SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Ist Neuseeland auch in der Schuldenkrise?

30. September 2011 von um 21:39 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Ist Neuseeland auch in der Schuldenkrise? S&P und Fitch haben die Kreditwürdigkeit von Neuseeland auf „AA“ gesenkt. Wegen zu hoher Staatsschulden. Die summieren sich 23,1 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung von Neuseeland. Von dieser Schwarzmalerei werden sich die „All Blacks“ kaum aus dem Konzept bringen lassen. Zwar will Neuseeland als Weltranglistenerster bei der heimischen Rugby WM den Titel holen, fürs Rumeiern in Sachen Staatsschulden haben die Investoren und Kapitalanleger in Kiwi-Country aber keine Zeit. Hier ist alles im grünen Bereich. Schließlich, dass wissen FondsVerwalter und Investoren dienen die Staatsschulden einem guten Zweck. Dem Wiederaufbau von Christchurch. Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter erinnern sich: Die zweitgrößte Stadt des Landes wurde im Februar von einem Erdbeben getroffen. Ein Beben der ganz anderen Art steht für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter in Deutschland und Europa bevor. Von Naturgewalten wie in Neuseeland bleiben Investoren und Kapitalanleger in Deutschland weitgehend verschont. Welches Beben Staatschulden, die sich in Deutschland auf jetzt mehr als 2,0 Billionen Euro belaufen am Kapitalmarkt auslösen werden, ist noch offen. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 vertritt den Standpunkt, dass es Zeit wird, für Investoren und Kapitalanleger in Deutschland Antworten auf existenzielle Fragen zu haben.

Liebe FondsBlogger, von der deutschen Öffentlichkeit der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger fast unbemerkt, findet in Neuseeland bereits seit dem 9. September der Rugby World Cup 2011 statt. Noch bis zum 23. Oktober läuft das Spektakel, das rund um den Globus Millionen von Fernsehzuschauern anzieht. Das Ziel des Gastgeberteams aus Neuseeland, der „All Blacks“, ist Rumeiern bis zum Titelgewinn.

Jetzt sorgen Standard & Poor’s und Fitch für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger wegen der Staatsschulden für ein wenig Schwarzmalerei im grünen Kiwi-Country Neuseeland. Gemeinsam haben die beiden Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit von Neuseeland um eine Stufe auf jetzt „AA“ zurückgesetzt. Der Grund seien die steigenden Staatsschulden. Laut „New Zealand Debt Management Office“ liegt die Nettoverschuldung des Landes bei rund 41,5 Milliarden NZ-Dollar. Das entspricht für Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter rund 21,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Für die Mehrausgaben an Staatsschulden gibt es in Neuland einen plausiblen und tragischen Anlass.

Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger werden sich erinnern: Im Februar 2011 hatte ein Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richterskala Christchurch getroffen, die mit 340.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landes. 181 Menschen kamen damals zu Tode, rund 10.000 Wohngebäude und mehr als 1.000 Bürogebäude wurden beschädigt. Ein schwarzer Tag für Neuseeland.

Staatsschulden in so einem gravierenden Fall sind existenziell. Als John Mayard Keynes Mitte der 30er Jahre für Kapitalanleger und Investoren seine auf Staatsschulden fokussierte fiskalpolitische Wirtschaftstheorie entwickelte, hatte er auch existenzielle Situationen vor Augen: Die wirtschaftlichen Folgen des ersten Weltkriegs und die sozialen Folgen der Weltwirtschaftskrise. Oft muss der Ökonom herhalten, wenn Politiker erklären, warum die Erhöhung der Staatsschulden gerade jetzt existenziell ist. Welche existenziellen Sorgen haben Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter hierzulande?

SJB FondsSkyline. Fazit. Die finanziellen Sorgenfalten der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter wegen der Herabstufung der Kreditwürdigkeit von Neuseeland durch S&P und Fitch sind eher klein. In Deutschland sieht es bei der Schwarzmalerei von Zahlen zu Staatsschulden schon anders aus. Hier liegt der Verschuldungsgrad den Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger verkraften müssen, bei knapp dem Vierfachen der neuseeländischen Staatsschulden, die rund 23,1 Prozent des BIP ausmachen. Auf mehr als 2,07 Billionen Euro häufen sich die Staatsschulden laut Statistischem Bundesamt per 30. Juni 2011 in Deutschland an. In Neuseeland sind es umgerechnet 40,9 Milliarden Euro. Die neuen Garantien aus Deutschland für den europäischen Rettungsschirm in Höhe von 211 Milliarden Euro sind darin für Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger noch gar nicht eingerechnet. Erdbeben in Neuseeland versus Schuldenkrise in Deutschland. Diese beiden Ereignisse lassen sich in Sachen Staatsschulden schwer gegen einander aufrechnen. Ein Finanzbeben an den Kapitalmärkten kann auch hier in Deutschland zu existenziellen Fragen führen. Dann gibt es für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger keine Zeit fürs Rumeiern mehr. Besser, man hat bereits Ideen für Antworten parat.

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