der Vertrauenskrise?

12. Januar 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-Rezession-Kreditkrise: Steckt Made in Germany in der Vertrauenskrise? Made in Germany ist ein Gütesiegel, das Vertrauen schaffen soll“, erinnert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 in seinem aktuellen StandPunkt. „Das Problem ist, dass viele Anleger, Unternehmer und Führungskräfte aus Politik und Gesellschaft in Deutschland unter Vertrauen etwas anderes zu verstehen scheinen. Wann ist Vertrauen gerechtfertigt und wann nicht? Diese Unsicherheit ist auch das Ergebnis der Schulden- und Kreditkrise und der Kern der Angst um eine Rezession, die die FondsDepots vieler Anleger, Unternehmer und Führungskräfte erfasst hat.“ Zeit das Für und Wider einer Rezession in Deutschland unter dem Stichwort Vertrauen für Unternehmer und Führungskräfte abzuwägen

Liebe FondsBlogger, wo für steht aus Sicht der Anleger, Unternehmer und Führungskräfte in diesen Tagen der Reden über Rezession das Gütesiegel „Made in Germany“? Für das, wofür es schon immer gestanden hat: Für Vertrauen und Kredit. Nur werden diese Begriffe von unterschiedlichen Facetten des Landes unterschiedlich interpretiert.

Zum Beispiel vom Politikbereich. Hier entziehen Presse, Bürger und Parteifreunde dem Bundespräsidenten stetig das Vertrauen. Christian Wulff belaste eine Medien- und Kreditkrise, heißt es inzwischen. Kreditkrise? Damit ist das Vertrauen ganz andere Gesellschaftszweige in Deutschland und Europa wie Anleger, Unternehmer und Führungskräfte belastet. Einzelne Bundestagabgeordnete der Union wünschen sich von Wulff bereits „ein Ende mit Schrecken.“

Und der Finanzsektor? Die Banken haben das Vertrauen zueinander, zu den öffentlichen Schuldnern und in Unternehmer und Führungskräfte ihrer Firmenkunden verloren. Statt als Vorsorge vor einer Rezession das Vertrauen im Kreditkreislauf zwischen Wirtschaft, Finanzierern und Staat am Laufen zu halten, ziehen sich Banken und Versicherungen ins Schneckenhaus der Europäischen Zentralbank (EZB) zurück.

Noch nehmen Anleger, Unternehmer und Führungskräfte der deutschen Wirtschaft diese Entwicklung hin zur Rezession eher mit Achselzucken zur Kenntnis. Ablesbar ist das für Anleger, Unternehmer und Führungskräfte am ifo Geschäftsklimaindex. Und der funktioniert vor der Rezession hierzulande nach dem Motto: „Die Lage ist besser als die Stimmung.“ So hat sich das Klima als Indikator für das wichtige psychologische Moment in der Wirtschaft im Dezember 2011 noch einmal um 0,6 Punkte auf 107,2 Prozent verbessert. Die Lage beurteilen die Unternehmen mit 116,7 Punkten konstant positiv. Selbst bei der Erwartung der kommenden Rezession gab es einen Zuwachs an Vertrauen um stolze 1,1 Punkte.

Was spricht aus Sicht der Anleger, Unternehmer und Führungskräfte also für und was gegen eine Rezession in Deutschland, die, falls sie eintritt, die Schuldenkrise hierzulande deutlich verschärfen würde? Gegen eine Rezession würde nach Meinung einer Reihe von Ökonomen die Anleger, Unternehmer und Führungskräfte im Vertrauen beraten zum Beispiel der robuste Arbeitsmarkt sprechen. Danach standen Ende 2011 so viele Deutsche in Lohn und Brot der Unternehmer und Führungskräfte wie niemals zuvor. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg auf 41,6 Millionen, ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung könnte trotz Rezession erhalten bleiben, denn nach einer Studie von Euler Hermes wird die Zahl der Firmenpleiten die Anleger, Unternehmer und Führungskräfte betreffen in Deutschland 2012 um rund -0,7 Prozent sinken.

Die wachsende Zahl von Beschäftigten wirkt sich positiv auf den Konsum aus. Laut statistischem Bundesamt haben hierzulande die privaten Konsumausgaben der Unternehmer, Führungskräfte und Anleger 2011 rund +1,5 Prozent zugelegt. Diesen Trend zu mehr Vertrauen der Verbraucher sehen Marktbeobachter für Anleger in Deutschland auch 2012 als ungebrochen an. Gleiches würde für die Exportwirtschaft gelten, die weiter von steigender Nachfrage nach „Made in Germany“ aus den Schwellenmärkten profitieren dürfte. Auch die Bau- und Investitionstätigkeiten der Unternehmer und Führungskräfte würden wegen der weiter extrem niedrigen Zinslage im Euroraum nicht abreißen. Also eher keine Rezession?

Genau hier liegt der Knackpunkt für Anleger, der das neue deutsche Gleichgewicht an Vertrauen ins Wanken bringen könnte. Denn die EZB flutet die Märkte weiter mit billigem Geld, weil sie kein Vertrauen in die Banken hat und in weiten Teilen Europas eine Kreditklemme befürchtet. Ein Indiz für den Verlust an Vertrauen im Kreditkreislauf der Unternehmer, Führungskräfte und Anleger. Diese Störung wird unweigerlich in eine Rezession in einer Reihe europäischer Länder führen, von denen auch Anleger in Deutschland betroffen sein könnte. Immer noch führen die deutsche Unternehmer und Führungskräfte die meisten Waren und Dienstleistungen zu den europäischen Nachbarn aus.

Schon mehren sich die mahnenden Stimmen der Marktpessimisten an Anleger, Unternehmer und Führungskräfte, die auch im Kampf gegen die Schuldenkrise einen wesentlichen Faktor sehen, der Deutschland und Europa wegen Mangel an Vertrauen in eine Rezession führen könnte. Je mehr die Staaten sparen würden, desto geringer falle die Rolle des Staates als Investor und als Refinanzierer von Bankkrediten aus. Die Gefahr der Rezession steigt. Einen Vorgeschmack lieferte das 4. Quartal 2011. Hier schrumpfte die deutsche Wirtschaft bereits -0,25 Prozent. Vertrauen Anleger, Unternehmer und Führungskräfte auf die Angaben der Deutsche Bank, geht der Abschwung im 1. Quartal 2012 weiter. Dann ist Deutschland und seine Anleger, Unternehmer und Führungskräfte nominell schneller als gedacht in der Rezession angekommen.

SJB FondsSkyline. Fazit. Steckt Made in Germany in der Vertrauenskrise? Ein „Ende mit Schrecken“ könnte 2012 nicht nur über auf das deutsche Staatsoberhaupt, sondern auch über die FondsDepots der Anleger, Unternehmer und Führungskräfte mit Investments in die deutsche Wirtschaft durch eine Rezession hereinbrechen. Das Gleichnis vom Fisch und vom Kopf sei an dieser Stelle außer Acht gelassen. Beide Entwicklungen von Politik und Wirtschaft „Made in Germany“ haben aus Sicht der Anleger, Unternehmer und Führungskräfte aber durchaus vergleichbare Züge und die stecken in der Psychologie. Die Frage: „Wem kann ich vertrauen?“ bleibt für viele Unternehmer und Führungskräfte dieser Tage zu oft unbeantwortet. So befördert der Verlust an Vertrauen den Abschwung der Wirtschaft bis hin zur Rezession. Auf Basis von 24 Jahren Markterfahrung vertritt die SJB dazu einen klaren Standpunkt: Die Basis zum Aufbau von Vertrauen der Anleger, Unternehmer und Führungskräfte ist Unabhängigkeit bei Austausch von Positionen und beim Treffen von Entscheidungen. Und Unabhängigkeit basiert auf einer soliden Vermögensplanung in den FondsDepots. Diese Unabhängigkeit können sich Anleger, Unternehmer und Führungskräfte direkt in ihren FondsDepots schaffen. Dazu dient das Investitionskonzept SJB Liquidität. Es schafft Währungsalternativen zum Euroraum für ihre liquiden Mittel auf Basis bester Geldmarkt- und Rentenfonds sattelfester internationaler Währungen. Zum Beispiel den Nordea 1 – Norwegian Kroner (Kronen, WKN 987173, ISIN LU0078812822) oder den Schroder ISF Asian Local Currency Bond SGD (WKN A0MV5V, ISIN LU0358731809).

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